Meldungen KW 28

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Gestürzter Rheinschiffer führt zu Löschbooteinsatz

Düsseldorf (ots) - Rheinkilometer 738, Düsseldorf-Hamm 

Bei Arbeiten auf einem Schiff stürzte ein Schiffsführer und verletzte sich an der Schulter. Aufgrund der schwierigen Zugangssituation an der Schiffsanlegestelle nahm das Löschboot den Verletzten stromseitig auf.

Einsatz des Löschbootes
Löschboot im Einsatz
Quelle: ots / Feuerwehr Düsseldorf

Um 15.22 Uhr ging auf der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf der Hilferuf eines Rheinschiffers ein, der bei Arbeiten auf seinem Schiff gestürzt war und sich an der Schulter verletzt hatte. Das Schiff hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Höhe der Hammer Eisenbahnbrücke an einer Schiffsanlegegestelle festgemacht. Die Leitstelle alarmierte daraufhin einen Rettungswagen zum Verunglückten. 

Vor Ort stellten die Rettungskräfte fest, dass sie zunächst eine Leiter hinauf, eine Ladebrücke entlang und wieder eine Leiter hinunter klettern mussten, um zum Patienten auf dem Schiff zu gelangen. Daher entsendete die Leitstelle weitere Kräfte der Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes vor Ort. Ein Notarzt wurde ebenfalls entsendet. Vor Ort entschied sich der Einsatzleiter dazu, den Patienten über das Löschboot von dem Schiff zu retten. Der Einsatzleiter forderte das Löschboot nach. Dieses ging längst des Rheinschiffes in Position. 

Mittlerweile war der Patient rettungsdienstlich versorgt und in eine sogenannte Schleifkorbtrage gelagert worden, die mit einem speziellen Tragegeschirr ausgestattet ist. Mit dem Kran des Löschbootes konnte der Patient dadurch sicher auf das Löschboot gerettet und zur Löschbootstation gebracht werden. Dort wartete bereits der Rettungswagen, nahm den männlichen Patienten, der zirka 50 Jahre alt war, auf und transportierte ihn ins Evangelische Krankenhaus. Für die 15 Einsatzkräfte war der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Düsseldorf

Pressedienst Feuerwehr Düsseldorf

Telefon: 0211.8920180

E-Mail: feuerwehr@duesseldorf.de

http://www.feuerwehr-duesseldorf.de


Feuerwehr bekämpft schwer zugänglichen Flächenbrand

Wetter (Ruhr) (ots) - Am Freitag, den 05.07.2019, musste die Feuerwehr Wetter (Ruhr) gegen 19:00 Uhr einen Flächenbrand bekämpfen.

Bei diesem Einsatz war aber nicht die Brandbekämpfung das Problem, sondern das Erreichen der Einsatzstelle. Ursprünglich war als Einsatzort das Alte Wasserwerk Volmarstein angegeben worden. Deshalb fuhren die Kräfte von Feuerwehr und Polizei auch diese Adresse als erstes an. Dort angekommen ergab die Erkundung dann, dass die Einsatzstelle von hier zwar zu sehen, aber durch den Ruhrlauf getrennt nicht zu erreichen war. Sie lag auf der Insel zwischen Ruhr und Obergraben. 

Ruhrufer wies verbrannte Fläche auf
Verbrannte Fläche am Ruhrufer
Quelle: ots / Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Die Einsatzkräfte fuhren dann über die Friedrichstraße, noch auf der Anfahrt befindliche Fahrzeuge wurden direkt dorthin umgeleitet. Über einen Deichweg konnte die Insel dann befahren werden. Allerdings ist dieser Weg auch nur so schmal, dass ein Wenden oder Abbiegen nur ganz am Ende des Weges möglich ist. Von diesem Weg aus musste noch eine Strecke von ca. 500m querfeldein überwunden werden, dann war die Brandstelle erreicht. 

Hier wurden dann insgesamt drei C-Rohre vorgenommen und der ca. 700m² große Flächenbrand samt Glutnestern abgelöscht. Zur Kontrolle kam zum Abschluss noch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Nach gut zwei Stunden konnte der Einsatz dann abgeschlossen werden. 

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Thomas Schuckert

Telefon: 02335-840730

E-Mail: thomas.schuckert@stadt-wetter.de

www.feuerwehrwetter.de


Erster Erfolg gegen organisierte Diebesbande - Hubschrauber und Drohne im Einsatz

Müllheim/Heitersheim (ots) - Wie bereits berichtet, konnten in den letzten Wochen vermehrt Fahrraddiebstähle im Revierbereich Müllheim festgestellt werden. Dabei wurden die Fahrräder aus Gartenhütten, Garagen und Carports der Anwohner entwendet wurden. Teilweise wurden von den Tätern mehrere Fahrräder, auch aus der Nachbarschaft, trotz hochwertiger Fahrradschlösser entwendet. 

Das Polizeirevier Müllheim ist in diesem Zusammenhang äußerst sensibilisiert und folgt jedem Hinweis und jeder verdächtigen Wahrnehmung. Aufmerksamen Anwohnern aus Heitersheim und deren schnellen Meldung ist es zu verdanken, dass in den frühen Morgenstunden am Samstag, 6. Juli, die Diebesbande auf frischer Tat bemerkt werden konnte. Die Täter hatten offenbar mehrere Fahrräder entwendet und zum späteren Abtransport bereitgelegt.

Beim Erkennen der Polizei flüchteten die Täter in angrenzende Maisfelder und wurden von mehreren Polizeibeamten verfolgt. Im Zuge der Verfolgung konnte einer der Täter, ein 16 jähriger Franzose, festgenommen werden. Aufgrund der unübersichtlichen und weiträumigen Fläche und den Umständen, dass weitere Täter in den Maisfeldern zu vermuten waren, wurde die Polizeihundestaffel und ein Polizeihubschrauber angefordert und eingesetzt. Auch eine Drohne mit Wärmebildkamera kam zum Einsatz. Offenbar gelang den Mittätern die nächtliche Flucht über die Felder. Weiteres werden nun die Ermittlungen ergeben.

Das Polizeirevier Müllheim bittet weiterhin alle verdächtigen Wahrnehmungen wie zum Beispiel verdächtige Geräusche und auffällige Personen oder Fahrzeuge, umgehend dem Polizeinotruf unter der Notrufnummer 110 zu melden.

Medienrückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Freiburg

Polizeirevier Müllheim

Michael Schorr

Führungsgruppe

Schwarzwaldstraße 16

79379 Müllheim

E-Mail: muellheim.prev.fuegr@polizei.bwl.de

http://www.polizei-bw.de/


Ein Jahr später... Kleinbrand in Abfallentsorgungsbetrieb

Mönchengladbach-Neuwerk, 09.07.2019, 20:16 Uhr, Boettgerstraße (ots) - Heute, genau vor einem Jahr, hielt ein Großbrand in einem Abfallentsorgungsbetrieb auf der Boettgerstraße die Neuwerker Bevölkerung und die gesamte Feuerwehr Mönchengladbach in Atem. 

Heute, ein Jahr später, wollte es der Zufall, dass im gleichen Abfallentsorgungsbetrieb eine Rauchentwicklung erneut zu einem Feuerwehreinsatz führte. Aus ungeklärter Ursache entstand ein Brand in einem aufgeschütteten Haufen Altmetall. Die alarmierte Feuerwehr bekämpfte den Brand mit zwei C-Rohren. Ein Mitarbeiter der Firma unterstützte die Einsatzkräfte durch einen Greifbagger, mit dem er den Schrotthaufen umschichtete. Durch diese Maßnahme kannte der Brandherd gezielt erreicht und abgelöscht werden. Nach etwa einer halben Stunde war der Brand gelöscht.

Im Einsatz waren die Kräfte der Feuer- und Rettungswache I Neuwerk), eine Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache II (Holt), die Einheit Neuwerk der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr mit insgesamt 30 Einsatzkräften. Einsatzleiter: Brandamtmann Miguel Diaz-Wirth

Rückfragen bitte an:

Stadt Mönchengladbach

Fachbereich 37 - Feuerwehr

Führungs- und Lagezentrum

Stockholtweg 132

41238 Mönchengladbach

E-Mail: leitstelle.feuerwehr@moenchengladbach.de

http://www.feuerwehr-mg.de/


Scheune brennt zwischen Spaden und Wehden ab

Schiffdorf - Spaden (ots) - Zwischen Spaden und Wehden hat am Mittwochabend eine Scheune gebrannt. Da die Scheune in einem Waldstück lag, hätte bei einer Ausbreitung ein Großbrand gedroht.

Einsatz der Feuerwehr Schiffdorf beim Brand einer Scheune. Brandbekämpfung der Feuerwehr Schiffdorf Löscharbeiten wurden durchgeführt Großbrandentwicklungsgefahr aufgrund der nahen Lage zum Wald.

Die im Waldstück liegende Scheune ist gegen 20Uhr in Brand geraten. Die Meldung wurde von Beamten der Polizei Bremerhaven gemacht, die die Rauchsäule als erstes bemerkten. Einsatzmeldung war um 20.08Uhr. Bei Eintreffen der 60 Einsatzkräfte, aus den Ortswehren Spaden, Wehden und Laven, stand der Schuppen bereits im Vollbrand. Umliegende Bäume zeigten ebenfalls erste Brandstellen. 

Einsatzleiter Kai Schaper entschied sofort die Ortswehr Schiffdorf nach zu alarmieren, damit eine ausreichende Wasserversorgung hergestellt werden konnte. Die OW Spaden begann direkt unter Atemschutz mit den Löscharbeiten. Die zwei Trupps nutzten zunächst die Wassermengen des Fahrzeugtanks. OW Laven und Wehden legten eine 600m lange Schlauchleitung bis zum nächsten Hydranten, damit ausreichend Druck aufgebaut werden konnte, wurde eine Pumpe dazwischengeschaltet. 

Die Feuerwehrleute rissen mit Haken die Wände der Scheune ein, damit im inneren Bereich gelöscht werden konnte. Kai Schaper lobte die gute und schnelle Arbeit bei der Herstellung der Wasserversorgungsleitung. Gegen 21.15 Uhr war das Feuer gelöscht. Mit Wärmebildkamera wurde nach Glutnestern geschaut und diese gezielt gelöscht. 

Um 21.50Uhr konnte mit dem Rückbau begonnen werden. Die Scheune wurde durch die Flammen vollständig zerstört. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Auf der Wehdener Straße kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Schiffdorf

Stv. Gemeindebrandmeister

Hauke Kahrs

E-Mail: haukekahrs@web.de


Eine Stunde Funkstille

Suhl (ots) - Ein Unbekannter beschädigte mutwillig die Stromzufuhr zu einem Sendemast, der sich in der Anlage "Großer Erleshügel" in der Ilmenauer Straße in Suhl befindet.

Der Servicetechniker konnte den Schaden, der Mittwochnacht gegen 2.30 Uhr festgestellt wurde, beheben und so waren die Einschränkungen, die nur einen Netzbetreiber betrafen, nach einer Stunde behoben. Zeugen, die Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03681 369-225 beim Inspektionsdienst Suhl zu melden.

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei

Landespolizeiinspektion Suhl

Pressestelle

Julia Kohl

E-Mail: pressestelle.lpi.suhl@polizei.thueringen.de


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