Aufgabe für einen modernen Bevölkerungsschutz

Ende 2002 wurde in Zusammenhang mit den Anti-Terror-Maßnahmen der Bundesregierung nach 9/11 eine zentrale Stelle zur Koordination der Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH) beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eingerichtet. Das psychosoziale Unterstützungsangebot von NOAH richtet sich an Bundesbürger, die im Ausland durch Terroranschläge oder schwere Unglücksfälle, Evakuierungen und Geiselnahmen zu Schaden gekommen sind sowie an deren Angehörige. Seither bearbeitet NOAH jährlich etwa 20 Einsätze unterschiedlicher Größenordnung. Ein schweres Unglück der jüngsten Vergangenheit, das NOAH bis heute beschäftigt, und bei dem zwölf Deutsche zu Tode kamen und 566 teilweise erheblich verletzte Bundesbürger evakuiert werden mussten, ist die Havarie des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“.
Die steigende Zahl von Bundesbürgern, die weltweit Urlaubs- und Geschäftsreisen unternehmen, hat zur Folge, dass dieser Personenkreis auch den Gefahren von großen Unglücksfällen und Terroranschlägen ausgesetzt ist. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes treten jährlich rund 50 Millionen Bundesbürger eine Auslandsreise an.

Wenn tatsächlich ein Urlaub oder eine Geschäftsreise in einem schweren Unfall oder gar in einer Katastrophe endet, sind die über 200 Botschaften und Generalkonsulate sowie die 354 Honorarkonsuln der Bundesrepublik Deutschland wichtige erste Ansprechpartner für die Betroffenen. Im Rahmen des Konsulargesetzes gewähren diese deutschen Auslandsvertretungen Rat und Beistand. An der Nahtstelle Ausland – Inland jedoch, bei der Rückführung Verletzter und Toter ins Inland sowie bezüglich der psychosozialen Betreuung der Angehörigen im Inland schon während die direkt Betroffenen sich noch im Ausland befinden, gab es in der Vergangenheit keine eindeutigen Regelungen und Unklarheiten in den behördlichen Zuständigkeiten. Unzulänglichkeiten bei der Betreuung von Notfallopfern und ihren Familien, insbesondere nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, von Djerba und Bali 2002, waren die Folge.

In enger Abstimmung mit Betroffenen dieser islamistischen Terroranschläge und als Ergebnis einer Ressortabstimmung zwischen Auswärtigem Amt (AA), Bundesministerium der Justiz (BMJ) und Bundesministerium des Innern (BMI) hat die Bundesregierung Ende 2002 die Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH) geschaffen. NOAH ist im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angesiedelt und hier eng verzahnt mit den anderen operativen Elementen dieser Behörde im Geschäftsbereich des BMI: mit dem Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ), dem Deutschen Notfallvorsorge-Informationssystem (deNIS) und der Warnzentrale (SatWaS). Diese Verzahnung ermöglicht zum einen eine Integration der Koordinierungsstelle NOAH in die, im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz vorhandenen, Informations- und Führungsstrukturen. Zum anderen verstärkt sie die im Rahmen der „Neuen Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Deutschland“ 2002 entwickelte und in das 2009 novellierte Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz (ZSKG) übernommene Linie des

Bundes, mit Serviceangeboten zur Verbesserung des Bund-Länder-Krisenmanagements beizutragen.

Die Koordinierungsstelle NOAH setzt die aufgrund des Konsulargesetzes im Ausland eingeleiteten psychosozialen Betreuungsmaßnahmen möglichst verzugslos im Inland fort. Eine enge Abstimmung und Informationsvernetzung mit dem AA und den im Inland zuständigen Bundes- oder Länderbehörden (wie Bundeskriminalamt, Lagezentren der Innenministerien, Landeskriminalämter, Opferberatungsstellen der Polizeien, Landessozialministerien, Gesundheitsministerien etc.), Kommunen und diversen Anbietern psychosozialer Hilfen gewährleistet zeitnah ein qualifiziertes Betreuungsangebot für die ins Inland zurückgekehrten Betroffenen und ihre Angehörigen in Deutschland.

Koordination – Beratung – Vermittlung

Hauptaufgabe von NOAH ist es, unmittelbar nach einem Terror­akt oder Unglücksfall eine akute und längerfristige psychosoziale Betreuung für die direkt Betroffenen und ihre Angehörigen anzuregen und aufzubauen. NOAH unterstützt im Wesentlichen durch:

  • Informationsvernetzung der beteiligten Behörden, Organisationen und Institutionen in Betreuungsfragen.
  • Telefonische Beratung Betroffener (Hotline 24/7).
  • Vermittlung von wohnortnahen psychosozialen Hilfen (Notfallseelsorger, Kriseninterventionsmitarbeiter, Notfallpsychologen, psychosoziale Beratungsstellen etc.).
  • Traumaberatung und Vermittlung regionaler psychologischer und ärztlicher Psycho(trauma)therapeuten (NOAH-Trauma-Datenbank).
  • Hilfen bei administrativen und rechtlichen Fragen und Problemen.
  • Organisation von Treffen für Überlebende, Angehörige, Hinterbliebene und Vermissende sowie Beratung von Bundes- und Landesbehörden (Protokoll) zur Gestaltung von öffentlichen Gedenkveranstaltungen mit Beteiligung Betroffener.

Kooperationspartner und Berater der Koordinierungsstelle NOAH

Die Koordinierungsstelle NOAH stützt sich bei ihrer Arbeit auf ein weit verzweigtes und multiprofessionelles Netz an Kooperationspartnern. Dazu gehören Bundes- und Landesbehörden, Versicherer, Reiseveranstalter, Flughäfen und Fluggesellschaften, Reedereien sowie Ansprechpartner der Kirchen, Hilfsorganisationen, Wohlfahrtsverbände und weitere psychosoziale Dienste.

In der Akutsituation eines Einsatzes sind die Evangelischen Landeskirchen und Bistümer sowie Kriseninterventionsteams (KIT) der Hilfsorganisationen und anderer Träger im gesamten Bundesgebiet wichtige erste Stützen der Koordinierungsstelle. Sie stellen unentgeltlich Notfallseelsorger bzw. KIT-Mitarbeiter zur Verfügung und garantieren so in den ersten Stunden oder Tagen wohnortnah eine qualifizierte Akutbetreuung der betroffenen Familien oder eine Begleitung und Unterstützung der örtlichen Polizeibeamten bei der Überbringung einer Todesnachricht.

Bei Einsätzen mit zahlreichen Toten bewährt sich die enge Zusammenarbeit und abgestimmte Vorgehensweise gegenüber Betroffenen zwischen NOAH und der Identifizierungskommission (IDKO) des Bundeskriminalamtes (BKA), die dann in der Regel tätig wird. Ein rascher Informationsaustausch ist gewährleistet, ein übereinstimmendes behördliches Handeln ist sichergestellt. Beides ist für Betroffene von Katastrophen eine wichtige Orientierung in einer Zeit des Chaos und der Verunsicherung.

Wochen nach einem schweren Unglück erhält die Koordinierungsstelle NOAH erfahrungsgemäß zunehmend Anfragen nach Psychotherapeuten. Dann kommt die langjährige Kooperation, die NOAH zu Ärzte- und Therapeutenkammern, Kassenärztlichen Vereinigungen sowie Fachgesellschaften der Psychologie und Psychiatrie aufbauen konnte, zum Tragen. Im Rahmen der psychosozialen Notfallversorgung nach dem Seebeben in Südostasien 2004/2005, bei dem mehr als 7 000 Bundesbürger betroffen waren, konnte gemeinsam eine Therapeuten-Datenbank aufgebaut werden. Zahlreiche Psychotraumatologen stellten damals zusätzliche ambulante und stationäre Therapieplätze für die Katastrophenopfer zur Verfügung und gewährleisteten dadurch eine zeitnahe Akutversorgung. Auf diese, inzwischen aktualisierte, Therapeuten-Datenbank kann NOAH für ihre Klienten bis heute zurückgreifen.

Einsatzbeispiel „Havarie Costa Concordia“

Am Abend des 13. Januar 2012 lief das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ vor der toskanischen Küste auf felsigen Grund und schlug Leck. Aufgrund des eindringenden Wassers neigte sich das Schiff auf die Seite. An Bord befanden sich rund 4 200 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Ein Großteil der Reisenden konnte von dem Havaristen gerettet und evakuiert werden. Von den 566 Bundesbürgern, die sich unter den Passagieren befanden, wurde etwa ein Dutzend körperlich verletzt und in Krankenhäusern in Rom behandelt, zwölf Deutsche galten als vermisst. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der Schieflage des Schiffes als äußerst schwierig und mussten immer wieder unterbrochen werden. Es dauerte insgesamt mehr als drei Monate, bis alle vermissten Deutschen tot geborgen waren, die Hinterbliebenen somit Gewissheit hatten und die Zeit des bangen Wartens und Hoffens endete.

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Erstmaßnahmen der Koordinierungsstelle NOAH

Unmittelbar nach Alarmierung unterstützte NOAH per Airlines zurückreisende Passagiere mit der Koordination psychosozialer Betreuungsangebote an den Zielflughäfen durch lokale KIT-Teams oder Notfallseelsorger sowie Care-Teams der Fluggesellschaften und Flughäfen. Schon vor Ort in Italien waren zahlreiche Passagiere von der Deutschen Botschaft auf das Unterstützungsangebot von NOAH aufmerksam gemacht worden. Viele der zurückgekehrten Urlauber benötigten eine erste psychische Stabilisierung, aber ebenso Hilfe bei diversen administrativen Fragen.

Bereits einen Tag nach der Havarie nahm auch die Reederei Kontakt zu NOAH auf. Vordringliche Aufgabe war die Informationsvernetzung bei der Suche nach den zwölf vermissten Deutschen. Gleichzeitig bat die Rederei NOAH um Unterstützung bei der angemessenen Formulierung von Anschreiben für die Betroffenen.

Im NOAH-Hotline-Raum stand dann die psychosoziale Betreuung von anrufenden Überlebenden, vor allem aber der Vermissenden im Vordergrund. Vielen konnte eine psychosoziale Akuthilfe am Wohnort vermittelt werden.
Für einen Teil der Vermissenden und Hinterbliebenen ist es sehr wichtig, an den Unglücksort zu kommen, um besser zu „begreifen“, was geschehen ist, ihren vermissten Angehörigen nahe zu sein oder an Gedenkfeiern vor Ort teilzunehmen. Auf diesen Reisen sollten sie durch fachkundige psychosoziale Fachkräfte begleitet werden. Somit bestand eine weitere Aufgabe der Koordinierungsstelle in der Akutphase darin, in enger Abstimmung mit dem AA und der Reederei, Betreuungskräfte für die Reisen nach Italien zu empfehlen.

Zur Bearbeitung der Aufgaben in der Akutphase des Costa Concordia-Einsatzes bildete NOAH sechs Einsatzabschnitte (Betreuung von Betroffenen, Informationsvernetzung Kooperationspartner, interne Kommunikation, Veranstalterkontakt, Vermittlung von Hilfen, Dokumentation). Die im Schichtdienst eingesetzten sieben Kräfte des NOAH-Teams wurden in der ersten Woche von insgesamt elf Verstärkungskräften des BBK unterstützt.

Mittel- und längerfristige Hilfen

Nach Abschluss der Akutphase setzte NOAH die telefonische Betreuung insbesondere der Vermissenden, die teilweise Wochen auf eine endgültige Nachricht warten mussten, fort. Gleichzeitig wurde ein Treffen für Vermissende und Hinterbliebene, das sechs Wochen nach dem Schiffsunglück an einem Wochenende stattfand, vorbereitet.

Diese Treffen haben erfahrungsgemäß eine hohe Bedeutung für die Trauerverarbeitung. Sie führen Betroffene mit gleichem Schicksal zusammen (Schicksalsgemeinschaften), bieten einen geschützten Raum ohne Medienpräsenz und ermöglichen, die vielen Fragen, die sich für Betroffene nach einem Unglück stellen, fachkundig beantworten zu lassen. Neben Notfallseelsorgern und Notfallpsychologen zur psychosozialen Begleitung hatte NOAH deshalb weitere Experten eingeladen. Die stellvertretende Leiterin des Maritimen Lagezentrums des Havariekommandos beantwortete Fragen zum Kreuzfahrtschiff und zur Evakuierung, die Leiterin der Identifizierungskommission des BKA sprach mit den Betroffenen über ihre drängenden Fragen zur Identifizierung der verstorbenen Angehörigen.

Die Koordinierungsstelle NOAH steht weiterhin in Kontakt zu Betroffenen des Kreuzfahrtschiffsunglücks. Mehrere Psychotherapieplätze wurden inzwischen vermittelt; ein weiteres Thema ist derzeit die psychologische Begleitung bei der Entgegennahme von persönlichen Gegenständen aus dem Schiff sowie der Besuch der Gedenkveranstaltung auf der italienischen Insel ­Giglio sechs Monate nach dem Unglück.

Fachberatung und Sonderaufträge

Über ihren originären Einsatzauftrag hinaus unterstützt die Koordinierungsstelle NOAH gelegentlich andere Organisationen des Bundes, wie beispielsweise die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), das BKA oder weitere Organisationen der Gefahrenabwehr, zum Beispiel bei inländischen Unglücken oder bei der Vorbereitung und Durchführung von Großveranstaltungen im Rahmen der Amtshilfe. So konnten besorgte Familienangehörige der THW-Helfer, die anlässlich des Erdbebens und Tsunamis in Japan im März 2011 vor Ort im Einsatz waren, die NOAH-Hotline nutzen. Das BKA wurde bei der Entwicklung eines Fachkonzeptes zur Einsatznachsorge der eigenen Kräfte nach belastenden Einsätzen beraten. Bei der Großveranstaltung G8-Gipfel im Jahre 2007 organisierte NOAH eine mögliche bundesweite Alarmierung von Führungskräften der Psychosozialen Notfallversorgung und bei der Massenkarambolage auf der Autobahn 19 bei Rostock im Frühjahr 2011 beriet NOAH das Land Mecklenburg-Vorpommern bei der Gestaltung von Angehörigentreffen und einer öffentlichen Gedenkfeier. Ein weiteres Beispiel ist die Unterstützung der Opfer rechtsterroristischer Gewalt und ihrer Angehörigen. Ende 2011 erfolgte eine Ressortabstimmung zwischen BMI und BMJ, wonach NOAH seither zur Unterstützung der von der Bundesregierung für die Opfer der so genannten „Zwickauer Zelle“ eingesetzten Ombudsfrau tätig ist.

Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung der Koordinations-, Betreuungs- und Vermittlungsmaßnahmen wird durch eine enge Kooperation mit einschlägigen wissenschaftlichen Instituten, Fachgesellschaften der Psychologie und Psychiatrie sowie Kammern gewährleistet. Daneben hat NOAH einen Expertenpool zusammengestellt, der aus ausgewiesenen und einsatzerfahrenen psychosozialen Fachleuten besteht, die bei Einsatzauswertungen und Konzeptfortentwicklungen regelmäßig zu Rate gezogen werden. Zudem steht NOAH mit Betroffenen vergangener schwerer Unglücksfälle und mit internationalen Vertretern von (Opfer-)Verbänden im Kontakt, die die Koordinierungsstelle auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen beraten. Qualifizierte Hotlinearbeit erfordert eine solide Schulung und regelmäßiges Training. Nicht nur das NOAH-Team, sondern auch die BBK-Verstärkungskräfte erhalten deshalb regelmäßig Fortbildungen. Ein weiterer Baustein in der Qualitätssicherung ist die wissenschaftliche Auswertung von speziellen Fragen und Aufgaben. So wurden beispielsweise die Instrumente „NOAH-Trauma-Datenbank“ und „Hotline“ wissenschaftlich evaluiert. Zur Qualitätssicherung gehört schließlich auch, dass das gesamte NOAH-Team zur eigenen Entlastung und Erfahrungsverarbeitung seit 2003 regelmäßig Supervision in Anspruch nimmt.

Das NOAH-Team

Die Koordinierungsstelle NOAH besteht aus einem erfahrenen Team von Fachkräften aus den Disziplinen Psychologie, Sozialwissenschaften, Notfallpädagogik, Kommunikationswissenschaften, Theologie, Rettungsingenieurwesen, Trauerbegleitung und Verwaltungwissenschaften und kann bei größeren Einsätzen auf geschulte Kollegen aus dem BBK und auf einen Expertenpool, bestehend aus erfahrenen externen Unterstützungskräften (Mitarbeiter aus Kriseninterventionsteams, Notfallseelsorger, Notfallpsychologen, Juristen, Sozialarbeiter) verschiedener Kooperationspartner zurückgreifen.

Anschrift der Verfasserin:
Dr. Jutta Helmerichs
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Abteilung Krisenmanagement
Referat Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)
Provinzialstr. 93
53127 Bonn
www.bbk.bund.de

Dr. Jutta Helmerichs
geb. am 25. November 1955 in Wilhelmshaven

  • 1975 – 1997: Studium der Sozialwissenschaften und Promotion. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Instituten für Medizinische Soziologie und Rechtsmedizin der Universität Göttingen. Dozentin an Feuerwehr-, Rettungsdienst-, Polizeifachschulen und Akademien für ärztliche Fortbildung (Schwerpunkt Psychosoziale Betreuung nach Extremereignissen)
  • 1998 – 1999: Leiterin der Einsatznachsorge beim ICE-Unglück in Eschede
  • 2000 – 2002: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Theodor Fliedner Stiftung Brandenburg und Dozentin der Bundeszentrale für Politische Bildung sowie Koordinatorin und psychosoziale Betreuerin nach schweren Unglücken und Katastrophen (Terroranschlag 9/11, Amoklauf Erfurt, Flugzeugabsturz Überlingen/Bodensee)
  • 2002 – 2003: Dozentin an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) des BVA/BBK und seit 2002 Leiterin der Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH)
  • Seit 2004: Leiterin des Referats Psychosoziale Notfallversorgung im BBK
  • 2005 – 2010: Lehrbeauftragte der Universität Bonn für den Studiengang KaVoMa