30.06.2022 •

Perimeterschutz neu gedacht mit vereinheitlichten Lösungen und neuen Technologien

Physische Sicherheitsstrategien konzentrieren sich seit jeher vor allem darauf, den Perimeter zu schützen – und das aus gutem Grund. Schließlich sollte das oberste Ziel lauten, Eindringlinge und potenzielle Bedrohungen schon am Zugang zum Gelände selbst aufzuhalten. In weitläufigen Umgebungen wie Flughäfen oder kritischen Infrastrukturen wird die Sicherung der Geländegrenzen durch die Größe in besonderem Maße erschwert.

In der Theorie ist der Schutz der Geländegrenze einfach. Ein Sicherheitssystem alarmiert das Personal, sobald eine Person oder ein Gegenstand mit dem Zaun in Berührung kommt. In der Praxis ist das Thema allerdings deutlich komplexer. Die meisten Einrichtungen haben heute zahlreiche unterschiedliche, sich teilweise überschneidende Perimeter. Jeder dieser Bereiche hat individuelle Zutrittsbeschränkungen und Risikoprofile und darf unter Umständen nur von einem gewissen Personenkreis betreten werden.

Vereinheitlichte Sicherheit erhöht Perimeterschutz.
Vereinheitlichte Sicherheit erhöht Perimeterschutz.
Quelle: PhotoStock

Relevante Sicherheitssysteme vereinheitlichen

Neueste Entwicklungen im Bereich der Sicherheitstechnologie ermöglichen es Sicherheitsteams, mithilfe zahlreicher Sensoren wie Radar, LiDAR, Laser oder Zaunsensoren sowie Videoanalysekameras, Zugangskontrollsystemen und anderen eigenständigen Lösungen unbefugten Zutritt schon zu erkennen, bevor der eigentliche Perimeter überhaupt erreicht wurde. Das Personal kann mithilfe eines solchen mehrschichtigen Ansatzes über die Zaunlinie hinaus frühzeitig erkennen, was überwacht werden soll und welche Vorgänge besondere Aufmerksamkeit bedürfen.

Eine vereinheitlichte Plattform für physische Sicherheit wie Genetec Security Center™ sammelt die Daten unterschiedlicher Systeme und verknüpft diese auf einer gemeinsamen Oberfläche miteinander. Dadurch lässt sich das Situationsbewusstsein deutlich verstärken. Eine Lösung mit offener Architektur ermöglicht es Unternehmen außerdem, Systeme wie beispielsweise Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Einbruchmeldung, automatische Nummernschilderkennung, kartenbasierte Übersichten, Kommunikation und Analyse für optimalen Perimeterschutz auf einer Plattform zentral zu verwalten. 


Mehr zu den Themen:

Verwandte Artikel

Vielfältige Informationen zu unterschiedlichen Sicherungstechniken in der  5. Auflage des BHE-Praxis-Ratgebers

Vielfältige Informationen zu unterschiedlichen Sicherungstechniken in der 5. Auflage des BHE-Praxis-Ratgebers

Die nunmehr fünfte, umfassend aktualisierte Auflage des BHE-Praxis-Ratgebers Sicherungstechnik ist erschienen und bündelt erneut vielfältige Informationen zu unterschiedlichen sicherungstechnischen Gewerken.

IP-Videotechnologie sichert Deutschlands Wasserstraßen

IP-Videotechnologie sichert Deutschlands Wasserstraßen

Ausgewählte Kameras von Axis Communications erhielten erneut die Zertifizierung durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und dürfen somit an Schleusen, Schiffshebewerken und beweglichen Brücken zum Einsatz kommen.

Axis Communications baut Partnerlandschaft in Österreich weiter aus

Axis Communications baut Partnerlandschaft in Österreich weiter aus

Seit dem 1. Januar 2021 distribuiert die Allnet GmbH Sicherheitslösungen für Axis Communications in Österreich. Mit zwei Büros in Villach (Kärnten) und Wien verfügt Allnet über umfangreiche und langjährige Geschäftsbeziehungen zu kleinen...

:

Photo

BVSW und BSKI starten Kooperation

Geballte Kompetenzen für mehr Sicherheit - Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) e.V. und der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) e.V. werden…

Photo

Die richtigen Fragen stellen

Die Digitalisierung des Alltags hat massive Folgen für die polizeiliche Arbeit. Die Datenmengen bei der Polizei – vor allem auch bei den Ermittlungen – steigen stetig.