30.09.2021 •

Vielfältige Hilfe für Wiederaufbau nach der Flut

Für Fluthilfe zieht Bullard international alle Register

Die Bullard GmbH, Remagen, leistet auf vielfältige Weise Hilfe beim Wiederaufbau in den von der Flut betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz. Die Bandbreite reicht von der Bereitstellung von Lagerfläche für Hilfsgüter über Sachspenden bis hin zum einem mit dem Kreisfeuerwehrverband Ahrweiler e.V. ins Leben gerufenen Spendenfonds.

Vielfältige Hilfe für Wiederaufbau nach der Flut

Schnelle, unbürokratische Unterstützung

Der auf Feuerwehr-Ausrüstung spezialisierte Hersteller Bullard setzt derzeit unterschiedlichste Hebel in Bewegung, um zu helfen. Kurz nach der Katastrophe stellte das Unternehmen sein Lager für den Umschlag von Hilfsgütern im Wert von über 270.000 € zur Verfügung; den vom Hochwasser teils komplett zerstörten Feuerwehren übergab man schnell und unbürokratisch neue Wärmebildkameras und Helme. Ein mit dem Kreisfeuerwehrverband Ahrweiler ins Leben gerufener Hilfsfonds soll finanzielle Hilfen für die Wehren möglich machen.

Spende über Landesgrenzen hinaus organisiert

Mit dem auf Desinfektionstücher spezialisierten Hersteller De-Wipe hat Bullard auch einen Geschäftspartner in Großbritannien mobilisiert. Dessen für die Entfernung von Chlordioxinen, PAK und Benzoapyrenen konzipiertes und vom Münsteraner Forschungsinstitut Dermatest mit „sehr gut“ bewertetes, 100 % biologisch abbaubares „Better After Fire“-Desinfektionstuch vertreibt Bullard schon seit 2020 deutschlandweit exklusiv; traditionell hat für Bullard das Thema Einsatzhygiene hohen Stellenwert. Auf Anfrage spendete De-Wipe jetzt zwei Paletten mit für die Bekämpfung wassergebundener Krankheitserreger entwickelten Reinigungstüchern.

Hygiene ist wichtiges Thema bei den Arbeiten

Die alkoholfreien, hautschonenden Tücher machen nachweislich 99,99 % aller bekannten Krankheitserreger unschädlich; neben der Reinigung von Händen und Gesicht eignen sie sich auch für die Desinfektion von Oberflächen. Der Kreisfeuerwehrverband Ahrweiler nahm die 1.000 Tuchspender dankbar entgegen, zumal regelmäßige Verwendung von Desinfektionsmitteln bei den Aufräumarbeiten in der Region dringend geboten ist. Der Verband gibt die Tücher an Helfer und Einwohner der Region ab, um die Hygiene vor Ort zu verbessern und dem Ausbruch von Krankheiten und Seuchen vorzubeugen. 


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