Großeinsatz der Feuerwehr bei Wohnhausbrand in Königswinter-Oberpleis

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ots / Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter (ots) - Der Brand eines Einfamilienhauses in der Boserother Straße in Königswinter-Oberpleis hat am Dienstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Durch einen massiven Löschangriff konnte eine Brandausbreitung auf die Nachbarbebauung verhindert werden. Das Haus selber ist jedoch unbewohnbar. 

Zwei Bewohner verließen das Gebäude rechtzeitig. Sie wurden leicht verletzt und rettungsdienstlich behandelt. Die schwierigen Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an. Um 14.40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter am Dienstagnachmittag zu einem Dachstuhlbrand in der Boserother Straße in Oberpleis alarmiert. 

Nach ersten Meldungen konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Menschen im Haus befinden würden. Bei Eintreffen der Feuerwehr war eine Rettung nicht mehr notwendig, da die Bewohner das Haus bereits verlassen hatten. Flammen schlugen aus dem Dach und eine Brandausbreitung auf ein Nachbargebäude konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Es wurden weitere Einheiten der Feuerwehr alarmiert. Ein Betreten des Dachbereichs war für die Feuerwehr nicht mehr möglich, da zusätzliche Gefahren von einer Photovoltaikanlage ausgingen. 

Großbrand in Oberpleis Wohnhausbrand in
Oberpleis

Durch einen massiven Außenangriff mit 4 Rohren sowie einem weiteren Rohr über die Drehleiter konnte um 15:36 Uhr von Einsatzleiter Michael Bungarz "Feuer in der Gewalt" an die Leitstelle gemeldet werden. Das Gebäude war in Fertigbauweise erstellt, was die weiteren Löscharbeiten erschwerte. So befanden sich Brandnester in den Holzdecken und auch Teile des Erdgeschosses waren vom Feuer betroffen. Die Löscharbeiten sind hier, Stand 18 Uhr, noch nicht vollständig beendet. 

Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die zwei Bewohner kamen privat unter. Zur Brandursache ermittelt die Polizei Bonn. Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter war mit bis zu 70 Kräften der Einheiten Uthweiler, Oelberg, Ittenbach, Bockeroth, Eudenbach und Oberdollendorf vor Ort. Neben dem städtischen Rettungsdienst kam weitere Unterstützung durch das Ordnungsamt.

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