Parlamentarischer Abend zum Abschluss der Ausstellung: „#Krisenalltag – Kommunikation in der Pandemie“

Gemeinsame Pressemitteilung von BfR, BBK und DKKV anlässlich des Internationalen Tags der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober 2023.

Parlamentarischer Abend zum Abschluss der Ausstellung: „#Krisenalltag –...
Quelle: Laurin Schmid / bundesfoto

Wie kann Kommunikation in Krisenzeiten gelingen?

Darum ging es bei einem parlamentarischen Abend, den das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK), das Bundesinstitut für Risikobewertung (kurz: BfR) und das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (kurz: DKKV) gemeinsam am 12. Oktober 2023, dem Vorabend des Internationalen Tags der Katastrophenvorbeugung in Berlin, veranstaltet haben.

Den passenden Rahmen bildete die Ausstellung „#Krisenalltag – Kommunikation in der Pandemie“ im Berliner Museum für Kommunikation, die an diesem Wochenende zu Ende geht.

Neben der Ausstellung konnten sich die geladenen Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Bevölkerungsschutz unter anderem über ein interaktives Planspiel zu einem fiktiven Wintersturm mit den Herausforderungen der Risiko- und Krisen-kommunikation auseinandersetzen.

MIRKKOMM-Forschungsprojekt

Die Veranstaltung präsentierte erste Ergebnisse des umfangreichen MIRKKOMM-Forschungsprojektes, die auch den Kern der Ausstellung bilden. MIRKKOMM steht für einen Zusammenschluss von Forscherinnen und Forschern aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie der Rechtswissenschaft, die Fragen der Wissenstransformation und der multimodalen Risiko- und Krisenkommunikation am Beispiel der COVID-19-Pandemie untersuchen.

„Die Frage, wie Kommunikation in der Krise gelingen kann, berührt die Frage nach Krisenbewältigung an sich. Wir müssen die Menschen noch stärker mitnehmen, damit sie sich Krisen nicht ausgeliefert fühlen, sondern handlungsfähig bleiben. Das MIRKKOMM-Projekt liefert wichtige Erkenntnisse, wie die Risiko- und Krisenkommunikation in diesem Sinne verbessert werden kann.“ BBK-Präsident Ralph Tiesler

„Die Bevölkerung ist selbst der wichtigste Akteur in der Bewältigung von Krisen. Unsere Aufgabe ist es, mit einer guten Krisenkommunikation die Menschen in unserem Land fit zu machen für mögliche Extremsituationen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Krisenkommunikation beleuchten, an aktuelle Entwicklungen anpassen und so strukturell verbessern.“ Leon Eckert, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des DKKV

„Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig eine klare und verständliche Risiko- und Krisenkommunikation ist. Mit den Daten aus dem Forschungsprojekt lassen sich in kommenden Krisen die Kommunikationsstrategien und Botschaften noch eindeutiger, effektiver und effizienter gestalten.“ Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR

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