30.06.2022 •

Integrierte Multisensor-Sicherheitslösung CEIA 02PN20v3

Lars Heckmann

CEIA präsentiert das modulare Multisensorsystem 02PN20v3, das Metalldetektion, Videokameratechnik sowie eine intelligente Temperaturmessung vereint. Für effizientes Handling in der Praxis durch das Sicherheitspersonal werden Alarme zudem auf einem abgesetzten Display visualisiert und nachvollziehbar gemacht.

Das CEIA 02PN20v3 wurde für das Screening von Personen in Alltagskleidung bei...
Das CEIA 02PN20v3 wurde für das Screening von Personen in Alltagskleidung bei minimalsten Störalarmen entwickelt
Quelle: CEIA GmbH

„Bei der Entwicklung des 02PN20v3 war die Zielsetzung einen Durchgangsdetektor zu konzipieren, der unterschiedlichste Gefahren­quellen bei der Kontrolle von Personen in Straßen­kleidung identifiziert und gleichzeitig einen sehr hohen Durchsatz mit geringsten Störalarmen kombiniert. Durch die Integration zusätzlicher Sensorik und die modularen Erweiterungsmöglichkeiten können wir auf Basis der Anforderungen unserer Kunden/innen maßgeschneiderte Systeme anbieten und eine Kontrolle ohne Stop & Go realisieren.“, so Lars Heckmann, Business Development Manager der CEIA GmbH.

Der modulare Durchgangsdetektor CEIA 02PN20v3 erlaubt die simultane Detektion...
Der modulare Durchgangsdetektor CEIA 02PN20v3 erlaubt die simultane Detektion unterschiedlicher Gefahrenquellen ohne Stop & Go
Quelle: CEIA GmbH

Das Sicherheitssystem wird international z.B. an Flughäfen, ­kritischer Infrastruktur oder Gerichten eingesetzt und unterscheidet sich von anderen erhältlichen Metalldetektoren durch einen sehr hohen Diskriminierungsgrad persönlicher Gegenstände wie Gürteln oder Uhren. Die Folge: Störalarme werden in der Praxis auf ein Minimum reduziert, die Anzahl der Nachkontrollen sinkt und unnötige Wartezeiten entfallen. Das System visualisiert dabei die Zone einzelner oder mehrerer metallischen Objekte, sodass manuelle Kontrollvorgänge deutlich schneller und zielstrebiger durchgeführt werden.

Die Temperaturmessung erfolgt durch hochpräzise Infrarotsensoren, die in einer Matrix aus 19200 Messpunkten in Kombination mit der zum Patent angemeldeten Verwendung von 2 Referenzpunkten die höchste Temperatur im Gesicht einer Person auf 0,3 Grad Celsius genau bestimmen können. Die intelligente Fokussierung auf den Gesichtsbereich der kontrollierten Personen ermöglicht die automatische Diskriminierung von Störquellen wie z.B. Hitzespots im Hintergrund, erwärmte Bekleidung oder Heißgetränke, sodass diese keine Alarme auslösen.

Die Funktionalität des Systems lässt sich zudem durch die Integration einer zusätzlichen Sensorik erweitern.

Um den Transport radioaktiver Stoffe am und im Körper zu verhindern, wichtige Personen des öffentlichen Lebens zu schützen und die Sicherheit in kritischen Infrastrukturen zu erhöhen, können über die gesamte Höhe des Durchgangsdetektors Gammastrahlensensoren verbaut werden. Die Detektionsleistung umfasst eine breite Palette von Strahlungen für eine komplette Abdeckung der möglichen Radioisotope. Je nach gewählter Variante werden medizinische Isotope erkannt und diskriminiert, sodass diese keinen Alarm auslösen. Die Gammastrahlen-Detektoren passen sich an das Strahlungsniveau der Umgebung an und adjustieren automatisch den optimalen Schwellwert. Gleichzeitig verhindert ein spezieller Algorithmus, dass sich das System an ungewöhnliche und plötzlich schwankende Grundstrahlungswerte anpasst.

Steht hingegen das Unterbinden nicht erlaubter Aufzeichnungen und Kommunikation aufgrund sensibler Informationen im Fokus, finden ferromagnetische Detektoren Verwendung. Diese erkennen magnetische oder magnetisierte Bauteile wie Mikrofone oder Lautsprecher in Smartphones, Miniaturtelefonen oder Aufzeichnungsgeräten, unabhängig davon ob diese ein- oder ausgeschaltet sind. Die Kombination aus ferromagnetischen und Metalldetektor in einem System ermöglicht simultane Personenkontrollen auf Handfeuerwaffen und Klingen sowie Kommunikationselektronik mit geringsten Metallanteilen, was bei der ausschließlichen Verwendung von Metalldetektoren zu hohen Störalarmraten oder Nicht-Detektionen führen würde.

„Durchgangsdetektoren sind Investitionen, die gewöhnlich über einen sehr langen Zeitraum im Einsatz bleiben. In der Praxis kann dies Auswirkungen haben, da sich über den Nutzungszeitraum Anforderungen oder die Standorte der Geräte ändern können. Beides kann geänderte Detektionsziele zur Folge haben, z.B. durch ein neu eingeführtes Verbot von Smartphones in ­kritischen Bereichen. Mit Hilfe des modularen Aufbaus des 02PN20v3 können wir auch während der Nutzung jederzeit Sensoriken als funktionales Upgrade nachrüsten. Sie sind also zukunftssicher aufgestellt.“

Neugierig geworden? Kontaktieren Sie CEIA gerne für weitere Informationen direkt oder erleben Sie dieses innovative System live auf der Security Essen am Stand 6C20.


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