24.05.2019 •

EU DS-GVO drängt mehr Unternehmen zur Verschlüsselung der Kommunikation als das Geschäftsgeheimnisgesetz

Zertificon Solutions GmbH

Zwei Gesetzesvorgaben drängen derzeit die Chefetagen, sich mit dem Thema Verschlüsselung zu beschäftigen. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU DS-GVO) trat am 25. Mai 2018 in Kraft und stärkt die Datenschutzrechte von Privatpersonen. Die Verschlüsselung personenbezogener Daten ist durch sie EU-weit gesetzliche Pflicht geworden. Empfindliche Bußgelder, gepaart mit der hohen Chance, dass Verstöße gegen die EU DS-GVO tatsächlich auffallen, sorgen dafür, dass Unternehmen sich zunehmend um die Wahrung ihrer Compliance sorgen.

Compliancegewichte EU DS-GVO und GeschGehG
Compliancegewichte EU DS-GVO und GeschGehG
Quelle: Zertificon Solutions GmbH

Geschäftsgeheimnisgesetz fordert sichere Datenverschlüsselung von Unternehmen

Bereits 2016, zwei Jahre vor Inkrafttreten der EU DS-GVO, wurde die Know-how-Schutz-Richtlinie der Europäischen Union zur Förderung der Binnenwirtschaft veröffentlicht. Ihr Ziel ist es, im EU-Raum einheitliche Schutzregeln für Geschäftsgeheimnisse zu schaffen. In Deutschland wurden die Vorgaben am 21. März 2019 im Geschäftsgeheimnisgesetz (GeschGehG) als neues Stammgesetz verabschiedet. 

Jetzt müssen Geschäftsgeheimnisse, um rechtlich als solche zu gelten, nachweisbar von den Unternehmen geschützt werden. Wer sensible Daten unverschlüsselt versendet, bleibt ohne gesetzlichen Schutz, wenn Geschäftsgeheimnisse beim Datenversand abgefangen und von anderen genutzt werden. Bei Zertificon, dem Berliner Hersteller von Softwarelösungen für E-Mail-Verschlüsselung und sicheren Datentransfer für Unternehmen, erleben die Vertriebsmitarbeiter täglich, mit welcher Motivation Kunden in die eigene ITSicherheit investieren. 

Die Angst vor Strafen und Bußgeldern liegt hierbei deutlich vorne. Das Bedürfnis, alle Maßnahmen für die Wahrung der eigenen Geschäftsgeheimnisse getroffen zu haben, ist für viele Unternehmer hingegen keine Motivation. Zur Einführung der EU DS-GVO stand das Telefon bei Zertificon selten still. Abteilungen, die mit personenbezogenen Daten arbeiten, fragten nach Verschlüsselungslösungen zum Austausch mit Privatpersonen. 

Zur Verabschiedung des GeschGehG gab es bisher hingegen nur vereinzelte Anfragen von Unternehmen, die ihre Kommunikation mit Geschäftspartnern und Außendienstlern oder auch die Server-zu-Server-Kommunikation sichern möchten. Dabei ist die Antwort auf die geltende Rechtslage in beiden Fällen identisch:

Benötigt wird eine Lösung für die sichere geschäftliche elektronische Kommunikation. E-Mails und auch große Dateien müssen zuverlässig für die Übertragung verschlüsselt werden können.

Deshalb gilt: Wer durch die EU DS-GVO zur Anschaffung einer Verschlüsselungslösung motiviert wurde, kann diese natürlich auch zur Wahrung von Geschäftsgeheimnissen erweitern.

Weitere Informationen zu den Themen Datenschutz, rechtliche Vorgaben und ITSicherheit für Unternehmen finden Sie auf zertificon.com.


Zertificon-Kurzprofil

Zertificon ist seit 2004 führender Software-Hersteller im Bereich IT-Security für Unternehmen. Das unabhängige, vom Gründer geführte Unternehmen beschäftigt über 90 Mitarbeiter am Unternehmenssitz in Berlin-Neukölln. Zertificon ist Träger des „SecurITy Made in Germany“ Qualitätszeichens des Bundesverbands für IT-Sicherheit TeleTrusT.

Zertificons Z1 Lösungen ermöglichen den spontanen vertraulichen Austausch von E-Mails und großen Dateien mit Geschäftspartnern und Endkunden – zum effektiven Schutz gegen Wirtschaftsspionage und zur Erfüllung der IT-Compliance. Z1 Lösungen bieten den höchstmöglichen Grad an Automatisierung. Anwendungsfehler bleiben bei der IT-Sicherheitssoftware aus. Sicherheitsprozesse werden hochgradig effizient und die flächendeckende Verschlüsselung wird nachhaltig und wirtschaftlich möglich – mit jedem Kontakt. Über 25% der 100 umsatzstärksten deutschen Unternehmen haben sich bereits für Zertificon entschieden.

Mehr zu den Themen:

Verwandte Artikel

Digitalisierung auch in der Krise zügig vorantreiben

Digitalisierung auch in der Krise zügig vorantreiben

Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, interoperable Servicekonten und Informationssicherheit - diese und andere Digitalisierungsthemen hat der IT-Planungsrat auf seiner 31. Sitzung am 25. März 2020 vorangetrieben. Die Sitzung fand aufgrund der...

Wer sitzt hinter der Tastatur?

Wer sitzt hinter der Tastatur?

Immer mehr Organisationen und Unternehmen aller Größen und Branchen melden eine wachsende Anzahl an sicherheitsrelevanten Vorfällen in ihren IT-Systemen durch meist externe Angreifer. Der Schaden, der in Deutschland und weltweit durch...

Empfehlungen bei IT-Angriffen auf kommunale Verwaltungen

Empfehlungen bei IT-Angriffen auf kommunale Verwaltungen

Die kommunalen Spitzenverbände haben gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Empfehlungen zum Umgang mit Lösegeldforderungen bei Angriffen auf Kommunalverwaltungen mit...

: