Heinsberg – ein Monat im Hotspot

Heinz Neumann

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Während der Corona-Krise ist es für viele zur festen Gewohnheit geworden: Im Internet schauen, wie sich die Statistik entwickelt, wie viele Neuinfizierte sind dazugekommen, wie viele als geheilt entlassen, wie viele gestorben? Aber Statistiken haben ihre Tücken. Statistiker kennen Mittel, um sie abzumildern, aussagekräftiger zu machen. Bei den gegenwärtig überall einsehbaren Zahlen zu Corona werden in der Regel Angaben zur Entwicklung in kompletten Ländern oder größeren Regionen gemacht. Das Gefälle zwischen sogenannten Hotspots mit hoher Durchseuchung und fast symptomfreien Gebieten wird selten beleuchtet. Dabei lernt doch jeder Statistiker, dass zum arithmetischen Mittel auch immer der Range gehört. Heinsberg ist ein Hotspot mit beängstigend hohen Infektionsraten, der im Verein mit einigen anderen Orten für statistische Angaben sorgt, die mitnichten Abbild der Wirklichkeit sind. Die dortige Verwaltung hat bereits frühzeitig die Entwicklung in fast täglichen Bulletins erfasst. Der folgende Text beruht darauf und beschreibt die dramatische Corona-Entwicklung ganz im Westen Deutschlands von Anfang März bis Anfang April, sozusagen von Innen.

04.03.2020 Gleich zwei Maßnahmen dürften die medizinische Versorgungslage im Kreis Heinsberg angesichts der Corona-Krise verbessern. Am heutigen Dienstag errichtete das DRK in Gangelt-Birgden in Zusammenarbeit mit dem Generalsekretariat, der Landesvorhaltung und dem DRK-Kreisverband Heinsberg eine fahrbare Arztpraxis – eine sogenannte „Mobile Medizinische Versorgungseinheit“. Die mobile Praxis steht einer stationären in vielen Dingen nicht nach. Betrieben wird die Mobile Medizinische Versorgungseinheit nun von der Landesvorhaltung, dem DRK-Kreisverband Heinsberg und der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes.

Des Weiteren wird in Erkelenz mit Unterstützung des Kreises durch das Krankenhaus Erkelenz und die Kassenärztliche Vereinigung eine zweite zentrale Anlaufstelle zur Probenentnahme geschaffen, die nach dem Gangelter Vorbild funktionieren soll.

Die Zahl der positiv auf Covid-19 (Coronavirus) getesteten Menschen im Kreis Heinsberg betrug am heutigen Vormittag 84.

05.03.2020 Aktuell liegen im Kreis Heinsberg 195 laborbestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus vor. Wie sich die Fallzahlen in den nächsten Tagen entwickeln werden, kann nicht prognostiziert werden. Vor diesem Hintergrund haben sich heute die Bürgermeister aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden zusammen mit dem Kreis Heinsberg einvernehmlich darauf verständigt, dass die Schulen und Kindergärten/-tagesstätten und Einrichtungen der Kindertagespflege, sowie die interdisziplinären Frühförderstellen (IFF) im Kreis Heinsberg weiterhin zunächst bis zum 15.03.2020 geschlossen bleiben.

Neben der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Kreisgebiet bleibt es weiterhin maßgebliches Ziel des Krisenstabs, eine weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden, zumindest aber deutlich zu verlangsamen. Eine wesentliche Maßnahme neben der individuellen Kontaktpersonenermittlung ist dabei die Vermeidung größerer Menschenansammlungen mit engen Kontakten, insbesondere in geschlossenen Räumlichkeiten über längere Zeit.

06.03.2020 Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 220 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.

Mittlerweile wurde im Kreis Heinsberg eine große Zahl von Corona-A­bstrichen durchgeführt. Damit unser Gesundheitsamt sich mit den getesteten Personen in Verbindung setzen kann, werden alle getesteten Personen gebeten, sich in das allgemeine Kontaktformular auf der Homepage des Kreises einzutragen. Wichtig ist hier die Angabe einer Telefonnummer, sowie die Angabe des Hausarztes.

09.03.2020 Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, hat in der jüngsten Pressekonferenz eine traurige Mitteilung verkündet. Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion meldete das Krankenhaus Geilenkirchen heute um 14 Uhr den Tod eines 78-jährigen Patienten aus Gangelt. Dieser war vergangenen Freitag stationär mit Symptomen wie Husten, Fieber und Durchfall aufgenommen worden. Er hatte angegeben, eine Karnevalssitzung in Gangelt besucht zu haben. Ob es sich um die besagte Kappensitzung in Gangelt-Langbroich handelte, ist bislang nicht bekannt.

Aufgrund ernsthafter Vorerkrankungen verschlechterte sich der Zustand des Mannes schnell. Er starb an Herzversagen, bedingt durch seine Vorerkrankungen sowie die Anstrengungen bzw. Folgen der Corona-Infektion.

10.03.2020 Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 365 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.

In den Sitzungen des Krisenstabes am heutigen Dienstag haben die Mitglieder zahlreiche Themen besprochen. Trotz der noch geltenden Schließung von Kindergärten und Schulen können die Vor-Abi-Klausuren stattfinden. Hierfür wurden Lösungen erarbeitet, die ein eventuelles Ansteckungsrisiko möglichst geringhalten.

11.03.2020 Der Krisenstab hat nach einer Besprechung mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden eine Regelung für den Schul- und Kindergartenbetrieb getroffen. Für zunächst eine weitere Woche, perspektivisch aber bis zu den Osterferien, bleiben Schulen und Kindertagesstätten weiterhin geschlossen. Der Krisenstab hat diese Entscheidung nach gründlicher Abwägung in Einvernehmen mit den Städten und Gemeinden erwogen.

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Infektion gibt es einen zweiten Todesfall im Kreisgebiet zu beklagen. In der Nacht zu heute ist ein 73-jähriger Patient aus Übach-Palenberg im Krankenhaus Heinsberg verstorben.

Mit Stand von 15 Uhr gibt es im Kreis Heinsberg 443 bestätigte Infektionen. In den drei Krankenhäusern in Heinsberg, Erkelenz und Geilenkirchen befinden sich derzeit sieben bestätigte Corona-Patienten auf einer Isolierstation. Zwei Patienten befinden sich auf einer Intensivstation.

12.03.2020 Soeben erhielt der Krisenstab in seiner Sitzung die Nachricht über den Tod einer mit dem Coronavirus infizierten Patientin. Eine 78-jährige Frau verstarb um 17.50 Uhr an den Folgen einer Lungenentzündung im Krankenhaus Heinsberg. Die Infektion verlief aufgrund einer Vorerkrankung aus dem neurologischen Bereich kritisch. Wo sich die Patientin mit dem Virus angesteckt hat, ist noch nicht bekannt.

13.03.2020 Aktuell gibt es im Kreisgebiet 553 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit diese Zahl eine Aussage über die tatsächliche Lage geben kann, beginnt der Kreis Heinsberg mit dem sog. „Entlassmanagement“. Infizierte Personen, die sich nach einem positiven Testbefund bis jetzt 14 Tage in Quarantäne befunden haben, werden von unserem Gesundheitsamt erneut kontaktiert und nach mindestens drei Tagen Beschwerdefreiheit zu einem Kontrollabstrich in einer der zentralen Stellen zur Probenentnahme gebeten.

15.03.2020 Aktuell gibt es im Kreisgebiet 663 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Leider gibt es einen vierten Todesfall in diesem Zusammenhang zu beklagen. Eine 84-jährige Patientin aus Gangelt mit ernsthaften Vorerkrankungen verstarb in der Nacht von Donnerstag auf Freitag an einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Neuss. Auch in diesem Fall ist die Infektionsquelle mit dem Coronavirus noch unbekannt. Nachdem der Kreis Heinsberg bereits seit dem 26. Februar nach Bekanntwerden von zwei mit dem Coronavirus infizierten Personen die Schließung von Schulen, Kindertagespflegen und Kindertagesstätten veranlasst hatte, erlässt das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen aktuell ebenfalls ein Betreuungsverbot bis zum 19. April.

17.03.2020 Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 755 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Diese Zahl können wir in Kürze in Relation zu den genesenen Personen stellen, da das „Entlassmanagement“ unseres Gesundheitsamtes angelaufen ist.

Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, bekommen ab Befund 14 Tage häusliche Quarantäne auferlegt. Gegen Ablauf dieser Zeit kontaktieren Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Infizierten und erkundigen sich nach dem Gesundheitszustand.

Die Bundesregierung hat gestern viele Einschränkungen des öffentlichen Lebens bekannt gegeben, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

18.3.2020 Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 811 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Von dieser Zahl sind bereits 25 Personen abzuziehen, die genesenen aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

19.03.2020 Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 890 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus abzüglich 71 wieder genesene Personen. Insgesamt gibt es in diesem Zusammenhang neun Todesfälle zu beklagen.

Gerade in den letzten Tagen zeigt sich die positive Wirkung der frühzeitig und konsequent im Kreis Heinsberg ergriffenen Maßnahmen, die deshalb weiter aufrechterhalten werden müssen, um einen weiteren Anstieg der Infektionen möglichst zu verhindern. "Es gibt noch keinen Grund zur Entwarnung, aber die begründete Hoffnung auf sinkende Infektionsraten, weil sich die Menschen im Kreis Heinsberg an die Empfehlungen der Behörden halten", sagt Landrat Pusch.

20.03.2020 Das Start-up-Unternehmen „sharemagazines“ stellt den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Heinsberg ihr Angebot ab sofort für zwei Wochen kostenfrei zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit vielen Verlagen können Nutzer der App von zu Hause auf über 500 Zeitungen und Zeitschriften zugreifen. „Ein schönes Angebot, das uns hilft, die Zeit zu Hause angenehm zu verbringen“, so Landrat Stephan Pusch.

20.03.2020 Der Kreis Heinsberg hat weitere vier Todesfälle zu beklagen. Drei Frauen im Alter von 80, 85 und 68 Jahren sowie ein Mann, 95 Jahre, sind an einer Lungenentzündung infolge des Coronavirus verstorben. Wie auch bei den vorherigen Fällen, waren alle vier Patienten aus dem Kreis Heinsberg gesundheitlich vorbelastet. Insgesamt verstarben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion bislang 13 Personen aus dem Kreis Heinsberg. Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 916 bestätigte Infektionen, abzüglich 84 genesenen Personen.

23.03.2020 Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 1011 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus, abzüglich 219 genesenen Personen. Leider zählt der Kreis bislang 24 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

25.03.2020 Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 1067 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus, abzüglich 324 wieder genesenen Personen. 26 Personen aus dem Kreis Heinsberg verstarben im Zusammenhang mit dieser Infektion.

Für die Kinderbetreuung von sog. Schlüsselpersonen, d. h. Berufsgruppen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur unentbehrlich sind, gilt in Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen im Kreis Heinsberg eine Sonderregelung. Diese Regelung ist deutlich strenger als in den übrigen Kommunen in NRW. Das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg sieht in einer weiter gefassten Öffnung der Einrichtungen für zusätzliche Berufsgruppen aus Schlüsselbereichen eine Begünstigung von Infektionsketten.

Offener Brief des Landrates des Kreises Heinsberg Stephan Pusch an die Regierung von China

Sehr geehrter Herr Staatspräsident Xi Jinping, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Li Keqiang, meine sehr geehrten Damen und Herren,

mein Name ist Stephan Pusch. Ich bin seit 16 Jahren hauptamtlicher Landrat im Kreis Heinsberg. Der Kreis Heinsberg ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln. Er ist der westlichste Kreis Deutschlands, hat eine Fläche von 627,99 km² und eine Einwohnerzahl von rund 255.000.

Wir sind einer der ersten Kreise in Deutschland, der das Auftreten einer Corona-Infektion vermelden musste. Wir kämpfen seit rund vier Wochen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln als Krisenstab des Kreises Heinsberg um das Leben der Menschen im Kreis Heinsberg. Das Robert-Koch-Institut hat uns als besonders betroffenes Gebiet in Deutschland und weltweit eingestuft. Zurzeit Stand Montag, 23. März, 7.35 Uhr, haben wir etwas mehr als 1.000 infizierte Personen. Außerdem haben wir mittlerweile 21 Tote zu beklagen.

Sie werden sich sicher fragen, wie ein im politischen System der Bundesrepublik Deutschland relativ unbedeutender Mensch wie ein Landrat dazu kommt, sich an die Staatsführung der Volksrepublik China zu wenden.

Hierzu möchte ich Folgendes ausführen:

Vor einigen Tagen zeigte mir ein Mitarbeiter ein Bild, das in den sozialen Netz-werken kursiert. Auf dem Bild ist ein Ortsschild von Heinsberg zu sehen und unter dem Namen „Heinsberg“ hat jemand den Satz eingefügt „Partnerstadt von Wuhan“.

Der Urheber dieser Fotomontage wollte offensichtlich Heinsberg bzw. dem Kreis Heinsberg die Schuld am Ausbruch der Corona-Epidemie in Deutschland geben. Gleiches macht der amerikanische Präsident, wenn er öffentlich vom „Wuhan-Virus“ spricht.

Aus meiner Sicht dient dies allein dazu, um von seinem eigenen, offensichtlich schlechten Krisenmanagement abzulenken. Ich denke, solche Schuldzuweisungen sind das Schlechteste, was man in einer weltweiten Pandemie, die alle Völker und Nationen betrifft, machen kann. Die Menschen im Kreis Heinsberg wissen, was es heißt, gegen das Virus anzukämpfen und Menschenleben zu verlieren.

Das beste Rezept zur Bekämpfung des Virus ist Mitmenschlichkeit und Solidarität.

Ich möchte daher als Landrat eines Risikogebietes den Menschen in China und insbesondere in der besonders betroffenen Provinz Wuhan meine Solidarität und mein Mitgefühl aussprechen. Chinesische Staatsbürger, die in Deutschland wohnen, haben uns vor einigen Tagen eine größere Menge Schutzmaterial wie Masken und Schutzkittel zur Verfügung gestellt. Ich fand dies in einer Zeit, in der manche Menschen meinen, sie müssten mit dem Finger auf die Menschen im Kreis Heinsberg zeigen, eine bemerkenswerte und anrührende Solidaritätsbekundung.

Aus meiner Sicht wird die Menschheit mit dem Corona-Virus nur fertig werden, wenn alle Staaten zusammenarbeiten. Die besten Wissenschaftler aller Länder müssten gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um schnellstmöglich einen Impfstoff gegen das Virus zu finden. Dazu wäre ein offener Austausch unter den Wissenschaftlern erforderlich, damit jeder an den Forschungsergebnissen der anderen teilhaben kann.

„America first“ wird uns bei der Bewältigung dieser Krise nicht weiterhelfen.

Ich habe in den letzten Tagen viel darüber gelesen, mit welchen Mitteln die Verantwortlichen in China eine Bekämpfung des Corona-Virus betreiben. Dabei wurde immer wieder betont, wie wichtig ausreichend Schutz für ärztliches Personal und Pfleger ist. Die hier vorhandenen Schutzmaterialien reichen zurzeit nur für ein paar Tage. Soweit der Krisenstab und die Krankenhäuser hier vor Ort nicht ausreichend Schutzmaterialien besorgen können – was mehr als schwierig ist – hätte das weitreichende schwere Folgen für das Gesundheitssystem im Kreis Heinsberg und für die Menschen hier. In meiner Funktion als Landrat bitte ich daher die Volksrepublik China um Unterstützung. Da Mediziner in China offensichtlich auch die meisten Erfahrungen im Umgang mit der Eindämmung und Bekämpfung des Corona-Virus gemacht haben, wäre mir auch an einem fachlichen Erfahrungsaustausch gelegen.

Der Kreis Heinsberg war vor der Corona-Krise ein wirtschaftlich stark aufstrebender Landkreis mit vielen erfolgreichen Unternehmen und einer sehr geringen Arbeitslosigkeit.

Ich befürchte, dass wir alle auf dieser Welt, nachdem wir das Virus medizinisch besiegt haben, noch lange brauchen werden, um unsere Wirtschaft wieder auf den Stand zu bringen, wie er vor der Corona-Krise war. Ich denke es wäre klug, jetzt auch schon an diesen Tag zu denken.

Über eine Partnerschaft entscheidet der Kreistag des Kreises Heinsberg. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass in der Phase des „Wiederaufbaus“ der Kreis Heinsberg und die Provinz Wuhan eine Partnerschaft eingehen.

Das wäre der eindrücklichste Beweis dafür, dass eine Politik der Stigmatisierung und der Schuldzuweisung nur aus Dummheit geboren sein kann.

In der Hoffnung, dass Sie meine Botschaft erreicht und unsere Bitten wohlwollend geprüft werden verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Stephan Pusch

26.03.2020 Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 1153 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Von dieser Zahl konnten 360 Personen mittlerweile als genesen entlassen werden. Der Kreis Heinsberg zählt 28 coronavirus bedingte Sterbefälle.

30.03.2020 Verzeichnet sind 1.281 bestätigte Fälle von Covid-19, 554 Infizierte gelten inzwischen als geheilt, 34 Infizierte sind verstorben.

31.03.2020 Stand ist folgender: im Kreis Heinsberg gibt es 1.307 bestätigte Fälle an Covid-19. 609 Personen gelten als genesen, 37 sind verstorben.

Im Mittelpunkt des Interesses stand der Start der Studie der Uniklinik Bonn unter Leitung des Virologen Prof. Dr. Hendrik Streeck in der Gemeinde Gangelt. Gemeinsam mit Landrat Stephan Pusch und der Hygiene-Fachärztin Dr. Dr. Ricarda Schmithausen stellten sie in einer Pressekonferenz im Kreishaus Heinsberg diese Studie und ihre Ziele vor.

Prof. Dr. Hendrik Streeck zeigte sich erfreut, diese Studie durchführen zu dürfen. Der Kreis Heinsberg biete eine einmalige Chance, Fakten zur Verbreitung des Coronavirus und zur Dunkelziffer der tatsächlich Erkrankten zu erhalten. Außerdem sei der Ausgangspunkt mit dem Wochenende 14./15. Februar, an dem u. a. die Kappensitzung in Gangelt-Langbroich stattfand, sehr gut eingegrenzt. Mit rund 1.000 Personen aus der 12.000-Einwohner-Gemeinde Gangelt erhalte man repräsentative Daten.

01.04.2020 Der Stand im Kreis Heinsberg stellt sich folgendermaßen dar: Bisher gibt es im Kreis Heinsberg 1.373 bestätigte Fälle von Covid-19. 659 Personen sind inzwischen genesen, 38 verstorben. Damit sind am heutigen Tag aktuell 676 Menschen an Covid-19 erkrankt.

Seit Tagen stagniert die Zahl der aktuell Infizierten mit leicht sinkender Tendenz.

02.04.2020 Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle beträgt 1.417. Bei 693 Genesenen und 39 Verstorbenen ergibt sich eine Gesamtzahl der am heutigen Tag Infizierten von 685 Personen.

03.04.2020 Es gibt bislang 1.436 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Heinsberg. 768 Personen gelten inzwischen als geheilt, 42 Menschen sind verstorben. Damit sind aktuell 626 Menschen im Kreis Heinsberg infiziert.

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