Land unter nach „Axel“

THW

THW/Sebastian Habersetzer

Tief „Axel“ sorgte deutschlandweit für zahlreiche Überschwemmungen, unterspülte Straßen und Erdrutsche gesorgt. Das Technische Hilfswerk (THW) befand sich mit rund 380 Einsatzkräften im Einsatz und unterstütze während des Unwetters. 

Durch den anhaltenden Regen wurden die Straßen teilweise überflutet und die...
Der anhaltende Regen sorgte auch dafür, dass Straßen überflutet wurden. Auch hier halfen die Ehrenamtlichen des THW mit Pumparbeiten.
Quelle: THW

Nur langsam ist das Tiefdruckgebiet „Axel“ über Deutschland in den letzten Tagen hinweggezogen. Erhebliche Regenmengen  von bis zu 135 Litern pro Quadratmeter führte die Unwetterfront mit sich. Der anhaltende Dauerregen ließ Keller volllaufen und Flüsse über die Ufer treten, Straßen wurden unterspült oder von Erdrutschen versperrt. Vereinzelt ereigneten sich auch heftige Gewitter.  

Großaufgebot in Süddeutschland

Besonders in Süddeutschland war die Lage zu Beginn des Tiefs angespannt. In Bayern rückten rund 140 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks aus den Ortsverbänden Bad Staffelstein, Bamberg, Coburg, Geretsried, Krumbach, Kulmbach, Lindenberg, Miesbach und Memmingen  aus, um Feuerwehr und von „Axel“ betroffene Gemeinden mit Pumparbeiten zu unterstützen. Wasser war aufgrund des starken Regens sowie steigender Pegelstände der Flüsse in Gebäude eingetreten und hatte die Kanalisation überlastet. Zusätzlich befüllten und verteilten die ehrenamtlichen THW-Fachkräfte Sandsäcke. 

Im benachbarten Baden-Württemberg, wo Ausläufer der Unwetterfront ebenfalls für steigende Pegelstände und Überschwemmungen sorgten, waren rund 90 THW-Helferinnen und -Helfer aus den Ortsverbänden Wangen, Bühl, Achern, Offenburg und Heidelberg im Einsatz. Sie pumpten Wasser ab, sicherten Deiche, befüllten und verteilten Sandsäcke und leisteten Fachberatungen für die Feuerwehr. 

Damit nicht noch mehr Wasser in die Gebäude aufgrund der Regenfront „Axel“ dringen konnte, sicherte das THW mit Sandsäcken, so wie hier in Lindenberg, Bayern, gefährdete Stellen ab.
Quelle: THW/Sebastian Habersetzer

Pumpen und Räumen nach „Axel“

Auch in Nordrhein-Westfalen unterstütze das Technische Hilfswerk mit über 30 Einsatzkräften der Ortsverbände Detmold, Bielefeld, Bünde und Lemgo des Regentiefs „Axel“ Feuerweheren und Gemeinden. Örtliche Überflutungen sorgten für unterspülte Straßen und Erdrutsche, in deren Folge das THW Wasser abpumpte und Erdmassen räumte. 

In der Nähe von Göttingen (Niedersachsen) pumpten rund 40 Ehrenamtliche des THW aus den Ortsverbänden Göttingen, Schöningen und Hann. Münden Wassermassen nach Überschwemmungen ab. Die Fachkräfte des THW-Ortsverbandes Schöningen bargen zudem Trümmer nach einem Deckeneinsturz in einer Klinik, der aufgrund des Regens eintrat. Zusätzlich sicherte das THW in der gesamten Region Hänge, transportierte Sandsäcke und säuberte Kanäle. 

Rund 80 weitere THW-Einsatzkräfte wurden zur Unterstützung während Regenfront „Axel“ in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland gerufen. Sie rückten aus insgesamt zehn THW-Ortsverbänden aus.  

Teilweise musste das THW mit schwerem Gerät unterstützen, um die gestiegenen...
Wenn nichts mehr die Wassermassen nach gestiegenen Pegelständen aufhielt, unterstütze das THW mit schwerem Gerät.
Quelle: THW

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