06.07.2022 •

Neue Initiativen: SIE@vfdb und Vielfalt@vfdb

Mit den beiden neuen Initiativen SIE@vfdb und Vielfalt@vfdb will sich die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) für mehr Frauen und mehr Vielfalt bei den Feuerwehren und anderen Institutionen der Gefahrenabwehr einsetzen. SIE@vfdb möchte die Präsenz von Frauen in Zukunftstechnologien stärken und mehr Sichtbarkeit für erfolgreiche weibliche Vorbilder schaffen. Mit Vielfalt@vfdb unterstreicht die vfdb unter anderem die Offenheit und Wertschätzung für die Diversität ihrer Mitglieder.

„Wir wollen junge Frauen inspirieren, naturwissenschaftliche und technische Berufe zu wählen“, sagt vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner. „Unsere Frauen zeigen spannende Karrierewege auf, weisen auf Potenziale für eigene wissenschaftliche Arbeiten hin und bieten Frauen aus Wissenschaft und Technik ein vielfältiges Netzwerk.“

Die Buchstaben SIE stehen für Frauen in Sicherheit, Innovation und Einsatz. Als Grundlage für die Arbeit und Voraussetzung für den Erfolg von SIE@vfdb.de sieht der Vorstand der vfdb einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander.

Wie vfdb-Vizepräsidentin Dr. Anja Hofmann-Böllinghaus berichtet, liegt der Anteil der weiblichen Mitglieder in der vfdb nur bei 6,5 Prozent.

 „Angesichts der wachsenden Zahl der weiblichen Studierenden in den technischen Studiengängen aber auch im Einsatzdienst streben wir eine Erhöhung des Frauenanteils auch in der vfdb an.“

 Derzeit liege der Frauenanteil bei den Studierenden in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) bei etwa 33 Prozent (https://www.jobmensa.de/study/mint-studienfcher-zahlen-und-fakten-rund-um-die-fachbereiche). Bei den Feuerwehren in Deutschland gebe es mehr als 105.000 Frauen. Bei den Jugendfeuerwehren seien laut Deutschem Feuerwehrverband (DFV) derzeit 77.700 Mädchen aktiv.

Eine der Initiatorinnen, eobiont Chefin und langjähriges vfdb Mitglied Claudia Groetschel, weist mit Blick auf die Bemühungen um mehr Vielfalt auf erfolgreichere Zusammenarbeit in Teams hin.

„Ein gutes Diversity-Managament fördert nachweislich bessere Ergebnisse in der Problemlösung, Forschung und Entwicklung“, so Claudia Groetschel weiter. „In der vfdb stehen wir für Offenheit und Wertschätzung der Diversität unserer Mitglieder ein. Populistischen und vielfaltskritischen Positionen wird entgegengetreten und eine klare Meinung zur Notwendigkeit von Diversität in Wissenschaft und Technik vertreten. Dafür steht die neue Initiative Vielfalt@vfdb.“

Das kürzlich neu eingeführte Corporate Design der vfdb sieht auch für die beiden neuen Initiativen ein Logo vor, indem sich die Symbolfigur, der Hahn, sowohl in mint-grün als auch in Regenbogenfarben präsentiert.


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