15.10.2019 •

Die Zukunft von Arbeit und Gesundheit im Blick

36. Internationaler A+A Kongress 2019 mit neuen Veranstaltungen und Formaten

Messe Düsseldorf / ctillmann

Die Akteure des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aus Industrie, Handwerk, Verwaltung, Politik und Wissenschaft treffen sich - auf dem 36. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, der wichtigsten Kongressveranstaltung für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vom 5. bis 8. November 2019. 

Parallel zur Internationalen Fachmesse A+A 2019 lädt der A+A Kongress zu Veranstaltungen mit aktuellen Themen wie Arbeit 4.0, Zukunft der Arbeit in Europa und weltweit sowie zu dem neuen Veranstaltungs-Format "Praxis Interaktiv" ein. Dieses ermöglicht einen interaktiven Austausch mit den rund 350 Expertinnen und Experten aus Politik, Forschung und Praxis des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Sie befassen sich beim Kongress mit gesellschaftlichen Entwicklungen, Reformvorhaben, technischen und organisatorischen Innovationen sowie neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

In einem "Prevention Slam" treten angehende professionelle Akteure gegeneinander an - unter dem Motto: "Gesunde Arbeit heißt für mich…". Zum 36. Internationalen A+A Kongress fur Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vom 5. bis 8. November 2019 erwartet die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) als Veranstalterin rund 5.500 Besucher zu mehr als 50 Veranstaltungsreihen im CCD Congress Center Düsseldorf Süd. 

Das aktuelle Tagungsprogramm findet sich zum Herunterladen unter www.basi.de, es kann als Printversion unter info@basi.de bestellt werden. Tickets zum Preis ab 155 Euro (1-Tageskarte) gibt es ebenfalls online. Der Kongress wird am 5. November 2019 um 9.30 Uhr im Congress Center Düsseldorf, CCD Süd, von den Basi-Vorsitzenden Saskia Osing und Sonja König eröffnet. 

Der erste Kongresstag steht ganz im Zeichen der Zukunft der Arbeit. Die Keynote zum Thema "Warum wir Arbeit völlig neu denken müssen" spricht der Trendforscher Franz Kühmayer. Parallel (um 9.00 Uhr) startet die A+A 2019, Leitmesse für Persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit auf dem Messegelände. 

Um die Sicherheit und Gesundheit in der digitalisierten Arbeitswelt dreht sich die zentrale Fachveranstaltung "Arbeiten 4.0" (5. November, 10 bis 12.30 Uhr) unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) wird als Ansatz des Arbeitsschutzes in Deutschland zur Bewältigung der Folgen der Digitalisierung am 5.November von 14 bis 17 Uhr unter dem Titel "Prävention 4.0 für die Arbeitswelt 4.0" diskutiert.

Eine eigene Veranstaltung ist nachmittags der Verleihung des Deutschen Arbeitsschutzpreises gewidmet. Der Preis würdigt die besten technischen und organisatorischen Arbeitsschutz-Lösungen für kleine und große Betriebe. 

Das Angebot des A+A-Kongresses 2019 ist breit gefächert. So gibt es etwa Informationen zu klassischen Themen des Arbeitsschutzes wie zum Beispiel Strategien, mit denen Staub auf Baustellen vermieden werden kann. Hinzu kommt eine Fülle neuer Aspekte wie Chancen und Herausforderungen moderner Assistenzsysteme in der Produktion sowie die Möglichkeiten der Prävention in Fällen von Gewalt am Arbeitsplatz. "Gute Arbeit weltweit - Fairness in globalen Lieferketten" steht im Zentrum einer Veranstaltung am 6. November von 9.30 bis 16 Uhr. 

Die Interessen von Betriebs- und Personalräten im Arbeitsschutz, Arbeitsmedizinern sowie Schwerbehindertenvertretungen werden eigens berücksichtigt: Am 6. November von 10 bis 17.20 Uhr diskutieren die Schwerbehindertenvertretungen über Prävention, Eingliederung und Inklusion. Das neue Berufskrankenrecht steht für die Arbeitsmediziner am 6. November von 14 bis 17 Uhr auf der Agenda. "Tarifpolitik als Gestaltungsfeld für Gute Arbeit‘", speziell für Betriebs- und Personalräte aufbereitet, ist das Thema einer Veranstaltung am 7. November, 10 bis 12 Uhr. Ab 13 Uhr bis 15 Uhr wird die Zukunft des Arbeitsschutzes in Europa unter Federführung der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) in den Blick genommen. 

Instrumente, Verfahren und Praxisanwendungen zu Themen wie Gesundheit und Psyche, Arbeitsumwelt, Arbeitsstätten 4.0 sowie Beteiligung und Kooperation stehen in Form von anschaulichen Themeninseln im Zentrum der neuen Veranstaltungsreihe "Praxis Interaktiv" der Basi. 

Dort gibt es Antworten auf drängende Fragen: Was benötigen die Akteurinnen und Akteure des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für ihre Praxis? Welche hilfreichen Neuigkeiten aus Forschung, Politik oder aktuell laufenden Projekten gibt es? 

Um die Kompetenzen für den Wandel geht es am letzten Laufzeittag - Freitag, 8. November 2019 - beim "Fokus Professionen". Diskutiert werden Fragen der Ausbildung und der Kooperation der Professionen im Arbeitsschutz - vor dem Hintergrund der Ergebnisse einer aktuellen Basi-Umfrage. 

Zudem wird der Arbeitsschutz als interessantes Bildungs- und Beschäftigungsfeld präsentiert. Beim ersten "Prevention Slam" der Basi (www.prevention-slam.de) entscheidet das Publikum, welche Ideen Studierende aus dem Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit besonders überzeugend und amüsant vorstellen.

Der Internationale Kongress und die A+A-Fachmesse 2019 finden vom 5. bis 8. November 2019 statt, die Messe ist täglich geöffnet von 9.00 bis 18.00 Uhr.


Weitere Infos und das aktuelle Tagungsprogramm zum 36. Internationalen A+A Kongress

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