27.05.2019 •

Johanniter leisten Beitrag für mehr Sicherheit auf deutschen Straßen

JUH

Als erste deutsche Hilfsorganisation wird die Johanniter-Unfall-Hilfe Sicherheitspartner der "Aktion Abbiegeassistent" von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Die Aktion soll die Einführung von Abbiegeassistenzsystemen für Lkw und Busse in Deutschland beschleunigen.

Bundesminister Scheuer hat Dr. Frank-Jürgen Weise, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, und Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes, heute auf dem Tag der Johanniter 2019 die Sicherheitspartner-Urkunde übergeben. 

Für die Sicherheit auf den Straßen setzt sich die JUH ein.
Einsatz für die Sicherheit auf den Straßen.
Quelle: Johanniter/Paul Hahn

Bundesminister Andreas Scheuer: "Ich würde Abbiegeassistenten lieber heute als morgen verpflichtend einführen. Wir können das aber nicht im nationalen Alleingangregeln. Deshalb haben wir die ,Aktion Abbiegeassistent' gestartet. Mit jetzt 46 Sicherheitspartnern ist sie ein großer Erfolg. Die Sicherheitspartner, darunter allegroßen Lebensmittel-Ketten, rüsten ihren Fuhrpark mit Abbiegeassistenten nach. Ich freue mich, dass jetzt auch die Johanniter-Unfall-Hilfe mit an Bord ist. Die Johanniter retten nicht nur Tag für Tag auf Deutschlands Straßen unzählige Menschenleben. Als offizieller Sicherheitspartner unserer ,Aktion Abbiegeassistent' sorgen sie jetzt auch mit dafür, dass die Sicherheit auf unseren Straßen zunimmt."

"Unsere Mitarbeitenden legen jeden Tag Tausende von Kilometern auf deutschen Straßen zurück. 690.000 Mal waren sie im vergangenen Jahr in der Notfallrettung im Einsatz, 360.000 Mal beförderten sie Patientinnen und Patienten, mehr als 4 Millionen Mal brachten sie Menschen mit eingeschränkter Mobilität zur Schule, zum Arzt oder an ein anderes Ziel", sagte Lüssem. "Wir Johanniter nehmen das Thema Verkehrssicherheit daher sehr ernst und wollen unseren Beitrag dazu leisten, die Sicherheit auf deutschen Straßen zu erhöhen. Im Laufe dieses Jahres werden wir alle unsere Kraftfahrzeuge über 7,5 Tonnen mit Abbiegeassistenzsystemen nachrüsten und zukünftig nur noch solche Fahrzeuge anschaffen, die bereits mit diesen Assistenten ausgestattet sind", so Lüssem weiter.

Die Johanniter setzen sich dafür ein, dass auch die Fahrzeuge im Zivilschutz mitentsprechenden System ausgestattet werden. 


Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 23.000 Beschäftigten, rund 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und knapp 1,3 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

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