Ein Jahr Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr

Am 1. Februar 2014 hat das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr mit Sitz in Berlin seinen ersten Jahrestag begangen, man kann auch sagen „gefeiert“. Denn dieses erste Dienstjahr war geprägt von hoher Dynamik und großen Herausforderungen. Der bundesweite Hochwassereinsatz hat das Kommando schnell vor den Praxistest gestellt, und es hat ihn erfolgreich gemeistert. Es ist also zumindest ein Anlass, um mit voller Genugtuung auf das erste Dienstjahr zu blicken – aber zugleich auch auf weitere, anstehende Herausforderungen.

Im Grundsatz gilt: Die Neuausrichtung der Bundeswehr orientiert sich an dem veränderten Anforderungsprofil einer modernen Armee im 21. Jahrhundert. Innerhalb der Streitkräftebasis ändern sich die Strukturen unter der Maxime „Vom Einsatz her denken“. Dabei stehen die benötigten Fähigkeiten im Vordergrund. Ein wesentliches Merkmal einer kleiner werdenden Bundeswehr ist, Verantwortungen und Zuständigkeiten zu bündeln. Die Entscheidung, ein zentrales Fähigkeitskommando für territoriale Angelegenheiten aufzustellen, folgt diesem Grundsatz.

Auf Augenhöhe

Das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr trägt bundesweit die Gesamtverantwortung für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit und den militärischen Anteil des Katastrophenschutzes in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei hat sich die neue Organisation der territorialen Struktur bewährt. Mit einer starken Dezentralisierung der Kräfte durch die Landeskommandos sowie die Bezirks- und Kreisverbindungskommandos in der Fläche und einer Zentralisierung mit dem Kommando Territoriale Aufgaben an der Spitze entspricht sie der Organisation der zivilen Partner. Wir sind mit unseren Strukturen auf Augenhöhe mit unseren Partnern im Bund ebenso wie in den Ländern, Bezirken und Kreisen. Das erhöht und verbessert die Kommunikation auf allen Ebenen. Dass sich die neue Struktur bewährt hat, belegt der Hochwassereinsatz im Sommer 2013, der sicher das herausragende Ereignis im ersten Dienstjahr des Kommandos war.

Menschenkette beim Hochwassereinsatz im Juni 2013. (Bild: Bundeswehr)

Menschenkette beim Hochwassereinsatz im Juni 2013. (Bild: Bundeswehr)

Zugleich ist das Fähigkeitsspektrum des Kommandos Territoriale Aufgaben sehr breit. Es allein auf den Hochwassereinsatz zu reduzieren, wäre falsch. Es reicht vom Absicherungseinsatz nach einem Hubschrauberabsturz im vergangenen März in Bayern bis zu Hilfseinsätzen bei der Bekämpfung von Waldbränden oder Unwettern. Kurz: das Kommando steht immer wieder vor großen Herausforderungen.

Fähigkeitsvielfalt gleich Aufgaben­vielfalt

Dem Kommando Territoriale Aufgaben unterstehen rund 20 000 Soldatinnen und Soldaten, davon 10 000 Reservisten. Die Stabsstruktur entspricht einer fähigkeitsbezogenen/prozessorientierten Gliederung in Abteilungen und Dezernate.

Die 15 Landeskommandos in den Bundesländern sowie die Abteilung für Standortaufgaben Berlin im Kommando Territoriale Aufgaben halten kontinuierlich Kontakt zu den Landesregierungen und Verwaltungsstellen. Zugleich koordinieren sie die Ausbildung und die Arbeit der Kreis- und Bezirksverbindungskommandos sowie der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU). Die bundesweit 30 RSU-Kompanien, bestehend aus rund 3 500 Reservisten, können neben Wach- und Sicherungsaufgaben auch Unterstützungsleistungen in Krisensituationen wie Naturkatastrophen übernehmen.

Zusätzlich bündelt das Kommando Territoriale Aufgaben eine Reihe von Fähigkeitskommandos und -zentren unter einem Dach. Dazu zählen das Kommando Feldjäger, das Zentrum Operative Kommunikation, das Zentrum für Zivil-Militärische Zusammenarbeit sowie das ABC-Abwehrkommando. Verbindendes Element ist ihre Verwendungsfähigkeit bei Hilfseinsätzen. Als Beispiele sind zu nennen: Die Feldjäger, die beim Hochwassereinsatz die Verkehrsregelung übernommen haben, und die ABC-Abwehrkräfte, die mit ihren Fähigkeiten flächendeckend in der Lage waren, ökologische Gefahren abzuklären.

Organigramm Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr. (Grafik: Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr)

Darüber hinaus gehören die Truppenübungsplätze zum territorialen Aufgabenbereich. Im Sinne einer einsatznahen Ausbildung sind sie ein elementarer Bestandteil, um die Soldatinnen und Soldaten bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Die Abteilung „Munitionstechnische Sicherheit, Schießsicherheit, Übungsplätze/Schießanlagen, Flugzieldarstellung“ ist in allen Belangen der munitionstechnischen Sicherheit zentral für die Bundeswehr zuständig.

Nicht zuletzt steht für die Wahrnehmung repräsentativer Aufgaben der Bundeswehr das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung. Das Aufgabenspektrum reicht vom Ehrenposten bis hin zum Ehrenbataillon bei militärischen Zeremoniellen und öffentlichen Auftritten – vom Staatsempfang bis zum Großen Zapfenstreich.

Ebenfalls in der medialen Öffentlichkeit präsent sind die Spitzensportler, die ihren Dienst in den Sportfördergruppen der Bundeswehr leisten und sehr erfolgreich sind, wie zuletzt bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Dreiklang als Leitmotiv

Beraten, Bereitstellen, Führen
Das Kommando Territoriale Aufgaben leistet im Sinne der zivil-militärischen Zusammenarbeit alles aus einer Hand. Die Leistung umfasst das Beraten der Verantwortlichen über das Bereitstellen der Kräfte bis hin zur Führung dieser Kräfte.

Dislozierung der Einheiten und Dienststellen der Bundeswehr. (Grafik: Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr)

Dislozierung der Einheiten und Dienststellen der Bundeswehr. (Grafik: Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr)

Beraten: Das Beraten beginnt auf der Ebene derjenigen, die originär in Deutschland für den Katastrophenschutz zuständig sind. Wir beraten sie über das, was die Bundeswehr leisten kann.

Die Landeskommandos fungieren als militärische Berater auf Landesebene und stellen die Möglichkeiten der militärischen Hilfsleistungen vor. Im Katastrophenfall nehmen sie die Unterstützungsgesuche der zivilen Verwaltungsstäbe entgegen, werten diese aus und leiten sie im militärischen Vokabular zur Entscheidung an das Kommando Territoriale Aufgaben weiter.

Wichtige Grundlage dieser Mittler- und Koordinationsfunktion ist die Orts- und Personenkenntnis der in den Kreis- und Bezirksverbindungskommandos (KVK und BVK) eingesetzten Soldaten. Mit ihnen verfügt die Bundeswehr im territorialen Zuständigkeitsbereich über direkte Ansprechpartner im Sinne eines „Mittlers vor Ort“. Vor allem ihr hoher Grad an regionaler Vernetzung und die dadurch entwickelten persönlichen Beziehungen zu den zivilen Entscheidungsträgern sichern die zielgerichtete zivil-militärische Zusammenarbeit.

Bereitstellen: Wenn ein Bedarf durch die zivilen verantwortlichen Stellen artikuliert wird, stellen wir die Kräfte bereit. Der Einsatz der Bundeswehr im Inland unterliegt gesetzlichen Vorgaben und Reglementierungen (Art. 87a i. V. m. Art. 35 GG). So bleibt er immer dem Subsidiaritätsprinzip verpflichtet. Das heißt, die Bundeswehr reiht sich in den Kreis der anderen Hilfsorganisationen ein und folgt den fachlichen Vorgaben der zuständigen Landesministerien.

Das Hochwasser 2013, das sich über 1 000 Kilometer von den Alpen bis zur Küste ausdehnte, hat gezeigt, dass die zentrale Zuteilung der Kräfte Schlüssel für den Erfolg des Hilfseinsatzes war. Das Kommando Territoriale Aufgaben hatte stets den Überblick über die gesamte Hochwasserlage. So war es möglich, die rund 20 000 eingesetzten Soldatinnen und Soldaten im Voraus zu stationieren und sie dort bereitzustellen, wo sie gebraucht wurden.

Eingesetzt wurden aber nicht nur Kräfte aus dem Kommando Territoriale Aufgaben, sondern auch Kräfte aus der gesamten Bundeswehr, also aus Marine, Luftwaffe, Heer, Sanitätswesen und den zivilen Bereichen wie den Bundeswehr-Dienstleistungszentren. Damit wird bereits deutlich, was es heißt, zu führen.

Führen: Der Hochwassereinsatz war ein organisationsbereichsübergreifender Einsatz, der aus der Operationszentrale des Kommandos Territoriale Aufgaben zentral geführt wurde. Die taktische Führung der Truppenteile vor Ort wurde durch die Brigaden übernommen. Wo immer möglich, kamen diese in ihrem regionalen Zuständigkeitsbereich in enger Koordination mit den Landeskommandos zum Einsatz – so beispielsweise die Gebirgsjägerbrigade 23 im Alpenvorland, die Panzerbrigade 12 an der Donau und die Panzergrenadierbrigade 37 in Sachsen.

Mit der Unterstellung der Kräfte unter das Kommando Territoriale Aufgaben war es überdies möglich, beispielsweise der Panzerbrigade 21 aus Nordrhein-Westfalen oder der Panzergrenadierbrigade 41 aus Mecklenburg-Vorpommern ihre Verfügungs- und Einsatzräume temporär in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an kritischen Stellen der Elbe zuzuteilen.

Blick ins Lagezentrum des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr. (Bild: Bundeswehr)

Blick ins Lagezentrum des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr. (Bild: Bundeswehr)

Einsatz wirkt nach

Im Katastrophenfall obliegt dem Kommando Territoriale Aufgaben auch die Koordination und Begleitung der Medien – unterstützt durch die Pressestellen der Landeskommandos. Die mediale Darstellung des Hilfseinsatzes der Bundeswehr ist von hoher psychologischer Bedeutung. Sie ist stark meinungsprägend und trägt zur Vertrauensbildung in der Gesellschaft bei. Das hat der Hochwassereinsatz deutlich gemacht: Die Bilder der helfenden Soldaten auf den Deichen und in den überfluteten Städten wirken nach.

So tragisch die Situation für die Betroffenen war, war sie zugleich eine wichtige Erfahrung für den Zusammenhalt in Deutschland insgesamt. Der Hilfseinsatz im Katastrophenfall hat dem Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Streitkräften und der Bevölkerung einen Schub gegeben. Das haben auch die vielen Dankveranstaltungen in den Bundesländern, Kreisen und Gemeinden gezeigt. Insofern wirkt das Kommando Territoriale Aufgaben auch als Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Streitkräften.

Militärischer Katastrophenalarm – milKATAL

Infokasten milKATALNeben dem Bundesminister der Verteidigung und dem Inspekteur der Streitkräftebasis ist der Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr befugt – unabhängig von der Feststellung des Katastrophenfalles durch die zivilen Behörden – eine Stufe des militärischen Katastrophenalarms (milKATAL) auszulösen. Mit Beginn des milKATAL stellt das Kommando in unmittelbarer Absprache mit den militärischen Organisationsbereichen (Heer, Luftwaffe, Marine, Streitkräftebasis, Zentraler Sanitätsdienst) Einsatzkräfte auf. Sie werden dem Kommando für den Einsatz im Inland unterstellt und von dort zentral geführt. Plakativ formuliert ist das Kommando Territoriale Aufgaben das „Einsatzführungskommando der Bundeswehr im Inland“.

Fünf Phasen eines Katastrophen­einsatzes

Ein Modell
Der Hochwassereinsatz 2013 folgte einem Fünf-Phasen-Modell, das grundsätzlich auch auf andere subsidiäre Einsätze der Bundeswehr angewendet werden kann.

Zivil-militärische Zusammenarbeit: Gemeinsam kämpfen abgestellte Soldaten mit THWEinsatzkräften landesweit gegen das Hochwasser. (Bild: Bundeswehr)

Zivil-militärische
Zusammenarbeit: Gemeinsam
kämpfen abgestellte
Soldaten mit THWEinsatzkräften
landesweit
gegen das Hochwasser.
(Bild: Bundeswehr)

Phase 1 – Eilhilfe: Nachdem die zivilen Katastrophenschutzstäbe des Bundes, der Länder, Bezirke oder Kreise den Katastrophenalarm ausgelöst hatten und die Bundeswehr um Hilfeleistungen ersuchten, wurden alle lokal an den Standorten verfügbaren Kräfte gebündelt. Zunächst wurden sie im Rahmen der „dringenden Eilhilfe“ durch die Landeskommandos koordiniert und eingesetzt, um die zivilen „Blaulichtorganisationen“ zu unterstützen.

Phase 2 – Einsatz schnell verfügbarer Kräfte: Mit Auslösen des militärischen Katastrophenalarms wurde zunächst geprüft, welche Truppenteile sich auf Truppenübungsplätzen befanden. Diese wurden umgehend für den Katastropheneinsatz abgestellt. Sie erhöhten die Handlungsfähigkeit der Bundeswehr. Außerdem spielt die Sichtbarkeit der Einsatzkräfte im Katastrophenfall eine entscheidende psychologische Rolle in der Bevölkerung.

Phase 3 – Durchhaltefähige Unterstützung: Zentral geführt durch das Kommando Territoriale Aufgaben übernahmen auf taktischer Ebene die regional verfügbaren Brigaden die Führung. Sie trugen in Absprache mit den Landeskommandos vor Ort die Verantwortung für den Kräfteeinsatz und setzten die genehmigten Unterstützungsanträge praktisch um.

Phase 4 – Verstärkung: Durch deutschlandweite Kräfteverlegung erreichte der Einsatz seine höchste Intensität.

Gesetzliche Vorgaben des Aufgabenspektrums innerhalb des Heimatschutzes. (Grafik: Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr)

Gesetzliche Vorgaben
des Aufgabenspektrums
innerhalb des
Heimatschutzes.
(Grafik: Kommando Territoriale
Aufgaben der
Bundeswehr)

Die Einsatzschwerpunkte folgten stets dem Prinzip „Wir wollen vor die Welle kommen“; entsprechend mussten die Verfügungs- und Einsatzräume der Brigaden immer wieder angepasst werden. Der umfangreiche und flächendeckende Einsatz an Personal und Material, inklusive der Koordinierung von Hubschraubern zur Deichsicherung und Evakuierung, forderte die Führungsleistung des Kommandos Territoriale Aufgaben in besonderem Maße.

Phase 5 – Beendigung des Einsatzes: Das Herauslösen aus dem Unterstützungsauftrag ist aus kommunikativer und psychologischer Sicht anspruchsvoll. Dies ist Aufgabe der Verbindungskommandos vor Ort, gemeinsam mit den Katastrophenschutzbehörden den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem die weitere Bewältigung der Katastrophe an die zivilen Organisationen rückübertragen wird.

Ausblick

Feldjäger vor dem Brandenburger Tor. (Bild: Bundeswehr)

Feldjäger vor dem Brandenburger Tor.
(Bild: Bundeswehr)

Die Katastrophen warten nicht auf uns. Man kann sich auf Katastropheneinsätze vorbereiten, soweit es um die Verfahren geht und um die Frage, welche Kräfte man im Fall des Falles zur Verfügung stellen kann. Das tun wir durch ständiges Inübunghalten. Nach der länderübergreifenden Krisenmanagementübung (Exercise), LÜKEX 13, steht in diesem Jahr die kom­mando­eigene Übung „Standhafter Bär“ an, und auch die Vorbereitungen auf LÜKEX 2015 laufen bereits.

Man wäre allerdings schlecht beraten, wenn man versuchen würde, sich auf jede Eventualität im Katastrophenfall hundertprozentig einzustellen. Mein Fazit am Ende des Hochwassereinsatzes war: sich Flexibilität in der Reaktion auf eine gegebene Situation zu bewahren, das ist das Erfolgsrezept.

Trotz der dargestellten Erfolgsbilanz können wir uns nicht zurücklehnen. Die Aufstellungsphase des Kommandos sowie seiner Fähigkeitskommandos und -zentren ist abgeschlossen. Der Besetzungsgrad im Kommandobereich ist mit etwa 90 Prozent sehr gut. Aber noch hat nicht jeder die erforderliche Ausbildung für seinen Dienstposten absolviert. Das werden wir in den kommenden Monaten abschließen. Dann sind wir quantitativ und qualitativ gut aufgestellt.

Ich habe meinen Stab darauf eingestimmt, dass noch einiges an Grundlagenarbeit vor uns liegt – aber dass wir sicher auch die Früchte ernten können.

Generalmajor Hans-Werner Wiermann

Anschrift des Verfassers:
Generalmajor Hans-Werner Wiermann
Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr
Julius-Leber-Kaserne
Kurt-Schumacher-Damm 41
13405 Berlin
Dezernat Informationsarbeit
Telefon: 030/4981-4550 / -4551
E-Mail: KdoTerrAufgBwPresse@bundeswehr.org

geb. am 20. Februar 1958 in Soltau/Niedersachsen
07/1976: Eintritt in die Bundeswehr
1976 – 1981: Offizierausbildung einschl. ­Diplom-Studium der Elektro-/Nachrichtentechnik (Bundeswehrhochschule ­Hamburg)
1981 – 1986: Verwendung als nstand­setzungsoffizier in versch. Instandsetzungsbataillonen
1986 – 1988: Kompaniechef Instand­setzungsausbildungskompanie 5/3 in ­Lüneburg
1988 – 1990: Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg
1990 – 1992: Generalstabsoffizier Logistik (G 4) 1. Panzerdivision/Hannover
1992 – 1997: Verwendung als Referent in versch. Positionen
1997 – 1999: Kommandeur Instandsetzungsbataillon 410/Beelitz
1999 – 2000: Generalstabsoffizier für ­Operationen/Planung/Übungen (G3) im IV. Korps/Geltow
2000 – 2002: Referent Bundeswehrplanung im Planungsstab des Bundesministeriums der Verteidigung in Berlin
2002 – 2004: Adjutant des Generalinspekteurs der Bundeswehr in Berlin
2004 – 2012: Verwendung als 2. und 1. stellv. Stabsabteilungsleiter für Militärpolitik und Abrüstung im Bundesministerium der Verteidigung/Berlin
2012: Unterabteilungsleiter „Sicherheits­politische Angelegenheiten der ­Bundeswehr“ im Bundesministerium der Verteidigung/Berlin
Seit 01/2013: Kommandeur Kommando ­Territoriale Aufgaben der Bundeswehr

(Aufmacherbild: Zivil-militärische Zusammenarbeit im Hochwassereinsatz 2013. (Bild: Bundeswehr))