13.07.2019 •

Der Bundesinnenminister informiert sich über die Auswirkungen der Waldbrände bei Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern)

BMI

Horst Seehofer traf sich mit Landesinnenminister Lorenz Caffier

Bundesinnenminister Horst Seehofer traf sich am 10. Juli 2019 mit seinem Länder-Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern Innenminister Lorenz Caffier in Lübtheen gemeinsam mit dem Präsidenten des Technischen Hilfswerk (THW), Albrecht Broemme sowie dem Präsidenten der Bundespolizei (BPOL), Dr. Dieter Romann, um sich im Waldbrandgebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände ein Bild von dem Ausmaß der Brände und den erfolgreichen Löscharbeiten zu machen.

Waldbrandgebiet bei Lübtheen aus der Luft
Blick auf das Waldbrandgebiet bei Lübtheen aus der Luft
Quelle: BMI

Die Bewältigung der Waldbrandsituation war eine gewaltige Herausforderung und gleichzeitig ein gelungenes Beispiel für gute Bund/Länderzusammenarbeit und ein eindrucksvolles Signal der Solidarität. Insgesamt war der Bund zeitweise mit über 300 Kräften im Einsatz (140 THW, 75 BPOL, 100 Bundeswehr). BPOL und Bundeswehr waren zeitgleich mit bis zu sechs Hubschraubern zum Löschen vor Ort. Daneben hat der Bund mit zahlreichen Wasserwerfern sowie schweren Räumgeräten unterstützt.

Diesen und allen anderen Helferinnen und Helfern sprach Bundesinnenminister Seehofer seine größte Anerkennung aus: "Ich möchte allen Einsatzkräften danken, die unter sehr gefährlichen Bedingungen Übermenschliches geleistet und sehr sehr gut gearbeitet haben. Es gibt an keiner Stelle den Ansatz einer Kritik. Das war perfekt."

Minister Seehofer betonte weiterhin, dass die Beseitigung von Kampfmitteln forciert und vor allem einheitliche Standards zwischen den Bundesländern definiert werden müssten. Dabei werde der Bund unterstützen. Außerdem wird eine Bund-Länder-Task Force zur Brandbekämpfung gebildet, die das Zusammenwirken zwischen Bund und Ländern konzeptionell unterlegt und Standards für Ausbildung und Ausstattung erarbeitet. 

Bundesinnenminister Seehofer: "Die Brandbekämpfung in Katastrophenlagen ist nicht nur eine Angelegenheit der Länder, sondern eine gesamtstaatliche Aufgabe. Wir werden unsere Fähigkeiten zur Brandbekämpfung ausbauen. Das bedeutet auch, dass wir die Löschkapazitäten der Bundespolizei erweitern werden. Denn es wäre der Bevölkerung nicht zu erklären, dass ein Land Hubschrauber nur für einige Wochen im Jahr kaufen soll, in denen Waldbrandgefahr besteht."

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