Zwischen Glutnestern und Brandschutz

THW/Andreas Nöh

Brennende Werkstoffe und zahlreiche Glutnester erwarteten vergangene Woche rund 650 Feuerwehr- und THW-Kräfte bei einem gewaltigen Feuer auf einem Recyclingbetrieb in Diez in Rheinland-Pfalz. Insgesamt ebneten rund 150 THW-Helferinnen und -Helfer aus acht Ortsverbänden ebneten mit schweren Räumgeräten der Feuerwehr den Weg für Nachlöscharbeiten.

Mit Radladern räumten die THW-Kräfte den Brandschutt zur Seite und ebneten...
Mit Radladern räumten die THW-Kräfte den Brandschutt zur Seite und ebneten der Feuerwehr den Weg.
Quelle: THW/Andreas Nöh

Es qualmte und rauchte über einem Industriegebiet in der Nähe von Limburg. Eine Rauchwolke stieg auf, die noch kilometerweit zu sehen war. Vergangenen Mittwochabend brannten mehrere tausend Quadratmeter Fläche auf dem Gelände eines Recyclingunternehmens. Das Feuer breitete sich nachts noch auf einen benachbarten Produktionsbetrieb aus. Hunderte THW-Einsatzkräfte unterstützten ab Donnerstagmorgen die Feuerwehr bei den schwierigen Löscharbeiten.

Das THW bahnt den Feuerwehrkräften einen Weg

Viele Glutnester waren kaum zugänglich, nachdem die Lagerhallen des Betriebs vollständig niederbrannten. Deshalb besprachen bereits in der Nacht auf Donnerstag THW-Fachberaterinnen und -Fachberater der Fachgruppe Räumen mit der Einsatzleitung der Feuerwehr das weitere Vorgehen. Zunächst zogen THW-Helferinnen und -Helfer mit Radlader, Teleskoplader und Mobilbagger das brennende Material auseinander, damit die Feuerwehrkräfte die zahlreichen Glutnester besser erreichen konnten. Anschließend räumten die Ehrenamtlichen den entstandenen Brandschutt weg, um weitere Löscharbeiten zu ermöglichen. Weitere THW-Kräfte betankten während des viertägigen Einsatzes Feuerwehrfahrzeuge und transportierten Löschwasser auf das Industriegelände.

Die THW-Kräfte aus acht Ortsverbänden unterstützten die Feuerwehr bis in die Abendstunden des Samstag.

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