Warn-App NINA: 5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer

BBK

Die Warn-App NINA – die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes – verbreitet wichtige Gefahrenmeldungen und Verhaltensempfehlungen bei Ereignissen wie Großbränden, Kampfmittelräumungen oder Unwetter. Diese erreichen über die kostenlos verfügbare App nun mehr als 5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. 

Warn-App NI­NA: 5 Mil­lio­nen Nut­ze­rin­nen und Nut­zer Grafik
Warn-App NI­NA: 5 Mil­lio­nen Nut­ze­rin­nen und Nut­zer
Quelle: BBK

Ihr stetig wachsender Empfängerkreis macht die Warn-App NINA zu einer effektiven Ergänzung zu Sirenen, Rundfunk und weiteren Warnmitteln. Zusammen mit diesen und weiteren Warn-Apps ist die Warn-App NINA an das Modulare Warnsystem des Bundes, kurz MoWaS, angeschlossen. 

Außerdem verbreitet sie Warnmeldungen der Warnsysteme BIWAPP und KATWARN. Dadurch erhalten Nutzerinnen und Nutzer über die App aktuelle Gefahrenmeldungen ihrer zuständigen Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutzbehörden. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen des länderübergreifenden Hochwasserportals zeigt die Warn-App NINA ebenso an. Hilfreich sind außerdem die in der Warn-App aufrufbaren Notfalltipps zum Verhalten bei Gefahren und zur Notfallvorsorge.

Stetige Entwicklung, bewährte Funktionen

Das alles bietet die App bereits seit ihrer Veröffentlichung im Juni 2015. In ihrer ersten Version hatte sie darüber hinaus noch eine Doppelrolle als Informationsangebot über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Nur ein Jahr später, im Juni 2016, ist mit Version 2.0 eine reine Warn-App veröffentlicht worden. Ihre Funktion und Bedienung sind seither stetig weiterentwickelt und verbessert worden. So ist z.B. die Handhabung der „Meine Orte“-Ansicht erweitert worden, damit Nutzerinnen und Nutzer die von Ihnen gewählten Warngebiete einfach und schnell managen können. 

Erweiterungen gab es aber nicht nur bei der Technik der App: Mit dem im Januar 2019 gestarteten wechselseitigen Austausch von Warnmeldungen mit den Warnsystemen BIWAPP und KATWARN sind auch die Quellen der Gefahrenmeldungen in der Warn-App ausgeweitet worden.

Bei allen Neuerungen setzt das BBK bei der Warn-App NINA jedoch auch auf Bewährtes: Nach wie vor kann für die Pushbenachrichtigung bei Warnungen die markante „Warnsirene“ als Signalton eingestellt werden – für neuere Versionen steht sie als Download auf der Website des BBK zur Verfügung (siehe unten). Seit Veröffentlichung der ersten App-Version verrichtet außerdem der NINA-HelpDesk tagtäglich seinen Dienst, hilft bei Problemen mit der App und nimmt Fragen und Verbesserungsvorschläge dankbar auf. 

Warn-App NINA im Smartphone-Mockup
Smart­pho­ne-Mockups der Warn-App NI­NA
Quelle: BBK

Modernes Warnmittel

Diese Reihe der Weiterentwicklungen möchte das BBK auch in Zukunft fortsetzen. So sollen zukünftig etwa räumlich genauere Geltungsbereiche von Warnungen ermöglicht werden. Außerdem werden das Layout und die Bedienung der Warn-App weiter überarbeitet. Das Ziel ist nach wie vor, dieses moderne Warnmittel auf dem sich ständig weiter bewegenden Stand der Technik zu halten.


Die Warn-App NINA ist kostenlos verfügbar:

Für Android:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.materna.bbk.mobile.app

für iOS

https://itunes.apple.com/de/app/nina/id949360949?mt=8

Für weitere Betriebssysteme und Endgeräte steht mit der Webseite https://warnung.bund.de/ ein online-basiertes Warnmittel zur Verfügung. Auf der Webseite können Sie Warnmeldungen für von Ihnen gewählte Orte per RSS-Feed abonnieren.

Weitere Informationen zur Warn-App NINA finden Sie unter:

https://www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA.html

Die Warnsirene der Warn-App NINA für neuere Android-Endgeräte finden Sie unter:

https://www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warntoene_Warn_App_NINA/Warntoene_Warn_App_NINA_node.html

Bei Problemen und Fragen zur Warn-App NINA erreichen Sie den NINA-HelpDesk unter: 

E-Mail: nina@bbk.bund.de

Tel: 0228 99 550 2333

Verwandte Artikel

BBK beteiligt sich an Forschungsprojekt MULTISCHUTZ

BBK beteiligt sich an Forschungsprojekt MULTISCHUTZ

Zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung arbeitet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an der Entwicklung eines Systems von Bauteilen, das Personen vor Explosionseinwirkungen schützen soll. Neben einem...

Lehrgangsteilnehmende des Bundessprachenamtes zu Gast im BBK

Lehrgangsteilnehmende des Bundessprachenamtes zu Gast im BBK

Am 12. Juni 2019 besuchten die 59 Teilnehmenden des Lehrgangs „Generalstabs-/Admiralstabsdienst International (LGAI)" das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn und die Akademie für Krisenmanagement,...

Gemeinsam Lösungen finden

Gemeinsam Lösungen finden

Zum 7. Forum Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz hat vom 27. bis 29. Mai das BBK eingeladen.
Ein Kernthema des Forums war die gemeinsame Bewältigung von lebensbedrohlichen Einsatzlagen – von Amoktaten...

: