15.07.2019 •

Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Sanitätsdienst

Fähigkeitstraining der Verbindungskommandos Sanitätsdienst

BBK

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) führte im Juni an der AKNZ zusammen mit der Bundeswehr das Fähigkeitstraining in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) der Verbindungskommandos Sanitätsdienst Landeskommando/Landesregierung (VKdo San LKdo/LReg) durch.

Teilnehmer des ZMZ Trainings
Teil­neh­men­de des ZMZ- Fä­hig­keits­trai­nings der Ver­bin­dungs­kom­man­dos Sa­ni­täts­dienst an der AKNZ
Quelle: Bun­des­wehr / Eber­hard Kur

An der Weiterbildung in Bad Neuenahr-Ahrweiler nahmen neun Angehörige des BBK sowie achtzehn Sanitätsstabsoffiziere und Sanitätsfeldwebel aus zehn Bundesländern des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung (Kdo SanEinsUstg) teil.

Ziel der Veranstaltung war, ein Austausch zu sanitätsdienstlichen Aspekten der Gesamtverteidigung mit den Bestandteilen militärische und zivile Verteidigung, basierend auf der Konzeption der Bundeswehr und der Konzeption Zivile Verteidigung. In Vorträgen und anschließenden Diskussionen konnte sehr eindrucksvoll die Bedeutung der Landes- und Bündnisverteidigung für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit hervorgehoben werden. 

Insbesondere wurde den Teilnehmenden die Herausforderung, die das Thema Landes- und Bündnisverteidigung für das BBK und den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr (ZSanDstBw) mit sich führt, verdeutlicht. Die Schnittstellen zwischen dem zivilen Gesundheitswesen und dem Sanitätsdienst der Bundeswehr werden auch zukünftig einen intensiven Austausch im Rahmen der ZMZ erfordern. 

Am zweiten Tag der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, den „Tag der Bundeswehr“ in Koblenz zu besuchen. Die dortige Darstellung der Fähigkeiten des Sanitätsdienstes, z.T. auch internationaler Truppensteller, konnte die am Vortag geführten Diskussionen sehr gut ergänzen.

Alle Beteiligten bewerteten den Zivil-Militärischen Austausch auf Reservistenebene als sinnvoll und zielführend. Um den neuen Herausforderungen, die sich aus der Konzeption Zivile Verteidigung heraus ergeben, begegnen zu können, wird auch weiterhin ein Austausch auf Zivil-Militärischer Ebene befürwortet und angestrebt.

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