Die Bundesregierung hat das neue Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ für 2012 – 2017 am 25. Januar 2012 beschlossen. Damit können bewährte Schwerpunkte vertieft und neue Akzente gesetzt werden – unter anderem mit den Themen urbane Sicherheit sowie dem Schutz vor Pandemien und organisierter Kriminalität. Das neue Rahmenprogramm konzentriert sich sowohl auf die Prävention von Schadensereignissen als auch auf Maßnahmen zur Krisenbewältigung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit 2007 ganzheitliche Lösungen, die den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor technischen Großunfällen, Extremwetterereignissen, Terrorismus und organisierter Kriminalität erhöhen sollen.

Wenn Technologien aus einer neuen Perspektive betrachtet und mit aktuellen Konzepten kombiniert werden, entstehen häufig Innovationen. Dafür bietet das neue Rahmenprogramm der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit (2012 – 2017)“ eine hervorragende Basis: Verbundprojekte sollen anhand realitätsnaher Szenarien und unter Einbeziehung der verantwortlichen Akteure, wie Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehr, ganzheitliche Sicherheitslösungen untersuchen, die ethisch und rechtlich zu verantworten sind. Das Programm bietet einen kombinierten Ansatz aus interdisziplinärer Forschung, enger Zusammenarbeit mit Endnutzern sowie Integration von Technologien in umfassende Sicherheitslösungen. Gefördert werden Konzepte, die gleichzeitig innovativ sind und zu einer offenen, demokratischen Gesellschaft passen. Der Fachszene vorgestellt und diskutiert wurde das neue Rahmenprogramm Mitte April auf dem BMBF-Innovationsforum „Zivile Sicherheit in einer offenen Gesellschaft“ in Berlin.

Abb. 1: Die Szenarienorientierung des Rahmenprogramms für zivile Sicherheitsforschung schärft den Blick für die Zusammenarbeit bei der Prävention und Bewältigung von Großschadenslagen. (Bild: Benedikt Weber/FH Köln)

Abb. 1: Die Szenarienorientierung des Rahmenprogramms für zivile Sicherheitsforschung schärft den Blick für die Zusammenarbeit bei der Prävention und Bewältigung von Großschadenslagen.
(Bild: Benedikt Weber/FH Köln)

Mit dem Rahmenprogramm setzt das BMBF neue inhaltliche Akzente in der zivilen Sicherheitsforschung. So wurde eine erste Ausschreibung zur urbanen Sicherheit bereits Ende März 2012 veröffentlicht, Anfang Juni folgte eine weitere Bekanntmachung zur maritimen Sicherheit. Als nächstes ist eine Ausschreibung zum Thema „Zivile Sicherheit und Kriminalität” geplant. Ziel ist es, die zivile Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu erhöhen. Mit dem neuen Rahmenprogramm stellt sich die Bundesregierung den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der zivilen Sicherheit. Die Ziele und neuen Akzente des Programms bestehen unter anderem in einer weiteren Stärkung der gesellschaftlichen Aspekte der zivilen Sicherheit. Dazu gehören zum Beispiel der Umgang mit Risiken, die Erforschung der Faktoren des Sicherheitsempfindens und der möglichen Quantifizierbarkeit von Sicherheit, die Verbesserung der Katastrophenkommunikation sowie die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung. Als Fördervolumen für das gesamte neue Programm plant das BMBF rund 55 bis 60 Millionen Euro pro Jahr ein.
Das zweite Rahmenprogramm baut auf den Ergebnissen des ersten Programms „Forschung für die zivile Sicherheit (2007 – 2011)“ auf, die insbesondere durch den Einsatz realitätsnaher Szenarien erzielt worden sind.

Das Sicherheitsforschungsprogramm orientiert sich an realitätsnahen Szenarien

Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Doch als moderne Industrienation ist die Bundesrepublik mit ihren komplexen Infrastrukturen für Strom, Kommunikation und Verkehr auch anfällig für Störungen. Bereits ein länger andauernder, großflächiger Stromausfall birgt zahlreiche Risiken. Als zum Beispiel im November 2005 im Münsterland aufgrund heftiger Schneefälle zahlreiche Strommasten beschädigt wurden, mussten rund 250 000 Menschen tagelang ohne Strom auskommen und in Turnhallen übernachten. Die Produktion in den Betrieben war unterbrochen und die Fütterungsanlagen auf den Bauernhöfen fielen aus. Durch den Stromausfall entstand insgesamt ein wirtschaftlicher Schaden von mehr als 100 Millionen Euro.
Es gilt daher, Vorsorge zu treffen, um die Menschen ebenso wie die wirtschaftlichen Infrastrukturen vor solchen Schadensfällen zu schützen. Durch Forschung kann die Robustheit kritischer Infrastrukturen, wie Strom- und Verkehrsnetze, ebenso erhöht werden wie die Effektivität des Krisenmanagements bei technischen Großunfällen und Naturkatastrophen sowie bei Schadenslagen, die durch Terrorismus verursacht werden. Wichtige Voraussetzungen für eine verbesserte Prävention und optimierte Krisenkoordination ist eine systematische Ursachen- und Schadensanalyse. Gleichzeitig gilt es, die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden bzw. öffentlichen und privaten Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zu untersuchen. Mit dem Rahmenprogramm adressiert das BMBF daher den gesamten Krisenzyklus von der Prävention über die Bewältigung bis hin zur Nachsorge von Krisenlagen.
Die interdisziplinären Projekte des neuen Rahmenprogramms stellen sich den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der zivilen Sicherheit vor allem auf Basis von Szenarien, wie beispielsweise dem eingangs beschriebenen Stromausfall im Münsterland oder einer Großschadenslage, wie einem Flugzeugzusammenstoß auf dem Rollfeld, bei dem mehrere hundert Verletzte gleichzeitig versorgt werden müssen. Auf diese Weise nehmen die Projekte die Gesamtsituation in den Blick. Für eine verbesserte Krisenbewältigung werden zum Beispiel die Rollen aller wesentlichen Akteure identifiziert und die Kanäle und technischen Möglichkeiten ihrer Kommunikation vor und während einer Krise untersucht und weiterentwickelt. Im Fokus steht dabei immer der konkrete Bedarf der Endnutzer, wie von Polizei, Rettungskräften, Feuerwehren sowie von Infrastrukturbetreibern, zum Beispiel bei Bahnhöfen und Flughäfen. Die im Rahmen der Projekte entwickelten technologischen Sicherheitslösungen werden in umfangreiche Organisationskonzepte eingebettet und anschließend erprobt (Abb. 1).

Lösungen, die die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit wahren

Dem Förderansatz des Rahmenprogramms liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Sicherheit niemals zum Selbstzweck werden sollte, sondern die Basis für ein freies Leben in einer demokratischen Gesellschaft ist. Jeder Einzelne soll sich in seinem Lebensumfeld, am Arbeitsplatz und in der Freizeit sicher bewegen können. Sicherheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Gesellschaft offen bleibt. Die Gewährleistung größtmöglicher Sicherheit steht allerdings immer auch in einem natürlichen Spannungsverhältnis zu individuellen Freiheiten.
Damit die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit gewahrt bleibt, bringen neben Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Endnutzern auch Sozial- und Geisteswissenschaftler ihr Wissen in die Verbundprojekte ein. Mit diesem Ansatz werden im Sicherheitsforschungsprogramm ganzheitliche Systeminnovationen erforscht, die sowohl technisch und organisatorisch in sicherheitsrelevante Abläufe vor Ort integrierbar als auch ethisch und (datenschutz-)rechtlich zu verantworten sind.

Schwerpunkte des ersten nationalen Sicherheitsforschungsprogramms 2007 – 2011

Das BMBF hatte für Verbundvorhaben im ersten nationalen Programm „Forschung für die zivile Si­cherheit“ von Januar 2007 bis April 2012 rund 284 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dabei wurden Fördermittel an über 120 Verbundprojekte in insgesamt 16 thematischen Bekanntmachungen vergeben. Die Industrie erbrachte zusätzlich rund 79 Millionen Euro an Eigenmitteln. Insgesamt wurden die Mittel auf vier verschiedene Bereiche verteilt: Szenarienorientierte Projekte, Technologieverbünde, Ausschreibungen zu „KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ sowie zum Thema „Gesellschaftliche Dimensionen der zivilen Sicherheit“.
Der umfassende Ansatz des Sicherheitsforschungsprogramms ist nicht zuletzt durch die KMU-Ausschreibungen sowie die Bekanntmachungen zu den „Gesellschaftlichen Dimensionen der zivilen Sicherheitsforschung“ realisiert worden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Die Risiken der Spitzenforschung sind allerdings für KMU häufig schwer zu schultern. Das BMBF unterstützt daher mit der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ risikoreiche, technologieorientierte Forschungsvorhaben, um die Innovationsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland zu stärken. Zurzeit liegt der Anteil an KMU im Sicherheitsforschungsprogramm bei rund 26 %.
Ein besonderes Augenmerk gilt der Untersuchung der gesellschaftlichen Aspekte, die bei umfassenden Sicherheitslösungen in Bezug auf Persönlichkeitsrechte, Datenschutz und Ethik zu beachten sind. Diese werden zum einen in den szenarienorientierten Verbünden bearbeitet und zum anderen in einer eigenständigen Förderlinie „Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung“ adressiert. Hier werden in derzeit 16 interdisziplinären Verbundprojekten gesellschaftlich relevante Fragestellungen untersucht, wie beispielsweise die Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern mit Sicherheitsverantwortlichen in der Stadt.
Die Herausforderungen der zivilen Sicherheit betreffen nicht allein die Bevölkerung in Deutschland. Bedrohungen, wie zum Beispiel Naturkatastrophen oder Stromausfälle, stellen auch für andere Länder eine Herausforderung dar. In insgesamt zehn bilateralen Kooperationsprojekten arbeiten daher deutsche Akteure mit Forscherinnen und Forschern aus dem Ausland – unter anderem aus Israel und Frankreich – zusammen, um voneinander zu lernen und mit gemeinsam entwickelten Lösungen die zivile Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.
Ein besonderer Erfolg des Sicherheitsforschungsprogramms besteht darin, Technik-, Natur- und Sozialwissenschaftler mit Endnutzern an einen Tisch bringen. Dies zeigen unter anderem zwei Best-Practice-Projektbeispiele aus dem Schwerpunkt „Schutz und Rettung von Menschen“ (Hermes) sowie aus dem Bereich „Gesellschaftliche Dimensionen der zivilen Sicherheitsforschung“ (KoSiPol).

Innovative Konzepte für sichere Großveranstaltungen – Projektbeispiel Hermes

Großveranstaltungen werden immer beliebter. Doch gerade bei Massenveranstaltungen kann es zu kritischen Stauungen kommen, die für die Besucher gefährlich werden können. Denn bei der Planung einer Großveranstaltung besteht die Schwierigkeit, dass letztlich nie mit absoluter Sicherheit vorhersagbar ist, wie viele Besucher teilnehmen werden. Erforderlich sind daher neue, flexible Konzepte für die Planung und das Management von Massenveranstaltungen.
Mit dem Projekt Hermes unter Leitung des Jülich Supercomputing Centre am Forschungszentrum Jülich hat das BMBF von 2008 bis 2011 die Erforschung eines elektronischen Assistenzsystems gefördert, das vorhersagt, wie sich Personenströme bei einer Großveranstaltung, wie zum Beispiel in Stadien, bewegen werden. Der digitale Evakuierungsassistent liefert eine Prognose darüber, an welchen Stellen es in den nächsten Minuten zu einem gefährlichen Gedränge kommen kann. Mit diesem System können Veranstalter, Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte frühzeitig über mögliche kritische Entwicklungen und insbesondere über den Ausfall von Fluchtwegen informiert werden und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Abb. 2: Das Projekt Hermes testet eine Evakuierung in der ESPRIT arena in Düsseldorf. (Bild: Jan Ovelgönne)

Abb. 2: Das Projekt Hermes testet eine Evakuierung in der ESPRIT arena in Düsseldorf.
(Bild: Jan Ovelgönne)

Damit eine innovative Technologie in der Praxis auch optimal eingesetzt wird, ist die Erforschung sozialwissenschaftlicher Aspekte entscheidend. Die technischen Lösungen sind bei Hermes an den spezifischen Anforderungen der Nutzer ausgerichtet worden. Dies ist für Systeme der Fluchtwegeleitung, wie den digitalen Evakuierungsassistenten, besonders wichtig, da dieser Assistent von verschiedenen Akteursgruppen mit unterschiedlichen Aufgaben und Arbeitsweisen benutzt werden soll. Im Rahmen des Projekts konnte der entsprechende Abstimmungs- und Kooperationsbedarf bereits im Vorfeld geklärt werden (Abb. 2).
Die über solche Anpassungen hinausreichenden gesellschaftlichen Kontexte und Anforderungen werden insbesondere im Schwerpunkt „Gesellschaftliche Dimensionen der zivilen Sicherheitsforschung“ erkundet.

Kooperative Sicherheitspolitik in der Stadt – Projektbeispiel KoSiPol

Das Verbundvorhaben „Kooperative Sicherheitspolitik in der Stadt“ (KoSiPol) aus dem Schwerpunkt „Gesellschaftliche Dimensionen der zivilen Sicherheitsforschung“ hat den Fokus auf die Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern mit Sicherheitsverantwortlichen in der Stadt gelegt. Das Projekt hat untersucht, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die Zusammenarbeit in kriminalpräventiven Gremien und lokalen Sicherheitspartnerschaften gelingt. Seit den frühen 1990er Jahren sind Kooperationen von Polizei und Kommunen mit Wohlfahrtsverbänden, Bildungseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und weiteren Akteuren ein Standard in der Kriminalprävention und bei der Entwicklung von Interventionsstrategien. Doch nicht immer sind alle Beteiligten mit den Abläufen der Zusammenarbeit oder der Reichweite der Kooperation zufrieden.

Abb. 3: Das Projekt KoSiPol hat untersucht, wie lokale Sicherheitskooperationen gelingen können. (Bild: Innenministerium des Landes NRW)

Abb. 3: Das Projekt KoSiPol hat untersucht, wie lokale Sicherheitskooperationen gelingen können.
(Bild: Innenministerium des Landes NRW)

Um die lokalen Kooperationen und ihre Handlungsfähigkeiten weiterzuentwickeln, hat das BMBF von Mai 2010 bis April 2012 im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ das Vorhaben „Kooperative Sicherheitspolitik in der Stadt (KoSiPol)“ gefördert.
Ziel des Projektes war es, Einblicke zu gewinnen in die Gremienzusammensetzung, Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse sowie Umsetzungsstrategien von lokalen Kooperationen für die zivile Sicherheit. Dafür hat das Projekt 16 Fallstudien in den vier Handlungsfeldern „Jugendliche als Täter und Opfer“, „Häusliche Gewalt“, „Sucht und Drogen“ sowie „Polizeipräsenz“ erarbeitet. Die Analysen des Projekts haben verdeutlicht, wie die Akteure in den Handlungsfeldern die Einflussstrukturen prägen. So sind beispielsweise im Bereich „Sucht und Drogen“ insbesondere die Wohlfahrtsverbände in einer Führungsrolle. Beim Thema „Häusliche Gewalt“ engagieren sich die Kommunen mit ihren Gleichstellungsbeauftragten herausragend, während im Bereich „Jugendliche als Täter und Opfer“ die Strafverfolgungsbehörden federführend agieren. Ergänzt werden diese Erkenntnisse durch eine Erhebung zur Wahrnehmung der lokalen Sicherheitslage aus der Perspektive von 4 000 Bürgerinnen und Bürgern. Die Erkenntnisse des Projekts werden für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden in den Bereichen Polizei, Kommunalverwaltung und Sozialer Arbeit aufbereitet (Abb. 3).

Perspektiven der Förderung ziviler Sicherheitsforschung

Der Ansatz, eine Herausforderung aus den unterschiedlichen Perspektiven von Wissenschaftsdisziplinen, Endnutzern und Industrie zu betrachten, stellt eine wesentliche Stärke des Sicherheitsforschungsprogramms dar.
Das aktuelle Rahmenprogramm bietet neue Möglichkeiten, auf der Basis von realitätsnahen Szenarien praktische und umfassende Sicherheitslösungen zu erforschen, die zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft passen. Dabei kann es auf den Erfolgen seit 2007 aufbauen.
Weitere Informationen unter: www.sifo.de

Anschrift des Verfassers:

Junker_2Regierungsdirektor Dr. Wolf Junker
Referat 522 – Sicherheitsforschung
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

 

Dr. Wolf Junker
geb. am 15. Mai 1962 in Bocholt

 

1981 – 1988: Studium und Staatsexamen in Jura, Dissertation im Nuklearrecht
1988 – 1991: Rechtsreferendar, Köln
1991 – 1993: Referent im Referat „Justitia­riat“, Bundesministerium für Forschung und Technologie
1993 – 1998: Referent im Referat „Stilllegung/Rückbau kerntechnischer Anlagen“, Bundesministerium für Forschung und Technologie
1997 – 1998: Referent im Referat „Grundsatzfragen: Energie“, Bundesministerium für Bildung und Forschung
1998 – 2002: Stellvertretender Leiter des Referats „Meeres- und Polarforschung“, Bundesministerium für Bildung und Forschung
2002 – 2007: Stellvertretender Leiter des Referats „Grundsatzfragen: Nachhaltigkeit, Umweltrecht“, Bundesministerium für Bildung und Forschung
2007 – 2010: Leiter des Referats „Grundsatzfragen: Nachhaltigkeit, Umweltrecht“, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Seit 11/2010: Leiter des Referats „Sicherheitsforschung“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung