Lieferzeiten bleiben aktuell (noch) auf hohem Niveau

Geilenkothen Fabrik für Schutzkleidung GmbH

Die nach wie vor angespannte globale Lage führt dazu, dass die Lieferzeiten auch bei GSG Schutzkleidung weiterhin auf hohem bzw. langem Niveau bleiben.

Den durch die Corona-Pandemie verursachten Schwierigkeiten in der Lieferkette, folgte der Krieg in der Ukraine. Aktuell führen die Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer dazu, dass Containerschiffe den mitunter zehn Wochen längeren Weg um das Kap der guten Hoffnung nehmen müssen.

„Irgendwas fehlt ständig“, entweder Stoff, Garn, Farben, Frachtcontainer, Reißverschlüsse, Reflexstreifen, Kartons, LKW Fahrer… die kritischen Komponenten ändern sich, das Problem bleibt: Schutzkleidung kann nicht in der Menge produziert werden, wie sie benötigt wird.

All diese Faktoren, auf die GSG als mittelständisches Unternehmen, welches nach wie vor in Deutschland entwickelt und bevorratet und in Osteuropa und Tunesien produziert, keinen Einfluss hat, führen dazu, dass Lieferzeiten zum Teil enorm lang werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Fachkräftemangel längst auch in Osteuropa angekommen ist. Mitarbeitende in den ­Produktionen fehlen und müssen neu gesucht und behutsam eingearbeitet und auf Qualität und Geschwindigkeit trainiert werden. All das dauert und verlängert die Lieferzeiten empfindlich.

Engpass Rohstoff- und Personalmangel.
Engpass Rohstoff- und Personalmangel.
Quelle: GSG Geilenkothen GmbH

Als nachhaltig agierendes Unternehmen sind wir uns der uns übertragenen Verantwortung bewusst und haben eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um besser mit der aktuellen Situation umgehen und Lieferzeiten wieder reduzieren zu können.

So ordern wir Rohstoffe wesentlich früher, in deutlich größeren Mengen und lagern diese bei uns ein, um flexibel auf Bestellungen reagieren zu können.

Wir betreuen unsere Produktionspartner intensiver, stellen von unserer Seite mehr Fach­personal zur Verfügung, welches vor Ort die Produktionen begleitet und geben mehr Zeit, um unsere Produkte herzustellen.

Darüber hinaus ist es gelungen, bei bestehenden Partnern, zusätzliche Kapazitäten zu ­blocken, die aktuell aufgebaut werden. Beginnend mit 2024 konnte eine zusätzliche Produktion hinzugenommen werden, welche sogar GORE-TEX® Produkte herstellen darf, also einen entsprechend hohen Qualitätsanspruch erfüllt.

Man kann also, mit aller Vorsicht, von einer beginnenden Entspannung sprechen. Bis dies allerdings bei den Endkunden in Form von kürzeren Lieferzeiten ankommt, wird es noch einige Zeit dauern.

Aber was getan werden kann, wird bei GSG getan.



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