Coronavirus-Bekämpfung: ASB-Spezialteam reist in die Mongolei

PantherMedia / Simone Bühring

Das ehrenamtliche Schnelleinsatzteam des Arbeiter-Samariter-Bundes, FAST (First Assistance Samaritan Team) wird in die Mongolei reisen, um das an China grenzende Land bei den Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch des Coronavirus zu unterstützen. 

Die mongolischen Behörden hatten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) explizit um Unterstützung gebeten. Das FAST ist weltweit das einzige WHO-klassifizierte Emergency Medical Team (EMT) mit einer Spezialisierung im Bereich Infektionsprävention und Kontrolle (IPC) und wurde deshalb von der WHO angefragt.

Das sechsköpfige ASB-Team unter der Leitung von Dr. Daniel Peter, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin der Kliniken Köln, wird zehn Tage vor Ort sein: "Schwerpunkt unseres Einsatzes wird sein, gemeinsam mit den mongolischen Gesundheitsbehörden Krankenhäuser und Gesundheitszentren auf Patienten vorzubereiten, die an dem neuen Coronavirus erkrankt sind. Wir werden unsere Expertise sowohl in die strategischen Planungen mit dem mongolischen Gesundheitsministerium und der WHO einbringen als auch Mitarbeiter in Krankenhäusern durch maßgeschneiderte Trainings auf den sicheren Umgang mit Verdachtspatienten vorbereiten", erklärt Daniel Peter den Einsatz. Die Infektionsprävention gerade im Gesundheitssektor sei ein wichtiger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus.

Der wissenschaftlich evidenzbasierte Ansatz des Teams und die praktischen Erfahrungen aus vorangegangenen Einsätzen machen es möglich, die Trainingsmodule an die Ausstattung und die Ausbildung der lokalen Mitarbeiter anzupassen. "Dass die mongolischen Gesundheitsbehörden und die WHO unseren IPC-Ansatz und unsere Expertise gezielt als Unterstützung angefragt haben, ist eine große Bestätigung für uns", so Peter.

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