Hohes Einsatzaufkommen auch in 2019 für die Feuerwehr Hamburg

Jahresbericht 2019

PantherMedia / IgorVetushko

Der aktuell veröffentlichte Jahresbericht der Feuerwehr Hamburg macht es deutlich: Auch in 2019 gab es, wie in den Vorjahren, ein hohes Einsatzaufkommen zu bewältigen. Ein Aufwuchs insgesamt ist nicht zu verzeichnen, die Zahlen verringern sich sogar leicht - aber auf einem hohen Niveau. Insgesamt wurden 264.370 Einsätze durch die Feuerwehr Hamburg im Rettungsdienst, Brandschutz und der technischen Gefahrenabwehr bewältigt (in 2018: 287.743).

Im Bereich des Rettungsdienstes mit der Notfallrettung hat es eine deutliche Verringerung der Einsatzzahlen bei der Feuerwehr Hamburg selbst gegeben. 230.872 Notfallversorgungen wurden geleistet, 22.296 Einsätze weniger als im Vorjahr 2018. Kompensiert wird dies durch einen entsprechenden Aufwuchs an Einsätzen bei den Hilfsorganisationen, die zusätzliche Rettungsdienstkomponenten in Dienst genommen haben. Ihre Anzahl bei den Notfallalarmierungen stieg in 2019 auf 41.848 (In 2018: 22.993). Zu 11.972 Bränden, hierbei sind Kleinbrände, Großbrände und auch Fehlalarmierungen durch private Heimrauchmelder und Brandmeldeanlagen erfasst, ist die Feuerwehr Hamburg in 2019 ausgerückt. 

Das sind 285 Einsätze weniger als noch 2018. Auch die Hilfeleistungen und Umweltschutzeinsätze gingen gegenüber 2018 um 792 auf 21.526 in 2019 zurück. Festzuhalten bleibt: 264.370 Einsätze bedeuten, dass etwa alle 2 Minuten ein Einsatz durch die Männer und Frauen der Feuerwehr Hamburg bewältigt werden muss. Hierbei leistete die Freiwillige Feuerwehr Hamburg mit allen 86 Wehren (85 Im Stadtgebiet Hamburg, 1 Wehr auf Neuwerk) 10.449 Einsätze - ehrenamtlich! 2.636 Mitglieder sind in den Wehren aktiv, 22 mehr als im Vorjahr. 249 Feuerwehrfrauen sind aktuell im Ehrenamt aktiv (In 2018: 223). In den 63 Jugendfeuerwehren, die es mittlerweile in fast jedem Stadtteil gibt, engagieren sich 1.007 Jungen und Mädchen. 

Auch die Berufsfeuerwehr Hamburg konnte auch in 2019 einen weiteren personellen Aufwuchs verzeichnen. 2.915 Angehörige des feuerwehrtechnischen Dienstes, davon 98 Frauen, sorgten in 2019 für die Sicherheit in Hamburg. Das sind gegenüber 2018 48 Kräfte mehr. Die Anzahl der Brandtoten und der Brandverletzten konnte in 2019 auf ein historisches Maß gedrückt werden. 

123 Menschen wurden bei Bränden verletzt (in 2018: 344). 5 Brandtote gab es zu beklagen (in 2018: 8), weitere 3 Menschen konnten lebend durch die Feuerwehr Hamburg aus Gefahrenlagen gerettet werden, verstarben jedoch im späteren Verlauf an Brandfolgeverletzungen im Krankenhaus (in 2018: 6). 2 Menschen starben durch Gewalteinwirkung, bzw. Suizid (In 2018: 3). Hamburgs Feuerwehrchef, Oberbranddirektor Dr. Christian Schwarz betonte: "Diese niedrige Zahl an Brandverletzten und Brandtoten zeigt die hohe Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Feuerwehr, trotz mancher Kritik in den letzten Tagen an ihren Erreichungsgraden. Weiter sind diese Zahlen auch auf die Wirksamkeit von funktionierenden Rauchwarnmeldern zurückzuführen. Denn Rauchmelder sind Lebensretter!" 

Der Jahresbericht 2019 ist im Internet unter www.feuerwehr.hamburg.de abrufbar.

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