10.07.2019 •

Digitale Städte widerstandsfähig machen

BBK

Mit fachlicher Begleitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) startet im Januar 2020 in Darmstadt das Forschungszentrum „emergenCITY – Die Resiliente Digitale Stadt“, das von Prof. Matthias Hollick geleitet wird. 

23 Professorinnen und Professoren aus den unterschiedlichsten Disziplinen erforschen gemeinsam, wie Städte in Krisen und Katastrophen besser funktionieren können. Neben der Technischen Universität Darmstadt (TU) als federführende Einrichtung sind auch die Universität Kassel und die Philipps-Universität Marburg sowie weitere starke nationale und internationale Partner beteiligt.

2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben, nach rund 30 Prozent in 1950 und 50 Prozent in 2010. Sie nutzen vermehrt Informations- und Kommunikations-technologie, damit zum Beispiel Energie, Verkehr, Gesundheit, Staat und Verwaltung effizient bleiben. Dadurch nimmt die Abhängigkeit von diesen Systemen stetig zu, die jedoch durch Naturereignisse, menschliches und technisches Versagen sowie Gewalt und Terror gefährdet sind. Im Zentrum „emergenCITY“ werden Lösungen erarbeitet, die in Krisenfällen einen Notbetrieb sicherstellen und schnelle Hilfe und die Rückkehr zur Normalität ermöglichen sollen. 

Das Zentrum unter der Leitung von Prof. Matthias Hollick der TU Darmstadt wird vom Land Hessen in den nächsten vier Jahren mit rund 17,5 Millionen Euro unterstützt. Das BBK hat mit der TU Darmstadt und Matthias Hollick bereits im Projekt SMARTER erfolgreich zusammengearbeitet.


„emergenCITY“ wird als Zentrum im Rahmen des wissenschaftlichen Förderprogramms LOEWE gefördert. LOEWE steht für Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz und ist das zentrale Forschungsförderprogramm des Landes Hessen.

Logo emergencity
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