Johanniter-Luftrettung kommt zur RETTmobil

Frank Beck Fotografie, Gießen

In rund vier Monaten öffnet die diesjährige RETTmobil ihre Tore (15. – 17. Mai 2024). Die Vorbereitungen laufen und erste Programmpunkte stehen bereits fest. So wird erstmals die Johanniter-Luftrettung dabei sein und mit einem ihrer Rettungshubschrauber vor Ort Flagge zeigen.

„Das Thema Luftrettung gewinnt seit einiger Zeit zunehmend an Bedeutung. Durch Veränderungen in der deutschen Kliniklandschaft ist es immer häufiger erforderlich, dass Patienten auch über weitere Entfernungen verlegt werden müssen. Wir freuen uns daher sehr, dass die Johanniter-Luftrettung zur diesjährigen RETTmobil nach Fulda kommt, um sich hier zu präsentieren“, sagt Messechef Manfred Hommel.

Der Auftritt der Johanniter-Luftrettung erfolgt in Zusammenhang mit der Schirmherrschaft vonVolker Bescht, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Brigadegeneral a.D. Er hat sich bereiterklärt, dieses Amt für die 22. RETTmobil zu übernehmen. Die Luftretter planen für ihren Messeauftritt unter anderem die Demonstration eines Windenmanövers anlässlich eines fiktiven Unfallszenarios. Das Fachpublikum wird Gelegenheit haben, die Übung live mitzuverfolgen.

Zu sehen geben wird es auch wieder spektakuläre Geländefahrten auf dem traditionellen Offroad-Parcours. In diesem Jahr sind Vorführungen der Firmen EDAG Engineering GmbH, Krämer Special Vehicles GmbH, Daimler Truck AG und des DRK Generalsekretariats geplant. Das DRK wird mit einer Ambulance auf einem Unimog U 4023 dabei sein. Darüber hinaus sind Fahrten in einem Scania-LKW 6 x6 mit Instruktoren vorgesehen.

Das Fachprogramm für die RETTmobil 2024 hat ebenfalls schon deutliche Konturen. Auch in diesem Jahr erwarten die Besucherinnen und Besucher wieder abwechslungsreiche und aktuelle Veranstaltungen in Form von Workshops, Fortbildungen und den beliebten Expertengesprächen.

Wer selbst aktiv werden möchte, ist beim zweistündigen Praxis-Workshop genau richtig. Die Firma LUKAS RESCUE LEAGE wird zusammen mit der Feuerwehr Fulda extrem realistisch an das Thema „Technische Hilfeleistung für Feuerwehren und Rettungsdienst“ herangehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, unter Zeitdruck einen komplexen Autounfall abzuarbeiten. Also nicht vergessen, die persönliche Schutzausrüstung zur RETTmobil mitzubringen!

Für die medizinisch-rettungsdienstlichen Fortbildungen haben die Organisatoren unter anderem die Schwerpunkte „Tumulte, Randale, Aufruhr & Co.“, „Reanimation bei speziellen Notfällen“, „Notfallmedizin in Gefährdungslagen“ sowie „Kindernotfälle“ auf dem Programm.

Workshops sind in diesem Jahr zum Beispiel zu den Themen Kommunikation, „Führung & Generation Z“, Notfallsonographie und MANV-Lagen geplant. Expertengespräche finden beispielsweise zum Aspekt „Krisenintervention bei Menschen mit Handicap“ statt.

„Die RETTmobil 2024 wird wieder ein interessanter, vielschichtiger und immer wieder aktueller Treffpunkt für alle sein, die sich haupt- oder ehrenamtlich mit Rettungsdienst und Feuerwehr befassen“, verspricht Manfred Hommel. „Wer hierherkommt, kann sich informieren, austauschen und fortbilden. Mit über 450 Unternehmen aus über 20 Nationen wird die Fachausstellung zudem ausgebucht sein. Es spricht also alles dafür, dass die RETTmobil auch in diesem Jahr für alle ein voller Erfolg wird.“

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