Gesellschaftlicher Dialog Öffentl. Sicherheit


06.06.2019 - 07.06.2019 

Die Gefahren- und Bedrohungslage in Deutschland hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Globalisierung und Digitalisierung, internationaler Terrorismus, organisiertes Verbrechen und Cyberkriminalität kennen weder nationale noch regionale Grenzen. Dem Staat und seinen Sicherheitsbehörden kommen bei dem Erkennen, Kontrollieren und Reagieren auf diese Situationen die entscheidenden Schlüsselfunktionen zu. Dabei muss sich die Schutzpflicht des Staates im Einklang mit den individuellen Grundrechten seiner Bürger befinden. Antworten von Gesellschaft und Gesetzgeber auf aktuelle Fragen der inneren Sicherheit stehen stets im Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit. In diesem Kontext erwarten Politik, Sicherheitsorgane und zivile Akteure gewaltige Aufgaben. Aktuelle und zukünftige Bedrohungen erfordern neue Formen von nationalen und supranationalen Kooperationen. Diese setzen einen intensiven Gedankenaustausch und öffentlichen Diskurs voraus. Nur unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Akteure lässt sich eine Vision einer modernen Sicherheitsarchitektur für Deutschland und Europa entwerfen.


Der „2. Gesellschaftliche Dialog Öffentliche Sicherheit – Kongress für wehrhafte Demokratie“ bietet eine Plattform für diesen notwendigen gesellschaftlichen Austauch. Es werden einmal jährlich fünf bis sechs Leitfragen der öffentlichen Sicherheit aufgegriffen und ein gesellschaftlicher Dialog mit der Politik in Europa, dem Bund, den Ländern und Kommunen sowie den Sicherheitsbehörden organisiert.


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