02.11.2022 •

Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz: Engere Zusammenarbeit von BBK und Bundeswehr

Bei dem Besuch ging es um den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen BBK und Sanitätsdienst der Bundeswehr unter anderem für das Kleeblattkonzept: Das BBK und der Sanitätsdienst wollen basierend auf dieser Erfahrung in Zukunft noch intensiver als bisher kooperieren, um den Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz zu stärken.

BBK-Präsident Ralph Tiesler (rechts) und Generalstabsarzt Dr. Norbert Weller...
BBK-Präsident Ralph Tiesler (rechts) und Generalstabsarzt Dr. Norbert Weller (links) bei der Unterzeichnung der Urkunde
Quelle: BBK

Engere Zusammenarbeit besiegelt

Mit der Unterzeichnung der Urkunde durch BBK-Präsident Ralph Tiesler und den Chef des Stabes im Kommando Sanitätsdienst, Generalstabsarzt Dr. Norbert Weller, wird eine feste Verbindungsperson eingerichtet, die das BBK und das Kommando Sanitätsdienstes der Bundeswehr zusammenbringt.

Meilenstein der Zusammenarbeit: ständige Verbindungsperson

Thematisch wird sich die Verbindungsperson ab dem 1. November 2022 darauf konzentrieren, Synergien im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz und der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit zu schaffen. Gemeinsam wollen BBK und der Sanitätsdienst der Bundeswehr zukünftig enger zusammenrücken, wenn es um konzeptionelle Themen mit Blick auf den Zivilschutz und die Gesamtverteidigung geht.

BBK und Sanitätsdienst der Bundeswehr kooperieren bereits erfolgreich

Zusammenarbeit im Kleeblattkonzept

Ein aktuell laufendes Projekt ist die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Aufgabenwahrnehmung "6. Kleeblatt für die Ukrainelage". Dadurch konnten bereits über 500 Patientinnen und Patienten aus der Ukraine nach Deutschland transportiert und medizinisch versorgt werden.

Fokus der Zusammenarbeit

  • Verletzte und Erkrankte bestmöglich versorgen
  • Ressourcen koordinieren
  • Informationen austauschen

Diese komplexen Aufgaben liegen im Fokus der Zusammenarbeit zwischen dem BBK und dem Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr.

Der Angriffskrieg auf die Ukraine hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Einheiten und Einrichtungen zum Schutz der Zivilbevölkerung mit denen der Streitkräfte eng und vor allem erfolgreich kooperieren. Für Rettungskräfte ist in Krisensituationen jede Ressource wertvoll. Deshalb müssen sich alle Beteiligten eng miteinander abstimmen und gemeinsam vorausplanen.

Oberstes Ziel dieser Kooperation ist stets der Schutz der Bevölkerung

Auch in Zukunft wird es noch viele Aufgaben geben, die das BBK und das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr am besten im Schulterschluss meistern können. Deshalb braucht es eine feste Verbindungsperson, die das BBK und das Kommando Sanitätsdienstes der Bundeswehr zusammenbringt.

Viele Projekte zur Stärkung des Gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes

In verschiedensten Projekten haben der Sanitätsdienst der Bundeswehr und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erfolgreich zusammengearbeitet – und das bereits seit Jahren.

Hierbei geht es immer um die Frage, wie zivile und militärische Kräfte noch besser zusammenarbeiten können, um bei Gefahrenlagen mit einer Vielzahl von Verletzten und Erkrankten eine effektive Versorgung sicherzustellen.


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