Innenminister Roger Lewentz dankt Rettungsdiensten für Einsatz in der Pandemie.

2 Jahre Coronapandemie

MAINZ. Nach zwei Jahren Coronapandemie blickten Mitarbeitende der Rettungsdienste in Mainz gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz zurück auf die Herausforderungen im Rettungsdienst. Gerade der Rettungsdienst war zu jedem Zeitpunkt der Pandemie immer stark gefordert. Die Herausforderungen lagen nicht nur beim ständigen Tragen von FFP2 Masken im Einsatz, sondern vor allem im unvorhersehbaren Kontakt mit infizierten Patientinnen und Patienten in Notfallsituationen. Hinzu kamen deutlich erhöhte Hygienemaßnahmen und die Unsicherheit, ob man sich im Einsatz infizieren könnte. Das Treffen mit Mitarbeitenden von Arbeiter-Samariter-Bund, Deutschem Rotem Kreuz, Johannitern, Maltesern und dem Rettungsdienst Corneli auf dem Mainzer Deutschhausplatz nahm Innenminister Lewentz zum Anlass, die Bedeutung des Rettungsdienstes in der Pandemie und im Alltag zu verdeutlichen und ihnen zu danken:

„Die Rettungsdienste sind immer da und bereit, jederzeit zu helfen. Dafür gebührt ihnen gesamtgesellschaftlich die entsprechende Anerkennung.“

Philipp Köhler, Pressesprecher und Notfallsanitäter vom DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe beschrieb die vergangenen Jahre als durchaus schwierig.

„Obwohl Infektionskrankheiten und der damit verbundene Umgang im Rettungsdienst zur Routine gehören, war die Coronapandemie für uns auch eine neue Situation. Glücklicherweise haben sich bisher nur sehr wenige Kolleginnen und Kollegen im Einsatz infiziert. Dies ist sicher auch der überaus hohen Impfbereitschaft und den umfassenden Schutzmaßnahmen im Rettungsdienst geschuldet. Trotzdem war und ist es für uns immer noch eine anspruchsvolle Zeit“, stellte Köhler fest.

Neben dem Dank für die geleistete Arbeit während der bisherigen Pandemie würdigte Lewentz auch die Leistungen der Hilfsorganisationen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal und blickte sorgenvoll auf die aktuelle Konfliktsituation in der Ukraine:

„Die Herausforderungen in unserer Zeit werden nicht weniger. So schlimm dies auch ist, so froh bin ich darüber, dass wir uns als Land Rheinland-Pfalz auf den Rettungsdienst und die damit verbundenen Strukturen in den Hilfsorganisationen verlassen können.“

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