06.11.2019 •

Kooperation mit Fraunhofer-Institut für mehr Austausch

Vergangene Woche schloss das THW mit dem Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT) eine Kooperationsvereinbarung ab. Anknüpfend an vorherige Zusammenarbeiten, vereinbarten THW-Präsident Albrecht Broemme und der Leiter des Fraunhofer INT Prof. Dr. Dr. Michael Lauster in Berlin einen Informationsaustausch hinsichtlich neuer Technologien.

THW und Fraunhofer INT Kooperation; Copyright: Fraunhofer-Institut für...
Bereits in der Vergangenheit kooperierten die beiden zivilen Einrichtungen für unterschiedliche Projekte.
Quelle: Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT / THW

Das Technische Hilfswerk und das Fraunhofer INT arbeiteten in der Vergangenheit bereits für EU-Projekte zusammen wie zum Beispiel DRIVER (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience) im Rahmenprogramm der Europäischen Kommission. Außerdem entwickelte und konzipierte das Fraunhofer INT ein „Innovationsradar“ für das THW.

„Das THW profitiert durch die Kooperationsvereinbarung mit Fraunhofer INT, denn das INT beschäftigt sich mit Informationen hinsichtlich aufkommender Technologien und deren Relevanz für die Gesellschaft. Das Wissen hierüber ermöglicht dem THW, Chancen und Risiken für den Bevölkerungsschutz abzuleiten“, betonte Albrecht Broemme bei der Unterzeichnung der Vereinbarung in Berlin.

Mögliche gemeinsame Forschungsvorhaben wären auf den Gebieten zum Ausfall von Infrastrukturen, hervorgerufen durch Sonnenstürme sowie zur Wirkung sogenannter disruptiver Technologien auf den Bevölkerungsschutz anzusiedeln. Disruptive Technologien konkurrieren mit erfolgreich etablierten Technologien und Verfahren und verdrängen oder ersetzen diese.

Das Fraunhofer INT, mit Sitz im nordrhein-westfälischen Euskirchen, bietet wissenschaftlich fundierte Analyse- und Bewertungsfähigkeit über das gesamte Spektrum technologischer Entwicklungen. Als zivile Einrichtung betrachtet es deren Wechselwirkung mit sozialen und ökonomischen Fragestellungen. Auf dieser Basis betreibt das Institut technologieorientierte Innovationsforschung und ermöglicht dadurch langfristige strategische Forschungsplanung.

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