01.05.2019 •

Mit 35 Tonnen überbrücken

THW

THW/Dennis Zorn

Über mehrere Tage half der THW-Ortsverband Freising aus Bayern mit seinen Einsatzkräften der Fachgruppe Brückenbau dabei, eine Behelfsbrücke im Domberg-Areal über den Fluss Moosach zu errichten. Am vergangenen Sonntag konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen und der Verkehr für die Baustellenzufahrt freigegeben werden.

Damit die Neugestaltung des Freisinger Domberg-Areals weiter voranschreiten kann, bauten die Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Freising  eine Behelfsbrücke auf. Die zu engen und steilen Zufahrten zur Baustelle boten keine direkte LKW-Anfahrt für die erforderlichen großen Mengen Baustellenmaterials, die angeliefert beziehungsweise abtransportiert werden müssen. 

Somit stand fest, dass die über die Moosach führende Brücke  für die eingesetzten LKWs ausreichend belastbar sein musste. Insgesamt rund 35 Tonnen an Stahlelementen, Bolzen und Schrauben wurden für den Bau benötigt. 

Bei der Überbrückung der Moosach wurden rund 35 Tonnen an Material verbaut. Die Montagearbeiten nahmen mehrere Tage in Anspruch und reichten oft bis spät... Rund 40 THW-SpezialistInnen waren zeitweise im Einsatz. Regionales Spektakel, welches sich die BesucherInnen aus der Gegend anschauen... Bis auf einige Feinarbeiten fertiggestellte Brücke.

In mehreren Etappen zum andern Ufer

Rund 40 THW-Fachkräfte waren zeitweise mit den Arbeiten beschäftigt, die in mehreren Etappen verliefen. Nachdem die Fundamente erstellt waren, richteten sie eine sogenannte Montagebahn ein. Auf diesen Rollen montierten die Helferinnen und Helfer die Brücke, um sie in ihre endgültige Position zu schieben. Auch ein sogenannter Vorbauschnabel von rund 15 Metern Länge musste montiert werden. Ein solcher Schnabel ist erforderlich, damit die Brücke, wenn sie verschoben wird, nicht abkippt oder herunterstürzt. Sowie die Brücke in Position lag, wurde er wieder demontiert. 

Am Ende überbrückte die mit bis 95 Tonnen belastbare Brücke mehr als 24 Meter über die Moosach. Als Fahrbahnbelag  verbauten die Einsatzkräfte zwei Lagen Holz. Am Sonntag konnten sie den Einsatz erfolgreich abschließen. Damit der Baustellenverkehr wieder rollen und die Arbeiten planmäßig weitergehen können, müssen die Baufirmen nur noch die Auffahrtsrampen erstellen.  

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