DFV-Präsident in Italien

Enge internationale Zusammenarbeit immer wichtiger

PantherMedia / Nomadsoul1

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hartmut Ziebs, hat sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der italienischen Feuerwehren und des Zivilschutzes bei der Bekämpfung von Waldbränden gezeigt. 

"Wir können von unseren Kolleginnen und Kollegen einiges lernen", sagte Ziebs nach einem Besuch auf der Fachmesse REAS powered by INTERSCHUTZ im italienischen Montichiari. Nicht nur angesichts des Klimawandels spiele das Thema auch in Deutschland eine immer größere Rolle. "Die teils gewaltigen Wald- und Flächenbrände in den vergangenen Monaten haben das bewiesen", so Ziebs.

"Ohne internationalen Austausch von Wissen und Erfahrungen geht in Zukunft nichts mehr", betonte der DFV-Präsident und Vizepräsident im Weltfeuerwehrverband CTIF. "Alle Institutionen müssen zusammenwirken. Dazu gehören ebenso Forschung und Wissenschaft sowie die Politik." Auch auf der INTERSCHUTZ 2020 im kommenden Jahr in Hannover zählen Vegetationsbrände zu den wichtigen Themen. Zahlreiche auf der REAS vertretene italienische Institutionen haben bereits dort ihre Teilnahme angekündigt.

"Die Messe in Montichiari war zugleich eine hervorragende Gelegenheit, alte Kontakte zu pflegen und neue zu finden", sagte Ziebs, der im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung die italienischen Gastgeber auch über das deutsche Feuerwehrsystem informierte.

Der DFV war auf der REAS gemeinsam mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und der Deutschen Messe AG an einem Gemeinschaftsstand vertreten. DFV und vfdb sind ideelle Träger der INTERSCHUTZ, die im kommenden Jahr von 15. bis 20. Juni zeitgleich mit dem 29. Deutschen Feuerwehrtag in Hannover veranstaltet wird.

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