e*Message testet neuen 2-Wege-Pager erfolgreich bei Großübung in Würzburg

e*Message Wireless Information Services Deutschland GmbH

  • Forschungsprojekt gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung / Kommunikation im Krisen- und Katastrophenfall
  • Kooperation zwischen Hilfsdiensten, Universitäten und Industrie
  • Neu entwickelte Lösung von e*Message überzeugt im Stresstest: GPS-Ortung, Antwortfunktion und redundanter GPRS-Kanal im Pager

Berlin, 11. Juli 2017 – Im Rahmen eines mit Bundesmitteln geförderten Forschungsprojekts von Hilfsdiensten, Universitäten und
Industrie hat die e*Message Wireless Information Services Deutschland GmbH am 01. Juli 2017 bei einer großangelegten
Übung in Würzburg eine neue Multichannel-Kommunikationslösung erfolgreich unter Einsatzbedingungen getestet.


Der Berliner Mobilfunknetzbetreiber e*Message ist als Industriepartner beteiligt am Projekt „K3 – Kommunikationskonzepte für den Krisen- und Katastrophenfall“ (K3), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird und nach praktischen Lösungen für die effiziente Steuerung und Organisation von Einsatz- und Hilfskräfte im Krisenfall sucht. e*Message ist in diesem Projekt für den Kommunikationsteil verantwortlich.

Die Übung am 1. Juli in Würzburg simulierte die reale Evakuierung des Africa-Festivals im Jahr 2013 wegen eines Hochwassers. Die verschiedenen Einheiten mussten hierfür schnell und effizient koordiniert werden und reagieren. Um die konkreten Anforderungen für das Einsatz- und Alarmierungsmanagement zu erfüllen, hat e*Message eine GPS-Ortung, Antwortfunktion sowie einen redundanten GPRS-Kanal in die verwendeten Pager integriert.


„Der Multichannel-Ansatz von e*Message hat taktisch gut ins Konzept gepasst. Die Einbettung von Rückkanal und zweitem Alarmierungsweg hat sich in der Übung bewährt. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur sicheren und effizienten Kommunikation im Krisenfall", sagt Uwe Kippnich, Leiter der K3-Übung vom Bayerischen Roten Kreuz.


Über die GPS-Ortung wurde der Aufenthaltsort der Einsatzkräfte direkt an den Stab übermittelt und gemeinsam mit dem jeweiligen Status auf einer interaktiven Karte verzeichnet. Eine deutliche Entlastung für die Einsatzleitung, da diese auf einen Blick die Übersicht der eingesetzten Kräfte hat. Die Antwortfunktion wurde ebenfalls über den Rückkanal realisiert und intensiv genutzt. Ein Weg, um schnell und ohne zusätzliche Belastung für den Sprechfunk, Informationen von den Einsatzorten zu übermitteln. Durch die Redundanz der Pager, die sowohl im e*Message-Netz als auch im GPRS(GSM/LTE)-Mobilfunknetz arbeiteten, wurde die Ausfallwahrscheinlichkeit gegenüber der Alarmierung über nur einen Kanal auf unter ein Hundertstel reduziert. Die wertvollen Erfahrungen aus der Übung in Würzburg wird e*Message in die weitere Entwicklung des Produkts einfließen lassen.


Ziel des K3-Projektes ist die interdisziplinäre Entwicklung eines Krisenkommunikationskonzepts, welches organisatorisch-strategische und technische Komponenten integriert und sich eng am Bedarf von Hilfsorganisationen während Großeinsätzen orientiert. Dabei werden fundierte organisatorische und informationswissenschaftliche Konzepte eng verzahnt mit der Entwicklung technologischer Lösungen zur Unterstützung von Informationsversorgung und Kommunikation. Insbesondere werden auch die Rolle und der sinnvolle Einsatz von sozialen Netzwerken untersucht. Projektpartner sind e*Message, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, Arbeiter-Samariter-Bund, die Universitäten Hannover, Köln und Bamberg sowie MATERNA.

Verwandte Artikel

KIRMin - Kritische Infrastrukturen-Resilienz als Mindestversorgungskonzept

KIRMin - Kritische Infrastrukturen-Resilienz als Mindestversorgungskonzept

Was ist notwendig, um in Krisensituationen eine Mindestversorgung bewerkstelligen zu können? Mit dieser Problemstellung hat sich das KIRMin-Projekt ausführlich beschäftigt. Das Projekt für Kritische Infrastrukturen-Resilienz als...

INFODAS: SDot Diode erhält GEHEIM-Zulassung für NATO und EU

INFODAS: SDot Diode erhält GEHEIM-Zulassung für NATO und EU

Köln, den 7. März 2019. Die SDoT Diode der INFODAS GmbH ist die einzige Diode der Welt, die kritischen und klassifizierten Systemen einen sicheren unidirektionalen Datenaustausch zwischen unterschiedlich eingestuften Domänen ermöglicht....

Hytera Mobilfunk ist mit neuesten Breitbandlösungen beim 25. Hamburger Kommunikationstag zu Gast

Hytera Mobilfunk ist mit neuesten Breitbandlösungen beim 25. Hamburger Kommunikationstag zu Gast

Bad Münder, 28. Februar 2019
Das Team der Hytera Mobilfunk GmbH bringt auf den 25. Hamburger Kommunikationstag am 28. Februar im Holiday Inn (Billwerder Neuer Deich 14) seine neuesten Breitbandprodukte mit.

: