Rettungsdienst der Feuerwehr Essen nutzt das elektronische Notfallprotokoll RescueNet® AmbulancePad von ZOLL

Viele Einsätze, viel Administration

In einer Großstadt wie Essen ist immer viel los. Allein die Notfallrettung der Essener Feuerwehr bewältigte 2016 rund 67.000 Einsätze, was ein effizientes Zeit-management erfordert. Aus dem Anspruch der Essener Notfallrettung, ihre primäre Aufgabe ist die qualifizierte Versorgung der Notfallpatienten und diese darf nicht durch eine komplizierte Einsatzprotokollierung verzögert werden, leitete sich der Bedarf einer elektronischen Datenerfassung ab. Ziel des Projektes war weiter eine weitestgehend automatisierte Datenerfassung, geführt von Plausibilitätsprüfungen und mit minimalem Nach-bearbeitungsaufwand. Um im Idealfall automatisch einen Abrechnungssatz zur Verfügung zu stellen, der nach SGB V § 302 direkt mit den Kostenträgern abgerechnet werden kann.

Vitalzeichen aus dem Patientenmonitor oder auch Daten aus Beatmungsgeräten werden in Echtzeit auf dem RescueNet AmbulancePad angezeigt und in den Einsatzbericht integriert.

Vitalzeichen aus dem Patientenmonitor oder auch Daten aus Beatmungsgeräten werden in Echtzeit auf dem RescueNet AmbulancePad angezeigt und in den Einsatzbericht integriert.

Einfache Bedienung als oberste Priorität

Bei der Auswahl des optimalen Systems legte die Feuerwehr besonderen Wert auf klare, eindeutige Symbolik, lesbare Schriftarten, sinnvolle Voreinstellungen und logische Navigation in den Eingabefeldern und -masken. Auch der Zeitbezug spielt eine entscheidende Rolle in der Einsatzdokumentation. Er muss konsistent zu den Daten des Leitstellensystems gestaltet sein, damit die Synchronisation für alle beteiligten Systeme gegen eine gemeinsame Zeitbasis gewährleistet ist.
Das RescueNet AmbulancePad von ZOLL erfüllt laut Herrn Sommer, Leiter der Informationstechnik bei der Essener Feuerwehr, die gewünschten Kriterien. Insbesondere die klare Struktur aus Grafik und Text überzeugt. Sie ist absolut intuitiv, auch unter Zeitdruck, zu nutzen und macht dem Retter auf einen Blick erkennbar, welche Informationen noch fehlen. In vertrauensvoller Projektarbeit zwischen den Verantwortlichen der Feuerwehr Essen und ZOLL, wurde der Live-Einsatz ab März 2017 in einem gut halbjährigen Test optimal vorbereitet. Insgesamt 32 Einsatzfahrzeuge der Notfallrettung wurden mit dem RescueNet AmbulancePad samt Kfz-Dockingstation
sowie einem Thermotransferdrucker ausgestattet.

„Das Projektmanagement mit ZOLL Medical verlief sehr partnerschaftlich und reibungslos – wenn doch einmal Schwierigkeiten auftauchten, waren unsere Ansprechpartner jederzeit mit schnellen, flexiblen Lösungen zur Stelle.“
Jörg Sommer

Leiter Informationstechnik, Feuerwehr Essen

Automatische Integration wichtiger Vitaldaten

Besonders intensiv gearbeitet wurde an einer direkten Kopplung des RescueNet AmbulancePad zur Medizintechnik der Feuerwehr Essen, etwa den Abrechnungsbereit direkt nach ProtokollabschlusMonitoren/Defibrillatoren. Damit können diese Daten im Einsatz automatisch und in Echtzeit übertragen und direkt in den Gesamtbericht integriert werden. Jörg Sommer hierzu: „Wir nutzen Monitorgeräte eines anderen Herstellers. Dank der unabhängigen Schnittstelle des RescueNet Ambulance Pads von ZOLL funktioniert die Übertragung der Daten auch hiermit einwandfrei. Durch diesen nahtlosen Austausch benötigen unsere Kollegen weniger Zeit für die manuelle Eingabe von Daten.“

Abrechnungsbereit direkt nach Protokollabschluss.

Abrechnungsbereit direkt nach Protokollabschluss.

Verbesserte Abrechnung durch Integration

Gerade auch die Abrechnung der zahlreichen, rund 140 000 Einsätze aus Notfallrettung und Transporten pro Jahr, ist eine administrative Herausforderung. Mit dem RescueNet AmbulancePad wird dieser Prozess deutlich effizienter: Zum einen wird durch die Eingabestruktur die Vollständigkeit und Plausibilität der Daten verbessert im Vergleich zur manuellen Erfassung am Desktop-PC der Wache. Zum anderen kann der Rechnungssteller unmittelbar auf die elektronischen Ereignisberichte zugreifen und diese für die Abrechnung nutzen, sobald der Rettungsdienstmitarbeiter vor Ort das Protokoll ausgefüllt und abgeschlossen hat.

Bilder: ZOLL Medical Corporation

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