Krisenmanagement 2.0: Ein neues Netzwerk entsteht

BWI GmbH

Naturkatastrophen, Kriege oder Unruhen: Krisen- und Konfliktsituationen treten weltweit immer wieder auf. Um deutschen Staatsangehörigen im Ausland zukünftig besser helfen zu können, soll ein modernes, ressortübergreifendes Informationssystem zur Krisenvorsorge entstehen. Die BWI arbeitet an dessen Neuentwicklung mit.

Die Bundesregierung treffen Krisen- und Konfliktszenarien nicht unvorbereitet. Ministerien und Behörden haben unterschiedliche Prozesse etabliert, um der Bundesregierung eine angemessen Reaktion zu ermöglichen. Im Rahmen des Nationalen Risiko- und Krisenmanagements zum Schutz deutscher Staatsangehöriger im Ausland, ein ressortübergreifender Ansatz, leistet auch die Bundeswehr einen Beitrag zum nationalen Krisenmanagement.

Vernetzt zu mehr Sicherheit

Trotz einer Reihe leistungsstarker Einzelmaßnahmen, arbeiten die Amtsbereiche weitestgehend isoliert.  Der Grund hierfür ist eine fehlende Kollaborationsplattform. 

Das ändert sich mit dem Krisenvorsorgeinformationssystem Bund (KVInfoSysBund). Als ressortübergreifendes Digitalisierungsprojekt, beinhaltet es im Wesentlichen verschiedene Leistungsmerkmale. Neben einem gemeinsamen ressortübergreifenden Informationsraum – weltweit disloziert – wird die Anbindung  deutscher Auslandsvertretungen ermöglicht. Das System ist mobil nutzbar und jederzeit verfügbar, interaktiv und innovativ, die  Datenaktualisierung erfolgt rund um die Uhr. Neue, ressortübergreifende Kommunikationswege und -werkzeuge stehen dabei im Vordergrund.

Durch ein gemeinsames Lagebild aller beteiligten Bundesressorts soll eine schnelle, flexible und mobile Krisenbewältigung gefördert werden. 

Die hohen Erwartungen erfüllen

Ende 2018 wurde das Projekt im „Leitungsboard Digitalisierung“ des BMVg unter Leitung der Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, vorgestellt und positiv bewertet. Aufgabe des Leistungsboards ist es, die Digitalisierung im Ministerium und der Bundeswehr aktiv zu steuern. Von BWI-Seite wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bevollmächtigten Vertreter (BV) KVInfoSys, Kapitänleutnant Marco Hellgrewe geführt. Das Consulting der BWI GmbH übernimmt hier die Projektverantwortlichkeit. Angedacht ist es, im Nachfolgetermin mit der Ministerin die wesentlichen Grundlagen für die 2020 startende Umsetzung zu schaffen.


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