HiMoNN-Kofferlösung mit EFOY Pro Brennstoffzelle

Breitbandige Kommunikation für Katastrophenschutz und öffentliche Sicherheit - mobil und energieautark

Im Bereich der öffentlichen Sicherheit und im Katastrophenschutz stehen die BOS seit einiger Zeit vor massiven neuen Herausforderungen. Diese sind einerseits durch neue, komplexere Bedrohungsszenarien und andererseits durch die vom Klimawandel herrührenden, immer häufiger auftretenden Extremwetterlagen und die daraus resultierenden Großschadenslagen bedingt.

Kommunikationstechnik Kofferlösung von SFC Energy AG
HiMoNN Kofferlösung mit EFOY-Brennstoffzelle.
Quelle: SFC Energy AG

Der TETRA-Digitalfunk ist noch weitere 10 - 15 Jahre für die einsatzkritische Sprachkommunikation ein unverzichtbares Element. Mit Sprachkommunikation allein werden die o. g. Herausforderungen jedoch kaum zu bewältigen sein, weder im Bereich der öffentlichen Sicherheit noch im Katastrophenschutz. Für eine optimierte und realistische Lageeinschätzung ist eine effektive, breitbandige Kommunikation zwischen Einsatzort und Lagezentren extrem hilfreich, wenn nicht sogar notwendig. 

Bis jedoch ein breitbandiges BOS-Netzwerk zur Verfügung steht, werden wohl noch einige Jahre ins Land gehen. Derzeit sind daher in einigen Bundesländern bei den BOS bereits Smartphones mit breitbandigen Datenapplikationen im Einsatz, die die öffentlichen Mobilfunknetze nutzen - mit allen Vor- und Nachteilen - denn folgende Frage drängt sich hierbei förmlich auf: 

Wie kann die breitbandige Datenkommunikation der BOS im Schwarzfall oder bei Überlastung der Mobilfunknetzwerke garantiert werden? 

Abhilfe kann eine heute schon verfügbare, breitbandige Netzwerktechnik schaffen: mobile Funkrouter, mit denen im Einsatzgebiet in wenigen Minuten ein voll vermaschtes, selbst routendes Ad-Hoc-Netzwerk ausgebracht werden kann. Die Verbindung ins Weitverkehrsnetz wird dabei von einem oder mehreren der o. g. Router hergestellt: entweder mit Hilfe von Relaisknoten in eine weiter entfernte, noch funktionierende Infrastruktur oder über eine SATCOM-Verbindung. 

Für genau diesen Einsatzfall sind die Funkrouter bzw. Kommunikationsknoten der HiMoNN-Familie von Vites bei den BOS seit Jahren als zuverlässige, robuste und ausgereifte Lösung bekannt und bei vielen Organisationen innerhalb der Polizei und bei Feuerwehren in Verwendung.

HiMoNN lässt sich extrem flexibel konfigurieren und damit auf den jeweiligen Einsatzfall anpassen.

Doch wie werden die mobilen HiMoNN-Knoten mit Energie versorgt?

Autarke Energieversorgung mit EFOY Pro Brennstoffzellen

Herkömmliche Stromquellen sind oft unzuverlässig oder bieten nur kurze Autarkiezeiten. Im Krisenfall ist eine schnelle, zuverlässige Stromversorgung jedoch von entscheidender Bedeutung für die Handlungsfähigkeit und den Erfolg der Teams im Einsatz. Auch fernab vom Netz müssen Kommunikations- und Notfallsysteme verlässlich funktionieren.

Die Lösung für leise, umweltfreundliche Stromautarkie an Standorten ohne Netzanschluss sind Direkt-Methanol-Brennstoffzellen.

Sie sind die idealen Stromerzeuger, um alle Anforderungen für stationäre und mobile Anwendungen zu erfüllen. Brennstoffzellen wandeln chemische Energie ohne Zwischenschritte und ohne große Wirkungsgradverluste in elektrische Energie um. Dies macht sie zu einem besonders effizienten Stromerzeuger. Sie produzieren den Strom direkt aus dem Betriebsstoff in der Tankpatrone (Methanol) und stellen mit ihrer kompakten Bauweise viel Energie auf kleinstem Raum zu Verfügung. 

Bereits im VIKOMOBIL, einem als Fahrzeuganhänger konzipierten mobilen Kommunikationsknoten mit HiMoNN als zentralem Router, kommt eine EFOY Pro Brennstoffzelle von SFC Energy zum Einsatz. Damit ist das VIKOMOBIL sofort einsatzbereit, einfach zu handhaben und bei Bedarf wochenlang energieautark zu betreiben, ohne Lärm oder schädliche Abgase zu erzeugen. 

Die zusätzlich im Einsatzgebiet verteilten, bisher gebräuchlichen HiMoNN-Koffer können zumindest einige Stunden überbrücken, was bei länger dauernden Einsätzen das Nachladen der Akkus erfordert. Daher haben die VITES GmbH, Hersteller von HiMoNN und die SFC Energy AG eine innovative Kofferlösung konzipiert, die auf dem bereits felderprobten EFOY ProEnergyCase basiert und als "HiMoNN FuelCase" erhältlich ist. 

Das HiMoNN FuelCase läuft bei vollem HiMoNN-Sendebetrieb ca. eine Woche energieautark und schließt damit die Lücke zwischen VIKOMOBIL und der bisherigen HiMoNN-Kofferlösung.

Es integriert HiMoNN, eine 110 W Brennstoffzelle (EFOY Pro 2400), eine 10-Liter-Tankpatrone sowie eine Batterie in einen Pelicase-Trolley. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen lässt es sich einfach im Fahrzeug transportieren. EFOY Tankpatronen erfüllen höchste Sicherheitsansprüche und haben die UN-Zulassung für den Transport per See, Straße oder Luft.

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