Erster landesweiter Katastrophenschutztag in NRW

Am 2. Oktober veranstaltete das Ministerium des Innern gemeinsam mit der Stadt Bonn auf dem Bonner Münsterplatz den ersten landesweiten Katastrophenschutztag in NRW. Unter dem Motto „Blackout“ gewährten das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz sowie Katastrophenschutz- und Hilfsorganisationen einen Einblick in das was funktioniert, wenn Strom- und Wasserversorgung oder andere gewohnte Abläufe des Alltags nicht mehr funktionieren. Zudem gab es Informationen und Tipps zur Vorbereitung und zum Verhalten bei längerem Stromausfall.

Erster landesweiter Katastrophenschutztag in NRW
Quelle: Heike Lange

Moderatorin Shary Reeves führte auf der Bühne und auf dem Übungsplatz durch das vielfältige Programm. Ein auf das Thema „Blackout“ ausgerichteter Aktionsparcours brachte Besucher*innen näher, wie es ohne Strom um das Kühlen, Heizen, die Verfügbarkeit von Geld sowie Trinkwasser, die Kommunikation und die Mobilität bestellt ist. Die gemeinsame Veranstaltung der Stadt Bonn und des Landes NRW sollte ursprünglich bereits im vergangenen Jahr stattfinden, musste allerdings aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden.

Erster landesweiter Katastrophenschutztag in NRW
Quelle: Heike Lange

Zur Eröffnung sprachen Oberbürgermeisterin Katja Dörner, NRW-Innenminister Herbert Reul als Schirmherr und der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster auf der Bühne neben dem Bonner Münster. Mit Übungen und Vorführungen der im Katastrophenschutz in NRW tätigen Organisationen Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, DLRG sowie der Hilfsorganisationen Johanniter, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz und Malteser brachten haupt- und ehrenamtliche Helfer den Besuchern ungewohnte Perspektiven nahe.



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