Realbrandausbildung bei der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Realbrandtrainingsanlage für die Ausbildung

Kai Hübner, Thomas Hoffmann

Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr

Die Stadt Mülheim an der Ruhr ist eine kreisfreie Stadt im westlichen Ruhrgebiet mit gut 172.000 Einwohnern. Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr besteht aus einer Berufsfeuerwehr mit 270 Mitarbeitern und einer Freiwilligen Feuerwehr mit über 100 aktiven Mitgliedern. Sie unterhält u.a. eine Feuerwehr- und Rettungsdienstschule, welche für die gesamte Ausbildung der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr zuständig ist.

In den letzten Jahren hat die Realbrandausbildung bei den Feuerwehren einen stark wachsenden Stellenwert erhalten. Bereits seit dem Jahr 2012 verfügt die Feuerwehr über eine selbst konzipierte Realbrandtrainingsanlage, zusammengestellt aus sechs Überseecontainern, die in diesem Jahr durch eine neue Anlage ersetzt wurde. Anhand der Erfahrungen der letzten Jahre wurde die neue Anlage überplant, um das Training effektiver gestalten und die Anlage haltbarer machen zu können.

Die Realbrandtrainingsanlage besteht grundsätzlich aus drei Ausbildungsmodulen. Der rechte Bereich der Anlage wird „Wärmegewöhnungsanlage“ (WGA, Modul 1) und der linke Bereich „Rauchgasdurchzündungsanlage“ (RDA, Modul 2) genannt. Hier können Rauchgasdurchzündungen unter realen Bedingungen simuliert werden. Modul 3 ist die gesamte Anlage, welche dann komplett für das taktische Vorgehen bei verschiedenen Einsatzszenarien genutzt wird; entsprechend ist auch das Training modular aufgebaut. Die einzelnen Ausbildungsmodule werden im Folgenden genauer beschrieben. Das Training unter realen Bedingungen als vorbereitende Maßnahme für den Einsatz von Einsatzkräften der Feuerwehr ist heutzutage unabdingbar. Die Bedingungen für die Einsatzkräfte, beziehungsweise das Brand­verhalten bei Wohnungsbränden, haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert.

Die Brandlast in Gebäuden hat sich deutlich erhöht; neue Baustoffe und hohe Kunststoffanteile im Mobiliar führen zu verändertem Brandverhalten; die Bauordnungen wurden angepasst. Je besser ein Gebäude isoliert ist, umso weniger Sauerstoff gelangt zunächst an den Brandherd und das Feuer entwickelt sich ganz anders als früher. Durch die vielen Kunststoffe in den Gebäuden entstehen große Mengen an gefährlichen und brennbaren Brandgasen, die sich immer mehr erhitzen und schließlich, wenn sie sich mit Sauerstoff vermischen, (Tür wird geöffnet, Fensterscheibe zerplatzt) oft schlagartig mit einem extremen Temperaturanstieg durchzünden. Ein rechtzeitiges Entweichen der gefährlichen Brandgase, eventuell noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, wird oft durch die gute Gebäudeisolierung und die Mehrfachverglasung der Fenster verhindert. Den Änderungen zufolge muss auch die Ausbildung im Bereich der Brandbekämpfung stetig angepasst und aktualisiert werden. Nur eine gute und gezielte Ausbildung und die entsprechende Schutzkleidung können dazu beitragen, dass die Situationen richtig eingeschätzt und die enormen Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius (im Deckenbereich) bei Wohnungsbränden ausgehalten werden.

Dazu wird bei der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr der Fokus auf die praktischen Anteile in der Realbrandausbildung gelegt. Natürlich müssen im Vorfeld auch theoretische Inhalte, wie z. B. die Brand- und Löschlehre, vermittelt werden. Feuerwehrangehörige sollen verstehen, was genau bei der Abgabe von Löschwasser zur Brandbekämpfung passiert. Sie müssen ihre eigene Lage als vorgehender Trupp unter Atemschutz gut beurteilen und auf mögliche Gefahrensituationen adäquat reagieren können. Bevor die Lehrgangsteilnehmer die Realbrandtrainingsanlage zum ersten Mal betreten dürfen, müssen vorab noch mehrere Voraussetzungen erfüllt und verschiedene, praktische Ausbildungsinhalte vermittelt werden. Dazu gehören während und nach absolvierter Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger unter anderem ein intensives Strahlrohrtraining, die Bedienung des mobilen Rauchverschlusses, Trainings im Umgang mit Wärmebildkameras oder das Schlauchmanagement an der Einsatzstelle. Anschließend erfolgt dann die modulare Realbrandausbildung in der Trainingsanlage.

Jedes einzelne Ausbildungsmodul hat unterschiedliche Lerninhalte, welche je nach Fortschritt der Ausbildung anspruchsvoller werden. Folgende Module werden bei der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr derzeit ausgebildet:

  • Modul 1 = Wärmeerfahrung
  • Modul 2 = Brandentstehung/ Brandverlauf und Rauchgasdurchzündungen
  • Modul 3a = Einsatzübung Zimmerbrand mit und ohne Menschenrettung
  • Modul 3b = Einsatzübung Kellerbrand mit und ohne Menschenrettung
Die Realbrandausbildung bereitet die Teilnehmer auf verschiedene...
Die Realbrandausbildung bereitet die Teilnehmer auf verschiedene
Einsatzszenarien vor.
Quelle: Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr

Für jedes der zuvor aufgeführten Module gibt es Checklisten für die Realbrandtrainer. Diese Checklisten regeln den kompletten Trainingstag, von den Vorbereitungen bis hin zu den Nachbereitungen des jeweiligen Moduls. Jedes aufgelistete Modul ist mit den Jahren und den gesammelten Erfahrungen der Realbrandtrainer evaluiert und optimiert worden.

Alle praktischen Realbrandtrainingseinheiten beginnen immer wieder mit einem Hohlstrahlrohrtraining. Darüber hinaus erfolgt vor jedem Training durch einen Ausbilder eine Sicherheitsbelehrung für alle Teilnehmer. In dieser Sicherheitsbelehrung wird das Verhalten innerhalb der Trainingsanlage besprochen, es wird eine Gesundheitsabfrage durchgeführt und die notwendige Einsatzstellenhygiene im Nachgang jedes Ausbildungsdurchgangs wird erklärt. Die durchzuführende Einsatzstellenhygiene, von der Entkleidung bis hin zur Hautreinigung, wird durch die anwesenden Realbrandtrainer moderiert und kontrolliert. Die nähere Betrachtung der einzelnen Module verdeutlicht den modularen Aufbau.

Lernziel Modul 1:

Die Teilnehmer sollen nach diesem praktischen Training Vertrauen zu ihrer persönlichen Schutzausrüstung inklusive des eingesetzten Atemschutzgerätes besitzen. Alle Teilnehmer werden im Nachgang die notwendige und richtige Einsatzstellenhygiene durchführen können.

Inhalte Modul 1:

Dieses Modul ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer anfangs sehr praxisnah das Vertrauen in ihre persönliche Schutzausrüstung und dem angeschlossen Atemschutzgerät gewinnen. Um die Teilnehmer im weiteren Verlauf des Trainings weiter zu sensibilisieren, werden ihnen anhand diverser Beispiele die Grenzen ihrer Flammschutzkleidung aufgezeigt. Darüber hinaus beginnt der moderierende Realbrandtrainer hier mit den groben Erklärungen eines Brandverlaufes.

Lernziel Modul 2:

Die Teilnehmer sollen nach diesem praktischen Training einen Brandverlauf, verschiedene Phänomene der extremen Brandausbreitung und das Verhalten von Wärme und Konvektion erklären und deuten können. Alle Teilnehmer sollen den Umgang mit dem Hohlstrahlrohr und die entsprechenden Sprühbilder vertiefen und beherrschen. Die Auszubildenden werden im Nachgang die notwendige und richtige Einsatzstellenhygiene durchführen können.

Inhalte Modul 2:

Dieses Modul ist in zwei Durchgänge geteilt. Der erste Durchgang findet in der WGA (Wärmegewöhnungsanlage) statt und ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer einen kompletten Brandverlauf (vom Entstehungsbrand bis zum Vollbrand) erleben und erklärt bekommen. Den Teilnehmern wird gezeigt, wie sich ein Brand unter Sauerstoffausschluss und einer folgenden Sauerstoffzufuhr verhält. Im Anschluss an die Moderation durch die Realbrand­trainer findet auch hier wieder zur Vertiefung ein intensives Hohlstrahlrohrtraining in der Anlage statt. Der zweite Durchgang findet in der RDA (Rauchgasdurchzündungsanlage) statt und ist ähnlich zum Ersten aufgebaut. Einzig mit dem Unterschied, dass hier in diesem Teil der Trainingsanlage ein fest eingebauter Brand­raum mit Tür vorhanden ist und die Realbrandtrainer hier auf ein weiteres Phänomen der extremen Brandausbreitung eingehen können, die so genannte Rauchdurchzündung (Rollover). Hier wird das Verhalten, das Vorgehen, die notwendige Umsicht und die richtige Herangehensweise geschult. Auch dieser Durchgang endet für alle Teilnehmer mit einem intensiven Hohlstrahlrohrtraining in der Anlage.

Die Teilnehmer lernen wie die Wärmebildkamera in der Praxis als taktisches...
Die Teilnehmer lernen wie die Wärmebildkamera in der Praxis als
taktisches Hilfsmittel eingesetzt wird.
Quelle: Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr

Lernziel Modul 3 (3a & 3b):

Die Teilnehmer sollen bei diesem praktischen Training das eingeständige Vorgehen eines Angriffstrupps zur Brandbekämpfung, Menschenrettung und Brandbekämpfung zur Menschenrettung vertiefen und das dazu notwendige Schlauchmanagement durchführen können. Die vorgehenden Trupps sollen in diesem Modul die Einsatzstellenkommunikation mit dem Einheitsführer, der Atemschutzüberwachung und evtl. weiteren Trupps durchführen. Die Auszubildenden werden den Umgang mit dem Rauchverschluss vertiefen und dessen Vor- und Nachteile in der Praxis kennenlernen sowie die dazugehörige Türprozedur durchführen. Darüber hinaus werden sie im Nachgang die notwendige und richtige Einsatzstellenhygiene durchführen können. Im weiteren Verlauf sollen die Teilnehmer die Wärmebildkamera in der Praxis als taktisches Hilfsmittel kennenlernen und einsetzen können.

Inhalte Modul 3a (Angriffsübung Zimmerbrand):

Die Trupps gehen in diesem Modul vollkommen eigenständig vor. Eigenständiges, effektives, zügiges Arbeiten und das Anwenden der vorab erlernten Tätigkeiten, wird in diesem Modul vorausgesetzt. Bei den jeweiligen Angriffsübungen wird jeder Trupp immer durch mindestens einen Realbrandtrainer begleitet. Dieser beobachtet den Trupp und schreitet nur bei groben Fehlern oder einer Gefahr ein. Die im Nachgang notwendigen Maßnahmen zur Einsatzstellenhygiene führen die Trupps eigenverantwortlich durch. Im Anschluss an jede einzelne Einsatzübung bekommt jeder Trupp direkt ein Feedback durch die zuständigen Ausbilder.

Inhalte Modul 3b (Kellerbrand):

Kellerbrände stellen vorgehende Trupps in der Regel vor größere Herausforderungen als ein Zimmerbrand in einem Obergeschoss. Nullsicht, extremere Wärmebelastungen, Gefahren durch Gasleitungen, herunterhängende Stromkabel oder sogar illegal gelagerte Gefahrstoffe stellen weitere Gefahren für die vorgehenden Einsatzkräfte dar. In diesem Modul sollen die Teilnehmer für diese Gefahren sensibilisiert werden. Die Module 3a und 3b stellen in ihrer Abfolge die letzten Teile in der Realbrandausbildung dar. Hier werden die Teilnehmer langsam und stetig steigernd an das eigenständige Arbeiten im Angriffstrupp herangeführt. Egal ob Modul 3a oder 3b, der jeweils erste Durchgang des vorgehenden Trupps ist eine Einsatzübung mit reiner Brandbekämpfung, im zweiten Durchgang erfolgt dann eine Einsatzübung mit Menschenrettung. Um auch hier die Trupps langsam an die Einsatzszenarien heranzuführen, sollen die Teilnehmer immer zuerst das Modul 3a (Zimmerbrand) absolvieren bevor sie das Modul Kellerbrand (3b) absolvieren dürfen.

Wir möchten betonen, dass es sehr viele unterschiedliche Herangehensweisen bei der Innenbrandbekämpfung gibt und wir die für uns taktisch wertvollsten Methoden gewählt haben. Hier sollte aber jeder Standort für sich selbst abwägen, was für ihn die sinnvollste, einfachste und am besten umzusetzende, Methode darstellt. Vorweg sollte aber immer die Handhabung eines Hohlstrahlrohres sehr intensiv trainiert und geschult werden. Ohne ein regelmäßiges und intensives Strahlrohrtraining ist ein sicherer Umgang mit dem Hohlstrahlrohr nicht möglich. Es ist wichtig, dass sich der vorgehende Trupp bzw. der Strahlrohrführer im Einsatzfall auf die primären Gefahren innerhalb der Einsatzstelle konzentrieren beziehungsweise fokussieren kann, ohne dass er sich auf die Handhabung des Hohlstrahlrohres konzentrieren muss. Die Führung und Handhabung des Hohlstrahlrohres muss am Standort so intensiv trainiert werden, dass dies völlig unterbewusst und „automatisiert“ erfolgt. Daher haben wir uns in Mülheim an der Ruhr für die Schulungen und den Einsatz von vier Sprühbilder entschieden, die wir hier kurz erläutern möchten.

Rauchgaskühlung mittels Sprühstrahl

Hier werden die Anzahl und die Intensität der Sprühimpulse in die Rauchschicht an die Geometrie bzw. die Größe des Raumes angepasst. Der vorgehende Trupp entscheidet hier vollkommen eigenständig, wieviel Wasser er zur Rauchgaskühlung mittels Sprühstrahlimpuls einsetzt.

Das Training schließt auch Übungen in anderen Anlagen mit ein.
Das Training schließt auch Übungen in anderen Anlagen mit ein.
Quelle: Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr

Direkter Löschangriff mittels Vollstrahlimpuls

Hier werden kurze Vollstrahlimpulse in die Glut bzw. das Brandgut gegeben. Die Intensität und die Anzahl der Vollstrahlimpulse ist abhängig von der Brandlast. Der Vorteil des Vollstrahlimpulses ist die große Wurfweite und die große Eindringtiefe in die Glut oder das Brandgut bei sehr geringer Wasserabgabe.

Moderater Vollstrahl/druckloser Vollstrahl

Hier wird der drucklose Vollstrahl benutzt, um evtl. höher gelegene Möbelstücke oder brennende Türblätter im Bereich des Angriffsweges abzulöschen. Darüber hinaus kann man auf dem Angriffsweg durch das Benetzen von thermisch aufbereiteten Möbelstücken die Pyrolyse eindämmen, verzögern oder sogar unterbinden.

Indirekter Löschangriff

Hier werden nur bei einem in Vollbrand stehenden Zimmer im Sprühbild Sprühstrahl zwei bis drei kreisende Bewegungen (Boden-Wand-Decke-Wand-Boden) in den Brandraum hineingebracht. Ziel hierbei ist es so viel Wasserdampf wie möglich zu erzeugen. Die große Menge Wasserdampf hat einen Stick- und Kühleffekt. Diese Art der Brandbekämpfung wird durch den vorgehenden Trupp zwei bis drei Mal wiederholt. Danach muss mittels Vollstrahlimpuls oder drucklosem Vollstrahl in die Glut nachgesetzt werden. Wichtig ist hierbei, dass der Angriffstrupp eine Deckung oder besser eine funktionierende Zimmertür, die er schließen kann, benötigt. Der Trupp muss sich bewusst sein, dass er eine sehr große Menge Wasserdampf erzeugt und bei nicht vorhandener Deckung oder Zimmertür die Verbrühungsgefahr sehr groß ist. Diese Löschtaktik darf nicht bei der Menschenrettung eingesetzt werden!

Zusätzlich zu den Trainings in der eigenen Anlage, werden für alle Teilnehmer auch Trainings in externen Anlagen durchgeführt. Dadurch soll das Trainingsspektrum erweitert werden. Die Feuerwehrschule ist zusätzlich im regelmäßigen Austausch mit anderen Feuerwehren, welche ebenfalls eigene Trainingsanlagen unterhalten. Im Rahmen dieser Austauschprogramme werden auch Möglichkeiten geschaffen, die bei der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr tätigen Realbrandtrainer fortzubilden. Nur so kann eine stetige Weiterentwicklung der Realbrandausbildung gewährleistet werden. Die Ausbildung der Realbrandtrainer erfolgt sowohl über die zentrale Ausbildung für Realbrandtrainer am Institut der Feuerwehr NRW, als auch am eigenen Standort in einem sechstägigen Lehrgang, welcher von der Feuerwehrschule organisiert wird. Die verantwortlichen Ausbilder verfügen über mehrjährige Erfahrungen im Bereich Realbrandausbildung und hospitieren darüber hinaus regelmäßig an verschiedenen Standorten. Wenn man regelmäßig „über den Tellerrand schaut“ wird man schnell feststellen, wie unterschiedlich die Feuerwehren in ihren Vorgehensweisen arbeiten, obwohl alle das gleiche Ziel verfolgen. Dies basiert auf den verschiedenen taktischen Möglichkeiten und den damit verbundenen, unterschiedlichen Einsatzmitteln.

Fazit: „Realbrandausbildung ist kein Thema, welches man kopieren und einfach so einführen kann! Erfahrene Realbrandtrainer sind für die Einführung enorm wichtig, da Realbrandtrainings unter realen Bedingungen jegliche Gefahren mit sich bringen, welche wir im Einsatzgeschehen ebenfalls vorfinden. Die Sicherheit aller Beteiligten muss an erster Stelle stehen!“

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