Elten bietet mit den neuen Feuerwehrstiefeln Lösungen für Einsatzbereiche,...
Elten bietet mit den neuen Feuerwehrstiefeln Lösungen
für Einsatzbereiche, die oft extreme Anforderungen an
Mensch und Material stellen.
Quelle: ELTEN GmbH

Zuverlässiger Fußschutz in lebensgefährlichen Situationen

Laura Piatkowski

Um das Leben anderer Menschen zu schützen, gehen Rettungskräfte oft durchs Feuer – und das im wahrsten Sinne. In vielen Fällen riskieren Feuerwehrleute im Einsatz ihr eigenes Leben, um andere Menschen zu retten. Damit sie dabei sicher arbeiten können, sind sie auf eine zuverlässige Schutzausrüstung angewiesen. Dazu zählt auch Fußschutz. Sicherheit steht bei der Auswahl passender Modelle an erster Stelle, doch auch Tragekomfort und Ergonomie haben an Bedeutung gewonnen.

Schon aus weiter Ferne sind lodernde Flammen zu sehen, ein Gebäude brennt lichterloh. Während sich jeder andere Mensch nach Möglichkeit in Sicherheit bringt, müssen Feuerwehrleute genau dorthin: in die Flammen, in die Gefahr. Und zwar um ihre Mitbürger zu retten. Die Rettungskräfte sind auch dann sofort zur Stelle, wenn Personen nach einem Verkehrsunfall aus einem Fahrzeug befreit werden müssen oder ein Baum nach einem Sturm Bahngleise blockiert. Feuerwehreinsätze sind vielseitig – und ebenso gefährlich. Um in jeder Situation vor Verletzungen geschützt zu sein, tragen die Helfer passende Ausrüstung wie Schutzhelm, Schutzhandschuhe oder Feuerwehrstiefel. 

Wenn es um die Auswahl von passendem Fußschutz geht, spielen verschiedene Kriterien eine Rolle. Schließlich soll er zum einen vor Flammen, Säure oder Trümmerteilen schützen. Zum anderen soll er stundenlange Einsätze ermöglichen und daher auch bei dauerhaftem Tragen bequem sitzen, anstatt am Fuß zu reiben oder zu drücken. In der Praxis haben sich Feuerwehrstiefel bewährt, die diese Eigenschaften verbinden. Zu den Stiefeln, die all dies kombinieren, zählt beispielsweise der COLIN GTX BOA® F2A. Dank des BOA® Fit Systems ist der Schuh schnell an- und ausgezogen, sitzt aber dennoch präzise und fest am Fuß. Zusätzlichen Komfort schaffen die Ausziehhilfen an den Fersen und der flexible Stretchbereich an der Schaftrückseite. Die weichen Knöchelpolster halten den Schuh auch an einem langen Einsatztag bequem. Das Obermaterial aus feuerresistentem Rindleder und Nähte aus hitzebeständigem Nomex® Garn schützen den Fußbereich im Feuer. Stahlkappe und Stahlzwischensohle runden das Sicherheitspaket ab. Die abriebfeste TPU-Überkappe verhindert die schnelle Abnutzung auf unbekanntem Terrain. Gelbe Reflektoren sorgen für gute Sichtbarkeit bei schlechten Verhältnissen.

Die GORE-TEX Membran hält die Füße beim Einsatz vor großen Wassermengen trocken und sorgt für ein angenehmes Fußklima. Wer Schnürstiefel mit Reißverschluss präferiert, findet beispielsweise mit dem CURT GTX F2A die perfekte Alternative. Auch Schlupfstiefel wie CLAY F2A und CRUZ F2A sind Teil der „Fire“ Reihe von ELTEN. Letzterer verfügt außerdem über Schienbeinprotektoren, welche zusätzlichen Schutz bieten. Die Schlupfstiefel sind leicht zu reinigen, da sie über weniger Nähte verfügen als der „klassische“ Feuerwehrstiefel. Schuhe der Serie sind mit einer Zehenschutzkappe aus Stahl und einer durchtritthemmenden Stahlzwischensohle gemäß EN ISO 20345 S3 ausgestattet. Das beugt Verletzungen der Füße, etwa durch herunterfallende Balken beim Löschen eines Gebäudebrandes oder durch auf der Straße liegende Glasscherben nach einem Verkehrsunfall vor. Das allein bietet in den meisten Fällen aber keinen ausreichenden Schutz. Denn so unterschiedlich die Einsätze sind, so verschieden können auch die Gefahren am Ort des Geschehens sein. Aus diesem Grund bestehen die neuen Modelle zusätzlich aus feuerresistentem und strapazierfähigem Rindleder, das sich besonders für harte Einsätze bei großer Hitze eignet.

Schnelles An- und Ausziehen ermöglicht der Schlupfstiefel ‚Cruz GTX F2A‘....
Schnelles An- und Ausziehen ermöglicht der Schlupfstiefel ‚Cruz GTX F2A‘. Ein TPU-Protektor schützt das Schienbein der Einsatzkräfte.
Quelle: ELTEN GmbH

Gewappnet für jede Umgebung

Bei Einsätzen besteht überdies die Gefahr, den Halt zu verlieren, wegzurutschen und hinzufallen oder mit dem Fuß umzuknicken. Schließlich wechselt der Arbeitsplatz von Feuerwehrleuten stetig – und so variieren auch die Untergründe, auf denen sie sich bewegen. Das ist ein Risiko, das in manchen Fällen unterschätzt wird. Bei der Rettung einer Person an einem Abhang oder beispielsweise beim Beseitigen einer Ölspur auf der Straße kann es schon mal sehr rutschig werden. Auch die Witterung kann die Bedingungen vor Ort bei Außeneinsätzen drastisch erschweren. Etwa dann, wenn es stürmt, in Strömen regnet oder Glatteis den Boden in eine Rutschbahn verwandelt. 

Für diese Fälle benötigen die Helfer Sicherheitsschuhe, die ihnen guten Halt und einen sicheren Stand bieten. Daher eignen sich jene Feuerwehrstiefel besonders gut, die über eine grobstollige Gummi/PU-Sohle verfügen. Diese ist sehr rutschhemmend und sorgt auf unwegsamen Gelände für Stabilität. Profiltiefen von bis zu sechs Millimetern bieten zudem beim Außeneinsatz auf unebenen Untergründen hervorragenden Halt – für sichere Schritte bei jedem Feuerwehreinsatz. Die Modelle der Serie „Fire“ sind mit solchen Sohlen ausgestattet. Teilweise verfügen sie darüber hinaus über einen Steilfrontabsatz. Dieser verhindert das Durchrutschen, beispielsweise beim Steigen auf Leitern. Des Weiteren hält die Sohle auch enormer Hitze stand – und zwar 40 Minuten lang bei 250 Grad ­Celsius (HI3). Zum Vergleich: Sohlen mit einem Wärme­isolierungswert von HI1 sind für maximal 150 Grad Celsius bei 30 Minuten konzipiert, HI2-Sohlen für 250 Grad Celsius bei 20 Minuten.

Die Sohle der fünf „Fire“-Modelle ist auf einem neuen Leisten entwickelt worden – für eine komfortable und ergonomische Passform. Die Träger haben nun besonders viel Platz im Vorfußbereich. Das ist für alle Einsatzkräfte mit besonders breiten Füßen ein weiteres Plus in puncto Tragekomfort.

Funktionale Details für mehr Tragekomfort

Wer unter Extrembedingungen arbeitet, darf in Sachen Sicherheit keine Kompromisse eingehen. In manchen Fällen müssen Feuerwehrleute darüber hinaus Kettensägen einsetzen, etwa wenn entwurzelte Bäume als Folge eines starken Sturms von der Straße oder von Fahrzeugen entfernt werden müssen. Ein Trennschleifer indes wird verwendet, wenn Personen nach einem Unfall aus dem Pkw befreit werden müssen. In solchen Situationen drohen Schnittverletzungen auch im Bereich der Füße. Helfer benötigen daher speziellen Schnittschutz gemäß DIN EN ISO 17249. Diesen bietet der CRAIG GTX F2A: Hoch schnittfeste Fasern im Schuh bremsen die Kette durch Aufnahme der Bewegungsenergie ab. Als Schnittschutzstiefel der Schutzklasse 2 bietet das Modell Schutz bei einer Kettengeschwindigkeit von bis zu 24 m/s.

Alle Modelle aus der Serie „Fire“ sind nach der Feuerwehrstiefel-Norm DIN EN 15090 FSA (Typ 2) zertifiziert und damit für sämtliche Brandbekämpfungs- und Rettungseinsätze geeignet. 


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