Feuerwehren wollen bei Neuausrichtung dabei sein

An der geplanten Neuausrichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nehmen auch die Interessenvertretungen der Feuerwehren in Deutschland Anteil. 

Am Montag, 26. April, waren der neu gewählte Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Karl-Heinz Banse, der stellvertretende Bundesgeschäftsführer des DFV, Rudolf Römer, und Jochen Stein, der die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF Bund) leitet, zu Gast. 

Die AGBF ist der Zusammenschluss aller Berufsfeuerwehren und eine sich selbst tragende Vereinigung innerhalb des Deutschen Städtetages. 

Mit dem Präsidenten Armin Schuster und dem Vize-Präsidenten Dr. Thomas Herzog des BBK tauschten sich die Gäste zum Beispiel über das neu entstehende Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz beim BBK aus. 

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse, der sich bei seinem Antrittsbesuch im BBK auch in das Gästebuch eintrug, erwartet beschleunigte Prozesse und ein enges Miteinander. 

Die Vertreter der Feuerwehren stehen der im März öffentlich vorgestellten Neuausrichtung des BBK aufgeschlossen gegenüber, wollen gern eingebunden werden und verbinden damit große Impulse für den Bevölkerungsschutz in Deutschland. Die könnten beispielsweise vom Ausbau der BBK-eigenen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) zur Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) ausgehen. Eine noch engere fachliche Zusammenarbeit zwischen BBK und den Interessenvertretungen der Feuerwehren ist aber auch bei der Stärkung des Ehrenamtes denkbar. 

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